Zeitloser Herzensengel

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedensein können.

Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schauen.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

(Ein Gedicht von Elli Michler)

Blatt – Challange 2010

Für das Projekt von Frau Kunterbunt liefere ich im „alten“ Jahr , am letzten Tag, mein letztes Blatt ab!

Zum Jahresschluss zeige ich das wohl begehrteste Blatt in diesem Winter:


Das „Schneeschaufel – Blatt“

Sicherlich nur geeignet, um kleinste Schneereste zu beseitigen, aber immerhin besser als gar keine Schneeschaufel! :cold:

In diesem Winter, der uns so reichlich mit Schnee beglückt, der uns sogar unsere heiß ersehnten „weiße Weihnachten“ beschert hat, der uns Ruhe und Gelassenheit durch den Ausfall unserer schnelllebigen modernen Technik gelehrt hat, in diesem Winter greifen wir gerne auch zu den letzten natürlichen Hilfsmitteln, da es hier ganz offensichtlich noch keine Lieferengpässe gibt! 

Let it snow…

Wir wünschen uns alle im Winter Schnee, weil er die Landschaft verzaubert und alles in einem wunderbar weißen Gewand präsentiert. Schneemann bauen, Rodeln, Ski fahren, im Winterwald spazieren gehen, auf zugefrorenen Seen Schlittschuh laufen: das alles sind die geliebten Wintervergnügen. :blueyeah:

Leider beherrscht allerdings in der heutigen Zeit im Zusammenhang mit Winter und Schnee immer nur ein Thema die Schlagzeilen: „Schnee und Eisglätte haben in der Nacht zum Dienstag erneut für Chaos auf den Straßen gesorgt.“

Über das Naturwunder „Schnee'“, habe ich mal einiges zusammengetragen:

Das Gewicht:
Er ist fluffig, flockig, kalt – und die Eskimos geben ihm rund 100 verschiedene Namen. Flocken, die in deutschen Regionen fallen, können bis zu fünf Millimeter groß werden. Flauschig-frischer Schnee wiegt pro Kubikmeter etwa 50 Kilogramm. Alter, vereister oder feuchter Schnee dagegen bringt es pro Kubikmeter auf immerhin 500 bis 600 Kilogramm und ist eine schwere Last für die Dächer. „Schnee ist letztlich Eis“, sagt der Schnee-Experte Sepp Kipfstuhl vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

Der Durchschnittsschnee:
Da es in deutschen Wintern nicht so kalt ist wie in arktischen, sind die Flocken „wärmer“, nämlich ungefähr zwischen minus 1 und minus 20 Grad. Schneedecken sind in deutschen Regionen selten pulverig. Wind, Spaziergänger, Feuchtigkeit und zu hohe Temperaturen lassen die Pulverschneedecke in Deutschland nicht in Ruhe wachsen. In den Alpen ist diese Schnee-Version dagegen schon eher heimisch.

 

Die Form:
Die Grundform jeder Schneeflocke ist das Sechseck. Temperatur, Feuchtigkeit oder Wind beeinflussen sie allerdings stark. Wer alle Flocken eines Schneefalls einzeln fotografieren würde, bekäme vermutlich sehr ähnliche Bilder, aber nie völlig identische, sagt Kipfstuhl. Regionale Flockenform-Unterschiede entstehen in erster Linie durch die Temperatur. Für die typische sechseckige Gitterstruktur ist es in der Antarktis zum Beispiel zu kalt. Dort schafft es die Flocke nur zum Plättchen oder Säulchen.

100 Worte für Schnee:
Die Inuit haben tatsächlich einen riesigen Fundus an Schneebezeichnungen. Ob es genau 100 sind, bezweifelt Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach zwar. Aber ein Eskimo unterscheide zwischen sehr vielen Arten von Schnee, weil nur die genaue Kenntnis von Schnee in seiner eisigen Heimat das Überleben garantiere.

Die Fall-Geschwindigkeit:
Wie lange braucht eine Flocke von der Wolke bis zur Erde? Ein paar Minuten ist eine Schneeflocke im Durchschnitt unterwegs. Entscheidend sind Größe, Gewicht, Aufwinde, Abwinde und die Wolkenhöhe. Die strukturelle Beschaffenheit der Flocke hat Einfluss auf den Fallwiderstand und damit die Fallgeschwindigkeit. Die entscheidende Frage lautet für Lux: „Wo hat sich die Schneeflocke auf den Weg gemacht?“ Bei einer grob geschätzten Fallgeschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde und einer durchschnittlichen Wolkenuntergrenze von 300 Metern, sei also von ein paar Minuten auszugehen. Der schwerere Regentropfen ist da deutlich schneller.

 Übrigens:
Der Deutsche Wetterdienst hatte neben dem Norden und Westen auch für den Osten und Süden wieder starke Schneefälle und Eis vorausgesagt und bei uns schneit es schon wieder einmal Flöckchen um Flöckchen! :santa:

Drinnen und draußen

„Drinnen“ blühen die zum Überwintern hereingeholten Geranien, was der Stengel hergibt und „draußen“ machen sich Eisblumen auf den Blättern breit und Schnee nistet sich in jede noch so kleine Spalte ein:

Herbst Impressionen

Für das Projekt „Schöne Momente im Herbst/Winter“  von Katinka habe ich ein wenig gestöbert und einige Fotos zusammengestellt. So leuchtend bunt, wie in diesem Herbst, war das Laub schon lange nicht mehr. Das hat manchmal fast weh getan in den Augen, so strahlend und so fantastisch in der Farbe.

Manchmal findet man auch ein völlig verwelktes Blatt, das einen dennoch von Form und Farbe her verzaubert:

Das Weinlaub hat sich in geradezu grell pinkfarbenes Rot verwandelt:

Die roten Früchte der Vogelbeere möchten auch nicht aufhören mit ihrem farblichen Lockruf:

Die gar nicht wirklich winterharte Erika blüht natürlich bei den milden November-Temperaturen in ihren schönsten Farben:

In den Schaufenstern allerdings hat die Herbst- und Wintermode natürlich ihren Einzug gehalten und die neuesten, modischen Verführungen warten geduldig auf Käufer:

Auf dem Wochenmarkt bestimmen herbstliche und vorweihnachtliche Dekorationen das Bild:

 

Auch die vielen kleinen Lädchen, die Kunst, Kitsch, Allerlei, Krimskrams, also Dekorationen allerArt und zu jeder Gelegenheit anbieten, haben sich schon vorweihnachtlich „verwichtelt“!

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