Endspurt

Der Countdown läuft: Nur noch 9 Tage – dann ist Weihnachten! :santa:

Heute habe ich rekapituliert: Im nächsten Jahr sollte ich – sofern Bedarf besteht – mit dem Plätzchenbacken ein wenig früher anfangen. Der gute Wille war ja auch in diesem Jahr da. Leider kam eine ganz bösartige Erkältung dazwischen. Das hat wertvolle Tage gekostet. Aber nur ein gesunder Bäcker backt wirklich gute Plätzchen. Das weiß ich aus Erfahrung!:mrgreen: :mrgreen:

Aber – der Fleiß hat Früchte Plätzchen getragen:
Alle Dosen sind gefüllt, (fast) alle Plätzchen gebacken. Ja, nur fast, denn es fehlen noch mal eine Ladung Vanillekipferl und (Extrawunsch!) eine Ladung Schottische Butterplätzchen. Das werde ich aber ganz sicher in dieser Woche noch schaffen.

Und dann kann Weihnachten kommen! Auf jeden Fall wird keiner verhungern oder sehnsuchtsvoll die gefüllten Teller in den entsprechenden Fernsehsendungen anschauen. Es ist für ALLE gesorgt!

:elk:

Selbstgebackenes…

…schmeckt eben einfach am Besten!

Deshalb (auf Wunsch) hier noch mal die Rezepte der Plätzchen-Favoriten:

1. Vanillekipferl

300 gr Mehl
250 gr Butter oder eine gute  Margarine
  75 gr Puderzucker
150 gr Haselnüsse (gemahlen)
Zum Bestreuen nach dem Backen Vanillinzucker mit Zucker und Puderzucker mischen

Mehl, weiches Fett in Flöckchen, Puderzucker und Nüsse zuerst mit den Kenthaken, dann mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Etwas kalt stellen und mit kalten Händen weiterarbeiten.
Aus dem Teig Rollen von ca. 2cm Durchmesser formen, mit dem Messer Scheibchen schneiden und zu „Kipferln“ formen.
Bei ca. 200 ° (Umluft 170 °) ca. 12 Minuten (nicht zu braun) backen und anschließend in der Zuckermischung wälzen.

2. Butterplätzchen

3 Eigelb
1 ganzes Ei
375 gr Butter
250 gr Zucker
500 gr Mehl

Alles gut verkneten und dann den Teig portionsweise ausrollen und ausstechen. Mit Eigelb bestreichen und evt. mit bunten Streuseln verzieren. Bei 180 ° goldbraun backen.

3. Spritzgebackenes

250 gr Butter
250 gr Zucker (extrafein)
125 gr gemahlene Nüsse (Haselnüsse oder auch mit gemahlenen Mandeln mischen)
500 gr Mehl (Type 405)
      2 ganze Eier
Vollmilch-und/oder Zartbitter Kuvertüre zum Bestreichen

Die Zutaten gut verkneten und dann mit dem Fleischwolf oder der Spritztülle Formen spritzen. Bei ca. 180 ° zart braun backen.
Nach dem Abkühlen mit Kuvertüre jeweils zur Hälfte bestreichen und dann „ab in den Bräter“! :santa:

Aus der Erfahrung weiß ich, dass die Mengenangaben nur ungefähr sind, der Teig muss vor allem gut aussehen, sich gut verarbeiten lassen und gut schmecken. Dann ist er genau richtig!!

Unbedingt benötigt werden viel Zeit, etwas Muskelkraft zum Kneten und ganz viel Liebe zum Backen! :love:

Dann klappt es auch mit dem Selbstgebackenen!

Einmal im Jahr

Nur ein einziges Mal im Jahr (zumindest in diesem!) brauche ich meinen guten, alten Bräter. Nein, nicht um einen Braten darin zu schmoren. Einmal im Jahr wird dieser Topf zu einem „Plätzchen-Bräter“! :lachen:

 

Es kommt immer nur das selbstgebackene Spritzgebäck hinein und dies hält sich dort wunderbar frisch, kross und super lecker duftend!

:thumbup:

Weihnachtsmärkte

Saisonbedingt – und weil ich ein absoluter „Weihnachtsmarktfreak“ bin – werde ich jetzt in loser Reihenfolge jeweils über die Märkte berichten, auf denen ich anwesend war. :mrgreen:

Heute also der erste und einzigartige „Hargesheimer Weihnachtsmarkt“! Nur 2 Tage lang aber intensiv, bestückt mit einem – wie ich meine – Überangebot an Fress-und Trinkbuden. Gehen wirklich so viele Menschen hungrig und durstig auf einen Weihnachtsmarkt? :think:

Von dem Stand einer guten Freundin, die (nicht nur dort) selbstgefertigte Traubenkernkissen, handgemalte Glückwunschkarten sowie Liköre und Weine anbietet, hier meine beiden Schnappschüsse:

Einen sehr leckeren  Glühwein (zum Aufwärmen) getrunken, vom Nikolaus eine Tafel Schokolade für das Ausharren in der Kälte am Stand geschenkt bekommen: Was wünscht man sich noch??? :ask:

Ja, eine warme Stube daheim! Die ich dann auch flinken Fußes aufgesucht habe!

Fazit: Sehr bürgernah, ein Treffpunkt zum gemütlichen Plausch mit und vor allem über die guten Nachbarn, saisonbedingte Artikel wie Weihnachtsschmuck, Selbstgefertigtes,  phantasievolle Gestecke  mit und ohne Kerzen und vor allem stimmungsvolle Weihnachtsmusik und der sonst so typische Geruch nach gebrannten Maronen, Mandeln und Lebkuchen fehlten einem echten „Weihnachtsfreak“ ein wenig!

Bewertung: Befriedigend –   da könnte man noch einiges verbessern!

Das gibt 1 :santa:

Von Herzen…

….oder nur „Konsumrausch“ , oder etwa nur „leidige Verpflichtung“? Das ist wohl eine der meist gestellten Fragen in der jetzt beginnenden „Geschenksaison“. Dieses Thema hat anscheinend schon immer die Menschheit bewegt, wenn sogar schon der römische Philisoph und Literat Seneca dazu folgendes sagte:

„Man irrt, wenn man glaubt, daß Schenken eine leichte Sache sei. Es hat recht viel Schwierigkeiten, wenn man mit Überlegung geben und nicht nach Zufall und Laune verschleudern will.“

Schenken ist nicht nur deshalb schwierig, weil es oft nicht leicht ist, etwas zu finden, das der Beschenkte nicht nur mag, sondern womöglich schon immer haben wollte, sich bisher aber nicht gekauft hat. Das gute, überlegte Geschenk sollte zudem in einer Weise gefertigt sein, die es über sein reines Vorhandensein erhebt, zu etwas Besonderem macht, das auch noch nach Jahren des Gebrauchs Freude schenkt.

Das sind doch wahrhaft hohe Ansprüche und es ist sicher nicht leicht, dem gerecht zu werden. Aber unverdrossen versucht man es eben „alle Jahre wieder“!

:love:

Das brauche ich nicht wirklich!

„Mehr Weihnachten“, so heißt der neue Prospekt, der mir gestern ins Haus geflattert ist. Ja, die Weihnachtszeit steht jetzt nah, ganz nah vor der Tür. Da gilt es  für alle Händler (gleich ob Versandhaus,Supermarkt oder Einzelhandel) die letzten Kräfte zu mobilisieren, den geneigten Konsumenten mit „mehr“ zu beglücken, damit am Hl.Abend nicht nur die Weihnachtsglöckchen sondern vor allem die Kassen  festlich klingen!

Beim Durchblättern des Weihnachtskataloges habe ich allerdings manches Mal über die angebotenen, unverzichtbaren Dinge für ein frohes Fest laut Lachen müssen. Herausragend fand ich

  1. Kabellose Weihnachtslichter mit Funk-Fernbedienung für bequemes Ein-und Ausschalten (ab € 49,99)
  2. Beleuchtete Rentiere und Schlitten mit Weihnachtsmann in 3D-Optik (ab € 89,95)
  3. Porzellan-Lichterhäuser, Original historischen Gebäuden nachempfunden (ab € 49,99)

Mein persönlicher Hit war allerdings eine

„Dekorative Rentier-Wandleuchte“ aus Kunstharz,Geweihausladung ca.50 cm, durch Schnurschalter praktisch überall montierbar,Steckdose genügt, in den festlichen Farben Weihnachtsrot und Lebkuchenbraun, zum Weihnachts-Schnäppchenpreis von nur € 99,95!!! :mrgreen:

Natürlich  gibt es zu Weihnachten viele schöne und festliche Accessoirs und als bekennender Weihnachtsmarkt-Fan erliege ich immer wieder einmal den glitzernden Versuchungen. Aber die oben aufgelisteten Artikel für „Mehr Weihnachten“, die brauche ich nun wirklich nicht. Natürlich soll das nicht heißen, dass sich nicht jeder, dem diese Dinge Freude machen, sie sich nicht gerne kaufen kann. :angel:

Mich  persönlich beruhigt nur immer wieder die Tatsache, wieviel angeboten wird und wie wenig man wirklich braucht!
:lachen:

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