„T“ in die neue Woche-2018

In Waldlaubersheim
– bekannt durch die Autobahnkirche , die evangelische Martinskirche –
steht in der sehr schmalen Durchgangsstraße dieses wunderschön restaurierte Haus.

Der sorgfältig gestaltete Eingangsbereich fällt auf durch das kleine Häuschen als mittlerer Giebel.

Das rote Wappenschild hat sofort meine Neugier geweckt.
Also bin ich rasch hingegangen und habe mich schlau gemacht:

Johann (Martin) Schlaad wurde am 11. November 1822 in Kestert am Rhein geboren.
Als Orgelbauer in der Waldlaubersheimer Werkstatt wurde er ab 1844 bekannt.

Johann Schlaad starb am 16. November 1892, wenige Tage nach seinem 70. Geburtstag.
Unter seiner Führung gelangte die Waldlaubersheimer Orgelbauer-Werkstatt zu ihrer Blütezeit.

Sogar ein feines Mosaik wurde in den Eingang integriert.
Die Waldlaubersheimer haben ihrem berühmten Sohn wirklich ein feines „Denkmal“ gesetzt.

Habt alle einen fröhlichen letzten Oktober-Sonntag und macht es euch schön!
Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

 

wordless wednesday #71

 books- phone box
Hoffentlich haben sie regelmässig Ausgang?! :whistle:

         Wordless-Wednesday-createwithJoy
von TINA                          von Ramona

Heute, am 16.08.2013, habe ich die nachfolgende Mail-Nachricht bekommen. Weil sie viele interessante Erläuterungen zu diesem tollen Projekt enthält, veröffentliche ich sie jetzt hier nachträglich:

„Guten Tag,
ich bin durch Zufall auf das Foto vom 16.01.2013 gestoßen (Bücherzelle in Waldlaubersheim). Das Foto ist schön, bei Sonne und im Grünen (wie gerade) ist die blaue Box noch schöner.
Aber: da sich ein großes Feedback und Interesse zu diesem Projekt lesen lässt, gebe ich gerne einige Erläuterungen und da ich keine „Anmeldung“ finden kann, tue ich das auf diesem Wege. Bitte entscheiden Sie, ob das irgendwo eingestellt wird oder nicht 🙂

Die Bücherzelle existiert seit September 2012, es handelt sich in der Tat um eine „alte“ Telefonzelle, die wir in „“Waldlaubersheim-Blau“ haben lackieren und aufarbeiten lassen.

Alle Arbeiten im und um die Bücherzelle werden ehrenamtlich ausgeführt. Die konkrete Betreuung haben vier buchinteressierte Frauen und ein Mann übernommen.

Die Buchzelle ist 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geöffnet, bei Nacht auch mit Beleuchtung. Bisher sind keine Vandalismusfälle bekannt, weder mutwillige Beschädigungen noch andere Attacken. Bücherdiebstahl ist nicht auszuschließen, hält sich aber, so er denn stattfindet, in Grenzen und fällt nicht weiter auf, zumal immer wieder neue Literatur hinzukommt.

Der Bestand wird regelmäßig ausgetauscht und generiert sich im Wesentlichen aus Bücherspenden, von denen etwa 50% als Ausschuss sofort in die Papiertonne wandern. Der Rest wird durchgesehen, archiviert und – wie oben schon erwähnt – immer wieder gewechselt. Hinzu kommen im Übrigen viele „Kleinspenden“, also neuwertige Bücher, die einfach jemand im Regal ablegt. Im untersten Regal findet sich Kinderliteratur, so dass auch die kleinen Leser ohne fremde Hilfe in die Ausleihe gehen können. 

Das Interesse der Bevölkerung ist groß, es kommen auch immer wieder Besucher von der nahe gelegenen Autobahn, um hier zu Rasten und in den Heften oder Büchern zu schmökern. Im „Dunstkreis“ der Zelle finden regelmäßig Autorenlesungen oder andere Veranstaltungen rumd ums Buch statt. Alles in allem kann man die Bücherzelle als Erfolgsprojekt bezeichnen. Die Kritiker und Bedenkenträger sind verstummt: Der Erfolg hat viele Väter – der Misserfolg ist ein Waisenkind 🙂 

In diesem Sinne viele Grüße aus Waldlaubersheim,
V. Müller-Späth „

Ich möchte mich auch an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für diese vielen Infos rund um die Bücherzelle. :rose:

Foto am Donnerstag

Mein Gott, wie die Zeit vergeht 😮

Schon wieder ist eine Woche vorbei, schon wieder ist es Donnerstag und damit auch Zeit für ein weiteres „Donnerstagsfoto“ für Petras Projekt!

Als ich vor ein paar Tagen durch das kleine Weindorf Waldlaubersheim fuhr, musste ich an einer Straßenkreuzung am Ortsaus/eingang halten, um einen anderen Autofahrer einbiegen zu lassen. Dabei fiel mein Blick auf dieses schöne Bild:

 Ich war spontan begeistert von dieser bunten, fröhlichen Wandmalerei und habe mir sofort einen Parkplatz in der Nähe gesucht, um dieses und ein weiteres Foto zu machen. Denn jetzt seht ihr erst, um was es sich tatsächlich handelt:

Elke, Enrique, Nora und viele andere Kinder haben dieses wunderbare Wandgemälde geschaffen und damit einen sonst so öden und tristen Ort des Wartens verschönert. Mir hat diese Idee sehr gut gefallen und ich wünsche mir, dass noch mehr Halte/Wartestellen mit dieser Kunst zu Plätzen werden, an denen man nicht in Einsamkeit und Grübeln versinkt und die Wartezeit zäh und träge verrinnt.