4-Länder-Trip (Teil 5)

Ca. 350 km beträgt die Entfernung zwischen Temesvar und Budapest. Die ersten 300 km haben wir auch trotz regem Verkehr problemlos abgefahren, aber dann stand plötzlich ein einsamer Polizist mitten auf der Autobahn und wies uns alle höflich aber unerbittlich runter: Autobahn nach Budapest – aus unerklärlichen Gründen – total gesperrt. Also sind wir im Schritttempo durch die zahlreichen Vororte bis in Zentrum gefahren. Unser Hotel lag direkt in der Fußgängerzone, das war einfach nur toll, raus aus dem Hotel und sofort mitten im pulsierenden Leben! :mrgreen:

Budapest ist eine einzigartige Stadt, lebendig und trotz der vielen historischen Bauten frisch und voll jugendlichem Charme. Sehr vieles ist wunderbar herausgeputzt, restauriert und gepflegt worden, die Stadt ist blitzsauber und Touristen fühlen sich als gern gesehene Gäste. Die insgesamt 7 Brücken über die Donau vermitteln eine Verbundenheit der Stadtteile und es hat uns riesigen Spaß gemacht, mit unserer Budapest-Card mehrmals mit der Straßenbahn  hinüber und herüber zu fahren. Der Ausblick ist jedesmal überwältigend.

Trotz sengender Hitze (die Temperaturen lagen um die 40 °) haben wir versucht, so viel wie möglich zu besichtigen, natürlich das Parlament, die Oper, die Fischerbastei (einmal selbst erlaufen, quer durch die engen, steilen Gassen und Treppen) und einmal mit dem Bus, das berühmte Gerbeaud CafÃÂ ¨ , die Kirchen, Basiliken und Dome mit ihren prächtigen Kuppeln,  man wurde nicht müde zu sehen, zu staunen, zu bewundern.

Unsere Zeit reichte nicht um alles zu sehen, falls so etwas überhaupt möglich ist. Was wir gesehen haben, hat sich eingeprägt und das besondere Flair und  die freundliche Atmosphäte von Budapest, die nehmen wir für die Erinnerung mit!  

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4-Länder-Trip (Teil 3)

Auf halbem Weg zwischen Wien und Budapest, im Dreiländereck mit Österreich und Slowakei liegt die an Baudenkmälern zweitreichste Provinzstadt Ungarns – Györ!

Über die Grenzübergänge nach Österreich bzw. nach Ungarn habe ich nicht extra berichtet, denn diese Grenzen sind inzwischen doch sehr unspektakulär, man flutsch förmlich hindurch. Einzig die Pickerlpflicht, sowohl in Österreich wie auch in Ungarn ist lästig und man sollte schon ganz genau rechnen, für wie viele Tage man die Vignette braucht,bei den Preisen lohnt es sich!

In Györ hatten wir unsere zweite Übernachtung gebucht und sind nachmittags in unserem Hotel RÃÂ ¡ba angekommen. Mitten in der Stadt gelegen, direkt am Beginn der Fußgängerzone, und aus dem 5.Stock hatten wir einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt. Nach schnellem Einräumen und Frischmachen sind wir zu einem langen Spaziergang durch Györ gestartet. In dieser (kleinen) Stadt wird die Fußgängerzone noch als das genutzt, wofür sie eigentlich gedacht war: Treffpunkt für die einheimische Bevölkerung, vielseitige und abwechslungsreiche Geschäftsstraße, immer wieder laden Bänke und kleine Grünflächen zum Verweilen ein, es reihen sich winzigkleine, spezialisierte Läden aneinander, die dem Touristen  auf eindrucksvolle Weise demonstrieren, wie fehl am Platze die sonst üblichen großen Kaufhäuser mit ihrer unpersönlichen Art sind. In Györ fühlt man sich den Menschen nahe! :applaud:  

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Beim ausgiebigen Spaziergang an der Raab und anschließendem Abendessen(und kühlem Trunk :mrgreen:  )  in der wunderbar samtigen Abendluft von Györ haben wir entspannt und fühlen uns gerüstet für die morgige Weiterfahrt.

Wieder daheim!

19 Tage Erlebnis-Rundreise mit dem Auto durch Bayern, Rumänien, Ungarn, Österreich  und wieder Bayern!

Jetzt bin ich gesund und munter wieder daheim, randvoll mit Erlebnissen und im Reisegepäck viele, viele Fotos. Das muss jetzt erst einmal bearbeitet, sortiert und in erinnerungsreife Form gebracht werden.

Ab morgen geht’s los: :busy: