Das wünscht sich keiner…

Verkehrsunfall
…und jeder sollte froh sein, NUR im Stau zu stehen!

SchnappWort #16

Bootsunfall

So etwas sieht man nicht alle Tage: Einen Bootsunfall!
Sofort strömen Schaulustige herbei,
die gratis und unentgeltlich jede Menge gute Ratschläge verteilen.

Rettungsversuch

 Ein Taucher prüft, ob hier mit männlicher Kraftanstrengung etwas zu retten ist.
Aber so ein kieloben schwimmendes Boot ist total unhandlich und sehr, sehr schwer,
und so blieben die Rettungsversuche beim tapferen,
aber überflüssigen Versuch.

Bergung

 Hier hilft wirklich nur echt „schweres Gerät“!
Was im riesigen Atlantik winzig erscheint, ist an Land doch ein ziemlicher Brocken!
Also befestigt der Taucher jede Menge starke Seile und das „kleine Blaue“ konnte
Gottseidank sicher an Land gehievt werden!

Schnapp-Wort
Mein Schnapp-Wort für Sandra lautet also “Unfall
für Always Sunny

cam underfoot 2012#12

Nein, das ist nicht mein Auto! :zwinkern:
Aber so etwas sieht man jetzt wieder öfter, wenn total überraschend
im Dezember Winter in Deutschland ist! :blushgirl:

Projekt von KERSTIN

Nützlicher Mittelfinger

Wozu braucht man den Mittelfinger (für die Lateiner „Digitus medius“) eigentlich wirklich?

Einzeln ausgestreckt darf und sollte man ihn sowieso nicht benutzen!
Er ist der längste Finger, also dafür prädistiniert, als Erster etwas abzubekommen!
Mal wird er als dritter (beim Klavierspielen) , mal als zweiter (bei Saiteninstrumenten) Finger gezählt!
Er wird vorzugsweise zum Fingerschnippen benutzt!
Man verwendet ihn zum Greifen, weil er der kräftigste Finger ist und auch einzeln bewegt werden kann!

mittelfinger-smilies-0004.gif von smiliesuche.de

Solche und ähnliche überflüssige Überlegungen waren sicher hilfreich dabei, mir heute vormittag einen typischen „Hausfrauen“-Unfall zu spendieren: Im Sekundenbruchteil rutschte das kleine Küchenmesser ab und ich stach mir mit der (kindersicheren, stumpfen) Spitze ganz tief in das Gelenk zwischen erstem und zweitem Fingerglied.

Das Blut triefte wie der Fleischsaft aus einem prall gefüllten Rindswürstchen. Ich presste erstmal jede Menge Küchentücher auf die Wunde und testete die versprochene, enorme Saugkraft der sanften Küchenhelfer. Dann folgte das obligatorische Reinigen unter laufendem, kalten Wasser. Dann wiederum erneutes Pressen und während dessen Suchen nach einem geeigneten Heftpflaster, Filigranarbeit beim Herausfummeln des Pflasterstreifens und dann endlich Küchentuch ab und Pflaster drauf, in einem Arbeitsgang!!! :horror:

Nach ca. 1 Stunde bemerkte ich, dass sich außer Schmerzen auch die Außenseite des Pflasters zu verfärben begann und ich eilte erneut zum Medizinschränkchen, um neues, makellos reines Pflaster griffbereit zu legen. Ich wollte mir den Schaden anschauen! 😮

Oh je, so etwas muss man nicht nur wollen, nein, auch können!!! Ein ca. 1 cm großer und 0,5 cm tiefer Einschnitt mit sich der Welt sonst nicht sichtbarer weißer Sehne präsentierte sich meinem geneigten Auge. Überlegungen, ob man das nicht besser hätte nähen lassen sollen, erübrigten sich sofort aus Zeitgründen. Denn wie beim Schlaganfall, entweder gleich oder nichts hilft mehr, außer den berühmten Selbstheilungskräften. Also habe ich noch mal ein Pflaster draufgepappt und dann irgendwie Ablenkung gesucht, um das Bild dieser armselig nackten, weißen Sehne inmitten des Gottseidank nur noch mäßig blutenden Kraters aus dem Kopf zu bringen.

Wo findet der moderne Mensch heutzutage Ablenkungen? Natürlich am Computer! :pcfreak:

Na toll, mit einer Hand, plus 2-3 nur mühsam wegen des sehr hinderlichen, dicken Verbandes beweglicher zusätzlicher Finger an der anderen Hand, schreibt es sich weder schnell noch fehlerfrei. Meine geplante Blogrunde wird also heute nicht so „wortgewaltig“ wie sonst üblich ausfallen.

Den Netzwerkern sei Dank gibt es ja den allseits beliebten „Like it“ Button, der sicherlich dem Kopf eines am Mittelfinger verletzten Nerd entsprungen ist. :giveheart:

Glücklicher Bruch

Wochenbeginn, Montag, 09.Mai 2011, stürzte die „Beste aller Freundinnen“ über das berühmte „Montagmorgenstartverhindernkabel“! Schnelle Diagnose der Verunfallerin: „Mir tut die rechte Schulter und der Arm weh, ich kann den Arm und die Schulter nicht mehr bewegen, das MUSS eine starke Prellung sein.“ 😮

Wieder aufstehen, weitermachen, vergeblicher Versuch, durch Ignorieren eine Blitzheilung zu forcieren: Vergebene Liebesmüh! Autofahren ist nicht mehr möglich, also fahren wir gemeinsam zur Notaufnahme ins Krankenhaus. Ankunft dort gegen 13.30  Uhr…..und dann hat man plötzlich unendlich viel Zeit nachzudenken und zu warten, und zu warten, und zu warten. :unhappy:

Leere Flure, verschlossene Türen, Patienten laufen suchend umher, das Personal ist wohl so radikal abgebaut worden, dass es jetzt eigentlich unsichtbar ist.

 Zwei Stunden später ist schon ein Arzt zur Stelle, begutachtet den Schaden und schickt den durch das warten schon ein wenig zermürbten Patienten zum Röntgen. Dort wieder warten, röntgen, wieder zurück zum Ausgangspunkt und warten…und warten…und warten…

Verschlossene Türen, nichts rührt sich, das Leben findet draußen statt! Endlich, rund vier Stunden später, ein Arzt (mit Assistenzarzt im Schlepptau) bittet überaus freundlich zur Diagnose- und abschließenden Besprechung! :mrgreen:

„Gottseidank, ist alles nicht so schlimm, ein „glücklicher Bruch“ im Schulterknochen, der wahrscheinlich nicht operiert werden muss. Der Heilungsprozess wird ca. 4 – 6 Wochen dauern und in 10 Tagen wird der Leiter der chirurgischen Abteilung den Bruch begutachten und entscheiden, ob eine Genesung ohne OP möglich ist. Bis dahin halten sie den Arm ruhig und schonen sich, damit die körpereigenen Kräfte einsetzen und arbeiten können.“

Um 17.30 Uhr konnten wir, mit Schmerztabletten und Tropfen versorgt und den gesamten Arm-und Schulterbereich in einem ebenso attraktiven wie klettverschlussreichen Schlingenverband abgestützt, das Krankenhaus verlassen! 😥

Jetzt sieht die „Beste aller Freundinnen“ so aus:

Heute, „Tag 2 nach dem Unfall“, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht umsonst von der Natur mit zwei Armen ausgestattet worden sind. Fehlt einer, bist du tatsächlich nur noch ein halber Mensch! :tears:

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