Black and White 2015 / 11

Gipfelkreuz auf dem Nebelhorn
Für Gipfelstürmer (und Touristen!!!) soll es ja immer das Größte sein, das Gipfelkreuz eines Berges zu berühren.
Für mich, als bekennende (Akrophobikerin)Höhenangstgepeinigte, ist es schon eine ganz besondere Leistung,
dem Gipfelkreuz so nahe zu kommen, dass sich ein Foto lohnt. So wie hier auf dem Nebelhorn!
Es hätte sich für mich ja auch gar nicht rentiert, selber ganz hoch zu kraxeln,
da ja Runter-und/oder Rundherumschauen für mich eh nicht in Frage kommen.
Das schlichte Holzkreuz mit der Radkappe dem Enzianrelief gefällt mir aber dafür um so besser.

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der im November „Grabsteine und Kreuze“ sehen möchte!

BlickDienstag # 59

Ausblick vom Nebelhorn
….und alle blicken in die Ferne und nach unten! :knips:
Jeder möchte gerne einmal in der ersten Reihe, ganz vorne auf der Aussichtsplattform am Nebelhorn stehen,
und von exakt 2.224 Meter Höhe hinunterschauen!

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BlickDienstag – view down –  neue Perspektiven von Kirstin – die Krümelmonster AG

Sonntag ist Markttag…

…in Teguise auf Lanzarote. Früher einmal war Teguise der erste Regierungssitz der Insel und war in piratensicheren Entfernung vom Meer errichtet worden. Obwohl jetzt Arrecife die Hauptstadt ist, gehört die Altstadt mit den stattlichen Adelspalästen und den schmucken weißen Kirchen zu den größten Attraktionen Lanzarotes. Das Stadtbild wird geprägt von Türmen aus dunklem Basalt oder weißen Türmen mit Basaltecken und -aufsätzen, die aus dem Gewirr der strahlend weißen, kleinen Häuser herrausragt.

Über unzählige Marktdächer hinweg erhebt sich der Kirchturm von Teguise weithin sichtbar.

Das Museo Sacro von San Francisco ist nicht nur von außen liebevoll restauriert und schmuck anzusehen, im Inneren befinden sich viele Exponate aus den Klöstern und Kirchen der Umgebung.

Wunderschöne „Ecke“ des Museo Sacro von San Francisco

Zur Zeit findet eine Ausstellung moderner einheimischer Künster statt und diese beiden
Kunstwerke fand ich besonders intensiv, lebendig und zur Umgebung passend.

Seitlich, links im Bild, sieht man ein wenig von einem der Schätze des Museo Sacro,
einen Altar im Inselbarock aus der Zeit um 1700.
Die „moderne“ Kunst zeigt ein Mobile mit Goldplatten, die wohl die Kontinente darstellen sollen.

Im Rahmen der üblichen Inselrundfahrten werden die Touristen meist nur Sonntags schnell zum Hauptplatz geführt, auf dem der große Markt stattfindet. Es gibt viel Kitsch, chinesische und afrikanische Kunst, wobei letztere in der Regel aus China stammt.

Auf einem der vielen Parkplätze machte dieser Senor seine Arbeit, die aus der Einweisung der vielen, vielen Wagen auf viel zu kleinen Plätzen und natürlich aus dem Kassieren der
Parkgebühren bestand. In Vorfreude auf das Geldzählen hatte er gegen ein hübsches Foto nichts einzuwenden. Ich hatte den Eindruck, er schleckte sich schon den Mund in der Hoffnung auf einen satten Sonntagsgewinn!

Diese „Baumfrüchte“ habe ich auf dem Weg zum Markt entdeckt. Ein einheimischer Künstler lebt hier inmitten seiner Kunst. Er sammelt alles, was die lieben Mitmenschen weggeworfen haben oder auf dem Müllplatz herumliegt und verarbeitet es mit viel pastelligem Gips in „seine Kunst“.  Ob man es nun als Kitsch oder doch schon als Kunst bezeichnet, bleibt dem Betrachter selbst überlassen. Originell, ideenreich und offensichtlich auch sehr farbverliebt sind seine Skulpturen jedenfalls.

Ob große oder kleine Objekte, Hauptsache bunt und lustig!

Nicht ohne Stolz posierte er gerne inmitten seiner Werke
und genoss die Popularität und Aufmerksamkeit sichtlich!

Danke für’s Anschauen und wem es gefallen hat: Fortsetzung folgt… :knips:

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