„T“in die neue Woche-2018

Ganz offensichtlich werden diese herzigen Gittertore überall gerne verwendet.
Es ist zwar verschlossen, sieht aber dennoch freundlich aus.

Habt alle einen feinen Sonntag und macht es euch schön!

Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

Schmiedekunst # 18

von ELKE (Mainzauber) und BRIGITTE (Blechi)

Im Kurgebiet von Bad Kreuznach gibt es noch viel gut erhaltene, alte Schmiedekunst:

Ein ziemlich großes, altes Tor…

…in der Mitte mit einem Fisch verziert, vermutlich wegen der Nähe zum Fluss.

Ein anderes Tor ist mittig mit goldenem Laub, vermutlich Weinlaub, geschmückt.

Ein sehr massiv wirkendes Balkongitter mit doppeltem Sichtschutz…

…und liebevoll, einzeln verzierte Zaunspitzen lohnen immer einen genaueren Blick.

Der trinkfreudige Bacchus darf in einem klassischen Weinanbaugebiet natürlich nicht fehlen.
Hier fordert er den Gast zum Eintreten in eine Weinstube auf!

Schmiedekunst # 17

von ELKE (Mainzauber) und BRIGITTE (Blechi)

Ein- und/oder auch Ausbruchssicher sind viele Fenster in der Altstadt von Bad Kreuznach:

Von ganz nah betrachtet, legen sie Zeugnis ab
– wenn auch farblich aufgefrischt – von alter Pracht.

Der „gebändigte“ Schwung gefällt mir immer wieder aufs Neue!

Schmiedekunst # 16

von ELKE (Mainzauber) und BRIGITTE (Blechi)

In der sogenannten „guten, alten Zeit“ stand in jedem Haus ein Ofen. Diese Öfen sorgten nicht nur für angenehme Temperaturen sondern wurden gerne auch gleichzeitig genutzt, um Wasser zu kochen oder Speisen warmzuhalten. Wenn diese Wärmequelle in der guten Stube stand, leistete man sich gerne etwas Besonderes. Viele Öfen aus dieser Zeit waren deshalb oft Schmuckstückchen der damaligen Handwerkskunst.

Ich vermute, dass die meisten Schmiedekunstwerke aus vergangenen Zeiten leider zur Herstellung von Kanonenkugeln missbraucht wurden, aber einige Exemplare haben diese schlimmen Zeiten Gottseidank überstanden und  lassen in Heimatmuseen die Augen der Betrachter strahlen:

Dieses Prachtstück steht in einem Heimatmuseum in Hessen.

Die oberen Klappen sind mit feinen Reliefs verziert.

Auch die große, untere Ofentür schmücken fein herausgearbeitete Details.

Schmiedekunst # 15

von ELKE (Mainzauber) und BRIGITTE (Blechi)

Im Kurgebiet von Bad Kreuznach gibt es noch einige wenige, wirklich alte Häuser. Fast verborgen stehen sie zumeist etwas im Hintergrund, denn früher hatte man noch ein kleines Gärtchen und einen eigenen, wenige Schritte langen, eigenen Hauseingang. So habe ich auch diesen liebevoll mit dem allerletzten, in der Novemberkälte langsam aber sicher verblühenden Grün geschmückten, kleinen Balkon erst von der gegenüberliegenden Straßenseite aus entdeckt.

Jetzt, wo die echten Blümchen nun doch den Abgang machen…

…kommen die schönen Details dieses Balkongitters erst richtig zur Geltung.

Schmiedekunst # 14

von ELKE (Mainzauber) und BRIGITTE (Blechi)

Im Ettal, versteck zwischen Waldstücken, liegt die „Königliche Villa“ Ludwigs II.

Der Bau ist kleiner, als er von Ferne wirkt. In der Mittelfront der Fassade heben vier zeitgenössische Figuren das bayerische Wappen in den Giebel hinein. Darüber stemmt „Atlas“ eine Tierkreiskugel hoch, ganz oben leuchtet das Sternkreiszeichen Jungfrau, unter dem Ludwig geboren ist. Vier bärtige Karyatiden aus Zinkguss, sandsteinartig überzogen, tragen den Balkon. In der Mittelnische hält „Victoria“ zwei (!!) Kränze, vermutlich für die beiden Ludwige Frankreichs, den Sonnenkönig und Louis XV.

Üppig mit Gold verzierte Balkongeländer sind für ein Königsschlösschen Pflicht!
Die Fassaden des zweistöckigen Bauwerks sind im historistischen Stil
in Anlehnung an das Rokoko gestaltet.

Karyatiden sind – eigentlich weibliche -Skulpturen einer Figur mit tragender Funktion.
Warum König Ludwig II hier bärtige, eindeutig männliche Figuren verwenden ließ,
kann jeder interpretieren, wie er mag. :blinker:

 

Das Eingangstor ist natürlich auch reichlich goldverziert und ein glänzendes Beispiel,
für die seinerzeit bevorzugte und geförderte Schmiedekunst.