Foto am Donnerstag

Die Natur läßt sich nicht aufhalten: Herbst = Pilzsaison!


Quer über die Straße hat eine Alt-Kreuznacher-Gaststätte dieses Transparent gespannt
und lädt ein zum saisonalen Pilzgenuss.

Besonders gerne wachsen Pilze in den Astgabeln alter Bäume.

Je enger – je lieber! So mögen es diese kleinen Exemplare.


Einige genießen eine besonders exklusive Wohnlage, mit Blick auf den See :mrgreen:

Bisher sind erst circa 80.000 von geschätzten 1,5 Millionen Pilzarten bekannt. Die Pilzsystematik sowie die Erforschung der Inhaltsstoffe und Stoffwechselprodukte der Pilze stecken gleichsam noch in den Kinderschuhen. Leider werden unzählige Pilzarten durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und wegen des Aussterbens ihrer pflanzlichen oder tierischen Partner oder Wirte völlig unerkannt untergehen.

Aber so lange es sie noch gibt, werden wir sorgsam die Genießbaren von ihren gefährlichen Artgenossen unterscheiden und gerne mit dieser herbstlichen Delikatesse unseren Speisezettel anreichern!

Weltreise

In unseren Supermärkten kann man heute Dank der globalen Wirtschaft in der Obst-und Gemüseabteilung eine kleine fruchtig-kulinarische Weltreise unternehmen:

Kirschen aus Chile
Weintrauben aus Südafrika
Kiwi aus Neuseeland
Litschi aus Madagaskar
Feigen aus der Türkei
Nashi-Birnen  aus China
Avocado aus Mexico

….und so könnte man noch lange „weiterreisen“, denn die Auswahl (zu jeder Jahreszeit) ist groß und nicht mehr unbedingt teurer als heimische Früchte, denn irgendwo auf unserem Globus ist eben gerade jetzt „Hochsaison“!

:lachen:

Jagdsaison eröffnet

Genauer gesagt, die Kalendersaison ist in vollem Gange. Seit September (also noch vor  Spekulatius & Co.) liegen die neuen Prachtexemplare zum Kaufen aus. Aber gerade der Käufer hat sich noch zurückgehalten in der Hoffnung, auch dieses Jahr trotz der immer geringer werdenden Angebote  einen Gratiskalender zu ergattern.

Die guten (alten) Zeiten, in denen man in jedem Lädchen und an jeder Ecke einen Kalender „für nix“ angeboten bekam, sind lange schon vorbei. Hier hat die Markt-und Werbewirtschaft ganz energisch gespart, allerdings – wie die jüngsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten ja zeigen, hat es offensichtlich für viele nicht gereicht um sich gesund zu sparen.

Jetzt sieht man wieder all überall Kunden in Hochglanzkalendern, Abreißkalendern, Familienplanern, Tages-,Wochen-und Monatskalendern blättern, auf der Suche nach dem geeigneten, möglichst günstigen Exemplar für das unweigerlich kommende Jahr 2009!

Gekauft wird allerdings trotzdem nur zögerlich, denn man erinnert sich doch da an das eine oder andere Geschäft, an seine Sparkasse, Bank oder an den Drogeriemarkt. All diese Läden möchte man schon noch gerne abklappern und hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.

Ich schon! Heute bin ich extra in meinen Supermarkt gefahren, der in seinem Angebotsblättchen vollmundig angekündigt hat, dass er ab sofort seinen beliebten Kalender für die Kundschaft  verfügbar hat. Auf meine Nachfrage an der Information musste ich erfahren, dass in diesem Jahr erstmalig ein Unkostenbeitrag von 50 Eurocent zu löhnen ist. Das vergangene Jahr hätte gezeigt, dass  15.000 Kalender innerhalb von 2 Tagen von der gierigen Kundschaft fortgetragen worden sind und man dieser „Kalender-Geiz-Geilheit“ damit einen Riegel vorschieben möchte.

Das Aufspüren und Erlegen von Gratiskalendern ist somit noch schwieriger geworden. Vielleicht steckt dahinter die „Gesellschaft zum Schutz von Gratiskalendern“,   vielleicht ist aber auch die Schonzeit für Gratiskalender (bisheriger Beginn 01.Mai – 31.August) verlängert worden und endet jetzt erst zum Beginn des neuen Jahres?

Wie auch immer, für mich ist die Kalendersaison bereits abgehakt, meine Beute hat mich 50 Eurocent gekostet, das Jahr 2009 kann kommen und sollte mir doch noch jemand einen Kalender schenken, finde ich ganz sicher noch einen Haken und einen schönen Platz an der Wand! :mrgreen:

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