Sommer – Impressionen

Jetzt hat uns der Sommer 2012 doch noch so richtig fest im Griff! :schwitz:

Auf Lanzarote war es – als es hier noch nass-kalt und ungemütlich war, auch schon genau so heiß, wie es nun bei uns im nicht so sonnenverwöhnten Deutschland ist. Ich habe ein paar sommerliche Impressionen zusammengestellt, die eine kleine Anregung sein können, was man so alles bei diesen Temperaturen unternehmen kann:

Zuerst einmal Wasser! Viel Wasser!! Am besten einen ganzen Atlantik voll Wasser
und spritziger Wellen!!!

Eine Salzwasser-Ganzkörperdusche gibt es gratis,
wenn direkt am Ufer solche „Kunstwerke“ aufgestellt sind,
an denen sich die Wellen herrlich brechen können.

Ein gut gekühlter Schluck tut immer gut!

Diese riesigen Kaktusblüten können nicht genug Sonne bekommen, sind halt echte Sonnenanbeter!

Man kann die Seele Füße baumeln lassen…

…oder den aktiven Sportler raushängen! :grinsgruen:

Es geht aber auch ganz ruhig als 2012er Version vom „Mann und das Meer“!

Ein gemütliches, schattiges Plätzchen ist auch empfehlenswert!

Hauptsache ist doch, man entspannt und streckt alle Viere von sich!

Aber bitte nicht den Sonnenhut vergessen!

Passend dazu unbedingt luftige Kleidung wählen!

Und immer wieder Schatten aufsuchen, am besten unter so wunderbar blühenden Bäumen.

In Wassernähe dürfen es ruhig auch ein paar Streicheleinheiten sein… :love:

Zum Abschluss noch ein bärenstarkes, riesengroßes Eis,
persönlich überreicht von Herrn Eisbär!

Das alles zusammen, oder auch einzeln, oder auch nur das Eine oder Andere….dann lassen sich auch hochsommerliche Hitzewellen frohgemut geniessen! :sunshine:

Urlaubsgrüße

In den Sommermonaten, in der Urlaubszeit, da bekam man früher aus allen Himmelsrichtungen Urlaubsgrüße in Form von bunten Urlaubskarten geschickt. Immer war alles Bestens, das Wetter toll, Strand und Hotel noch toller und oft wurde der Wunsch geäußert, man möge   diesen wunder-wunder-wunderbaren Ort noch einmal gemeinsam besuchen.

Heutzutage wird gemailt, eine kurze SMS geschickt oder – sofern der Empfänger ebenfalls über ein Fotohandy verfügt – ein kleines Selbstbildnis (vor markantem Hintergrund) per „elektronischer Post“ verschickt.   Das geht natürlich viel, viel schneller und ist modern!

Alles gut und schön, dennoch vermisse ich ein wenig diese  (kitschig)bunten, handgeschriebenen Grüße. Denn – siehe oben – die hat man als ganz persönliche Erinnerung aufgehoben.

Sicher werden sich noch viele erinnern wie es damals war, wenn man die ganz besonders schöne Urlaubskarte aussuchte, sich dann irgendwo auf einen klapprigen Stuhl oder auf der Ufermauer einen Platz zum Schreiben gesucht hat und, wenn man sich mühsam zur nächstgelegenen Post durchgefragt hatte, dieses Kärtchen mit superbunten, fremdartigen Briefmarken versehen in den Briefkasten versenkte.

Meistens kamen diese Urlaubsgrüße erst beim Empfänger an, wenn man bereits schon wieder viele Tage – manchmal sogar Wochen – vor Ort war. Aber das störte nicht weiter, denn der Grundgedanke war ja, dass man den Daheimgebliebenen in sehr persönlicher Art und Weise gezeigt hat, dass man an sie dachte und  ihnen ein  wenig von der kostbaren Urlaubszeit gespendet hat.

Tja, so war das einmal…….., und als ich diese wunderbaren Urlaubsgrüße beim Aufräumen entdeckt habe, konnte ich sie natürlich nicht wegwerfen. Nein, ich habe sie zu einer fröhlich-bunten Collage zusammengestellt und nun ganz zeitgemäß und modern „gebloggt“!! :grinsgruen:

4-Länder-Trip (Teil 5)

Ca. 350 km beträgt die Entfernung zwischen Temesvar und Budapest. Die ersten 300 km haben wir auch trotz regem Verkehr problemlos abgefahren, aber dann stand plötzlich ein einsamer Polizist mitten auf der Autobahn und wies uns alle höflich aber unerbittlich runter: Autobahn nach Budapest – aus unerklärlichen Gründen – total gesperrt. Also sind wir im Schritttempo durch die zahlreichen Vororte bis in Zentrum gefahren. Unser Hotel lag direkt in der Fußgängerzone, das war einfach nur toll, raus aus dem Hotel und sofort mitten im pulsierenden Leben! :mrgreen:

Budapest ist eine einzigartige Stadt, lebendig und trotz der vielen historischen Bauten frisch und voll jugendlichem Charme. Sehr vieles ist wunderbar herausgeputzt, restauriert und gepflegt worden, die Stadt ist blitzsauber und Touristen fühlen sich als gern gesehene Gäste. Die insgesamt 7 Brücken über die Donau vermitteln eine Verbundenheit der Stadtteile und es hat uns riesigen Spaß gemacht, mit unserer Budapest-Card mehrmals mit der Straßenbahn  hinüber und herüber zu fahren. Der Ausblick ist jedesmal überwältigend.

Trotz sengender Hitze (die Temperaturen lagen um die 40 °) haben wir versucht, so viel wie möglich zu besichtigen, natürlich das Parlament, die Oper, die Fischerbastei (einmal selbst erlaufen, quer durch die engen, steilen Gassen und Treppen) und einmal mit dem Bus, das berühmte Gerbeaud CafÃÂ ¨ , die Kirchen, Basiliken und Dome mit ihren prächtigen Kuppeln,  man wurde nicht müde zu sehen, zu staunen, zu bewundern.

Unsere Zeit reichte nicht um alles zu sehen, falls so etwas überhaupt möglich ist. Was wir gesehen haben, hat sich eingeprägt und das besondere Flair und  die freundliche Atmosphäte von Budapest, die nehmen wir für die Erinnerung mit!  

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4-Länder-Trip (Teil 4)

Gleich nach dem Frühstück sind wir gestartet, immerhin hatten wir heute eine ca. 500 km lange Strecke bis nach Temesvar (oder auch Timisoara) in Rumänien vor uns. Bis an die Grenze ging es auch sehr zügig und nach dem uns der rumänische Zoll (etwas lasch und gelangweilt) befragt und durchsucht hat waren wir endlich in Rumänien. Von da an ging es etwas langsamer, denn in Rumänien gibt es keine Autobahnen! Dank der reichlich geflossenen EU-Gelder werden die schmalen Landstraßen jetzt (offenbar alle auf einmal) ausgebessert bzw. neu asphaltiert. Die Straßen sind überfüllt, denn alles, aber auch wirklich alles, wird mit dem Auto, mit Bussen und mit riesigen Lkw’s durchs Land befördert. Rechts und links sieht man gigantisch große Maisfelder, alle mit dem Gen-Mais-Warnschild versehen und wir haben auch die neu erbauten Biogas-Anlagen gesehen. Die früher in riesigen Hallen betriebene Viehzucht wurde offenbar aufgegeben, diese Hallen mit den dazugehörigen Länderein stehen verlassen da und man wartet offensichtlich auf den „natürlichen Verfall“! :unhappy:

Selbstverständlich bewegen sich zwischen all den Blechkarawanen auch die uns im Fernsehen immer wieder gern gezeigten alten, von einem Pferd gezogenen Ackerwagen, auf dem Kutschbock eine alte Frau  und ein noch älterer Mann, die völlig ungerührt mit ihrem 1 PS dahinzockeln. Die Romantik (sanfte Musikunterlegung, friedliche, verlassene Straßen etc.) fehlt allerdings völlig. :whistler:

In den wie Perlen aufgereihten, kleinen Ortschaften sieht man kaum eine Menschenseele. Tausende von Pflaumenbäumen, erntereif und so schwer, dass die Äste am Boden liegen) säumen den Weg, aber keiner pflückt diese Früchte.

Die Bahnübergänge sind unbeschrankt, ein andauerndes Sirenengeheul, verbunden mit einer großen Lichtanlage, reichen als Warnung völlig aus.  :devil:

Wir hatten auch weiterhin Glück mit dem Wetter. Kein Regen, nicht eine einzige Wolke trübte den Himmel und die Sonne konnte ungehindert herunterbrennen, so dass wir bei ca. 35 ° (ohne Schatten) in Temesvar ankamen. Temesvar ist die zweitgrößte Stadt im Banat, eine Stadt voller Grünanlagen und mit viel Geschichte.

Unser Hotel war einfach toll, wir haben im 11.Stock logiert und einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt genossen. Die wunderschönen Kirchtürme, die alten Fassaden und auch die Plattenbauten, alles lag zu unseren Füßen. Es war empfehlenswert,  den Blick beim Gehen aufmerksam zu Boden zu richten, damit man nicht über die notorischen Schlaglöcher und alten, aufgerissenen Asphalt stolpert. Wenn man allerdings stehenblieb und sich umschaute, entdeckte man, dass die Fülle der historischen Gebäude offenbar immer noch einen erheblichen Renovierungsstau ertragen müssen! So viel Schönes, einmalige Architektur, hier verfällt sie, hier lässt man den eifrig nagenden Zahn der Zeit ganze Arbeit tun. :think:

Timisoara liegt heute nicht mehr am Fluss Timis, sondern an der Bega, welche die Stadt immer wieder durchzieht. An der Bega wird überall gemalt, Boot gefahren und gepicknickt. Auch wir haben eine kleine Auszeit am Ufer genommen und eifrig trainierenden Kanufahrern zugeschaut.

Wir haben das ehemals wunderschöne und berühmte Kloster Maria Radna besichtigt. Hier sprechen meine Bilder sicher für sich. :tears:

Auch nach Arad haben wir einen kleinen Ausflug gemacht und ich habe mich wieder einmal gewundert, wie man durch Werbung (an der Fassade der wunderschönen Oper) und Hongkong-Imbissläden und Souvenirartikeln aus Asien direkt in den zur Kirche gehörenden Gebäuden einen solchen Missbrauch an architektonischen Kostbarkeiten verüben kann.

Die Tour in die Karpaten wurde uns leider durch ein  ausgerechnet an demWochenende stattfindenden Rockkonzert vermasselt. Statt stiller Naturschönheiten pflügte eine Karawane Autos durch die Wälder, auf der Suche nach einem Park- und Campingplatz. Da haben wir uns still und heimlich wieder zurückgezogen. Gottseidank konnte man am nächsten Tag nur sagen, denn ein sehr heftiges Unwetter hat alle Besucher samt ihren fortfliegenden Zelten wieder den Berg runter gejagt.

Wir haben dann noch ein paar inzwischen verlassene Stätten aus Monikas Kinder-und Jugendtagen besichtigt und sind dann – mit ein wenig Wehmut, aber doch voll freudiger Erwartung nach Budapest gestartet.

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4-Länder-Trip (Teil 1)

Abfahrt am Sonntag, 12.Juli 2009, morgens um 8.00 Uhr nach Passau (Bayern):

Bei ganz normalem Juli-Sommerwetter in Rheinland-Pfalz gestartet, in Passau von ganz normalem bayerischem Juli-Sommerwetter empfangen: Das bedeutet ca. 10 ° Grad Temperaturunterschied (nach unten!!) Es hat zwar nicht gereicht für :cold: , aber der kalte Abendwind  hat uns ganz schön durch die sommerlich leichte Reisegarderobe gefegt!

Unser Hotel „Spitzberg“ war das einzige, völlig mit Weinlaub bewachsene Haus in der Straße, irgendwie passte es gar nicht dorthin. Es hätte eher an einem Waldrand gelegen sein müssen. Vermutlich ist der Rest der Straße nach dem Hotelbau entstanden. :zwinker:

Gleich nach dem Einchecken haben wir das gemütliche Haus wieder verlassen und uns auf die Suche nach der hervorragend versteckten Altstadt, beziehungsweise Fußgängerzone von Passau gemacht. Sie ist so gut versteckt, dass wir erst nach einigem Suchen rund um den Dom herum mehr aus Zufall auf sie gestoßen sind. Bei einem Spaziergang an der Donau (sieht auch nicht viel anders aus als am Rhein!)  mit Besichtigung des Passauer Doms  und  Ausruhen in einem kleinen, gemütlichen Straßencafe erholten wir uns von der Autofahrt.  

Das Abendessen –  ebenfalls in einem ruhigeren Teil der Fußgängerzone eingenommen – machte deutlich, dass Passau wirklich eine reine Universitätsstadt ist. Um uns herum waren entweder Studenten oder aber die Eltern dieser Studenten. Sicherlich meiden aus diesem Grund die Passauer – von denen es ja vermutlich auch welche gibt – die Sonntagnachmittagsstunden! Zum Abend wurde es uns recht bald so frisch, dass wir gerne in unser Hotel zurückgekehrt sind.

Hier ein paar Impressionen aus Passau: Bilder vom Dom, Details aus dem Dom und Fotos von der Altstadt:

Ausgeschlafen und mit einem reichhaltigen Frühstück versehen machten wir uns dann am Montag vormittag auf den Weg über Wien nach Györ (Rumänien)!

(Fortsetzung folgt!)

Wieder daheim!

19 Tage Erlebnis-Rundreise mit dem Auto durch Bayern, Rumänien, Ungarn, Österreich  und wieder Bayern!

Jetzt bin ich gesund und munter wieder daheim, randvoll mit Erlebnissen und im Reisegepäck viele, viele Fotos. Das muss jetzt erst einmal bearbeitet, sortiert und in erinnerungsreife Form gebracht werden.

Ab morgen geht’s los: :busy: