Weltkindertag 2010

Durch Marianne bin ich auf diesen – wie ich finde – wichtigen Tag aufmerksam geworden.

UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk nutzen den Weltkindertag am 20. September gemeinsam mit vielen anderen Kinder- und Jugendorganisationen, um mit Aktionen, Festen und anderen Veranstaltungen auf die Situation der Kinder und ihre Rechte aufmerksam zu machen. Die Kinderrechte sind seit 1989 in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes festgelegt. Danach hat jedes Kind das Recht auf Überleben und persönliche Entwicklung, einen angemessenen Lebensstandard sowie Schutz und Beteiligung.

Es ist gut, dass diese Rechte festgeschrieben sind. Allerdings muss auch eine konsequente Umsetzung der guten Ziele erfolgen und daran hapert es meistens, gerade in Ländern wie Indonesien, Indien, Afrika, Asien. Hier ist Kinderarbeit – allen Beteuerungen zum Trotz – immer noch gang und gäbe.

Gestern habe ich einen Fernsehbericht gesehen über die „strikt geleugnete“ Kinderarbeit auf Kakaoplantagen. Reporter berichten vor Ort, belegen die Fakten mit Bildern, veröffentlichen ihre Erkenntnisse, die sie – zum eigenen Schutz ja sehr oft mit versteckter Kamera drehen müssen – und was passiert dann: Nichts, nada, keine Reaktion, kein Interview der führenden Hersteller, kein Kommentar der vom Volk gewählten Minister. Konsequent wird totgeschwiegen, was niemand wahrhaben will.

Auch im 21.Jahrhundert lebenweltweit Kinder die ausgebeutet werden, die ihrer Kindheit beraubt werden, ihre Gesundheit für den Profit Erwachsener aufs Spiel setzen müssen, die keine Chance auf Bildung haben, deren Leben, bevor es richtig begonnen hat, bereits verkauft worden ist.  

UNICEF darf nicht nachlassen in dem Bemühen, für die Rechte der Kinder einzutreten, Mißstände offenzulegen und die Aussprache mit den Mächtigen der großen Industrieländer zu suchen. Wir alle wollen, dass es unseren Kindern gut geht. Es ist unsere humanitäre Pflicht, dies  allen Kindern auf der Welt zu ermöglichen, in dem wir uns tagtäglich für ihre Rechte einsetzen, nicht wegschauen, nicht weghören, nicht ignorieren, sondern ihnen unsere Stimme geben!

Unglaublich….

….aber wahr:

Nach kalifornischem Recht begeht bereits ein Verbrechen,
wer ohne Jagdlizenz eine Mausefalle aufstellt.  

 

In Deutschland darf auf Brücken nicht im Gleichschritt marschiert werden, da diese sonst in Schwingung geraten und einstürzen könnten.

       

 Es ist in Longmeadow, Massachusetts, nicht erlaubt,dass zwei Männer eine Badewanne durch die öffentlichen
Grünanlagen tragen.

In Sterling, Colorado, dürfen Katzen nur frei herumlaufen, wenn sie mit einem Rücklicht ausgestattet sind.

Wie war das noch mit dem wiehernden Amtsschimmel????:whistler:

Deutsches Recht

Jeder Deutsche hat ein gesetzlich festgeschriebenes Recht auf Verwahrlosung! 😥

Die aktuelle Berichterstattung diverser Privatsender untermauert dies sehr realistisch, in dem sie z.B. einen Kammerjäger bei seiner Arbeit zeigen und dieser auf die Frage des Reporters „So wie die Wohnung aussieht, kommt das Ungeziefer doch direkt wieder zurück, kann man da nichts machen oder vorbeugend tätig werden?“ offensichtlich gut informiert antwortet: „Das geht mich nichts an, wie der Wohnungsinhaber lebt, ob zugemüllt oder dreckig. Bei neuem Ungeziefer komme ich halt wieder!“

Ich finde dieses „Recht auf Verwahrlosung“ gut, denn ob man dieses Recht wahrnimmt oder nicht, bleibt ja jedem selbst überlassen!