DigitalArt 42/2019

Ob Mensch oder Tier, es liegt an einem selbst,
sich triste, trübe Novembertage schön zu gestalten.
Die beiden Mietzen haben da eine Idee…
….und ich habe sie mal „digitale Realität“ werden lassen!
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Das Originalbild zeigt, auch Selbstgebackenes besitzt positive Kräfte:

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Noch mehr „Digitale Kunst“ gibt es hier bei Jutta K.

Beerige Verführung

Bei uns im Supermarkt gab es ganz frische Johannisbeeren. Sie lachten mich an und riefen ganz laut „Kauf mich…nimm mich mit…“ und ich konnte nicht widerstehen und holte mir ein Schälchen. Daheim stand ich dann natürlich vor einem kleinen Problem. Mir sind Johannisbeeren so roh einfach ein wenig zu sauer und nur in Zucker ertränken, wollte ich sie auch nicht. Also musste eine andere, leckere Alternative her. Und die hieß natürlich, etwas backen mit diesen kleinen, roten Prachtexemplaren.

Es wurden Johannisbeermuffins, denn für das Rezept hatte ich außer Vanillepuddingpulver alles im Haus.

Hier das Rezept (Zutaten für 12 Förmchen):

Für den Teig:
125 g Butter oder Margarine
125 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
2 Eier
175 g Mehl
1 Pck. Puddingspulver (Vanille) 1 EL davon für den Rahmguss beiseite nehmen
1/2 TL Backpulver

Für den Guss:
1 Ei
50 g Zucker
1 Becher Schmand/saure Sahne oder Crème fraiche
1 EL von dem Puddingpulver
und natürlich das wichtigste: mindestens 150 g Johannisbeeren (geputzt und verlesen)

Für den Teig die Butter bzw. Margarine mit Zucker, Vanillezucker und Salz gut verrühren. Eier nach und nach unterrühren. Mehl mit Puddigpulver und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. Teig in die Muffinform geben. Unbedingt beachten, dass die Förmchen nur bis ca. zur Hälfte gefüllt sind. Jetzt kommen nämlich erstmal die Johannisbeeren darauf!

Für den Rahmguss das Ei mit Zucker, Schmand/ saure Sahne oder Crème fraiche und dem Esslöffel Puddingpulver gut verrühren. Rahmcrème unbedingt probieren! Sie schmeckt absolut köstlich! Dann erst auf den Beeren verteilen. Den vermutlich verbleibenden Rest ebenfalls sorgfältig ausschlecken!

Im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad ca. 25 – 30 Minuten backen.
Gut auskühlen lassen und dann…….probieren! :lecker:

Sehen ein wenig wie „Kindergeburtstag“ aus, sind aber wirklich ganz köstlich, da sie nicht zu süß sind!

Meine ersten Muffins

Lange schon wollte ich auch mal das neue Modekuchenrezept „Muffins“ ausprobieren! Zuerst war es zu heiß zum Backen (im Hochsommer backen nur Masochisten!!!),  als nächstes  stellte ich fest, dass ich keine Spezial-Muffins-Backform habe (ohne geht nicht!) und ich musste sehr lange nach einem Sonderangebot suchen  (Preis für eine Backform beinhaltet nicht die Altersvorsorge für die gesamte Firmenmannschaft), dann fehlten die Papiereinsätze (finde ich ganz süß und habe einen ganzen Satz bunte Muffinformen erstanden, denn 12x Förmchen einpinseln erschien mir dann doch zu mühsam), dann hatte ich mir die Hand verletzt, aber jetzt, heute nachmittag war die Lage perfekt und meine ersten, selbstgebackenen Mandarinen-Kokos-Muffins sind vollendet! :lachen:

So schauen sie aus:  

Das sieht doch wirklich lecker aus, gell? :mrgreen:

Hier noch mal ganz schnell das Rezept für 12 Muffins:

200  g Mehl, gesiebtes
2  TL, gestr. Backpulver
150  g Puderzucker, gesiebter
50  g Kokosraspel
1  Prise Orange(n) – Schale, abgeriebene
1   Ei(er)
125  ml Öl
200  ml Mineralwasser, sprudelnd
1  kl. Dose/n Mandarine(n)

Alle Zutaten mit einem Rührlöffel oder einer Gabel kurz verrühren bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Den Teig in Muffin – Papierförmchen oder eine gefettete Muffinform für 12 Stück geben, mit den Mandarinen belegen und bei 180 Grad (vorgeheizt) ca. 20-25 Minuten backen.

Lecker,lecker,lecker (und ganz simpel!) :lachen: