Ein Stöckchen kam daher…

Aus ferner Bundeshauptstadt kam ein Stöckchen geflogen, wurde von Malesawi kraftvoll ins Land geschleudert und landete weit ab der großen Welt in tiefster Provinz. Recht selten kommen solche Wurfgeschosse hier an, umso sorgsamer werden sie aufgesammelt und bearbeitet. Es ist ein Bücherstöckchen, also eines der guten, wo mal nicht das Privatleben ausgehorcht wird, sondern ähnlich einer Umfrage gezielte Antwort gefordert ist.

Hierbei geht es um folgendes:

1.) Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten
2.) Schlage Seite 123 auf
3.) Suche den fünften Satz auf der Seite
4.) Poste die nächsten drei Sätze
5.) Wirft das Stöckchen an fünf Blogger weiter…

In dem Buch, welches ich zur Zeit lese,  stehen die folgenden drei Sätze:
„Irgendwer daheim?“ Nichts, nada. Seine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt, aber nicht genug. Er brauchte Licht.

Ich lese zur Zeit Stephen King „Die Arena“, sein faszinierendes neues Monumentalwerk über den unerbittlichen Überlebenskampf des einzelnen Individuums unter veränderten Bedingungen.

Also, mir hat das „Stöckchen“ Spass gemacht und ich werfe es gerne weiter!

Ich lese….

zur Zeit von John Katzenbach „Das Rätsel“. Nach dem ich mehr durch Zufall als mit Absicht den Roman „Das Opfer“ gekauft und gelesen habe, war ich doch interessiert, etwas mehr von diesem außergewöhnlichen Autor zu lesen.

Denn sein Roman „Das Opfer“ hat mich besonders fasziniert durch die Art der Erzählung. Hier wurde ein Kniff angewandt, um den Roman auf zwei Ebenen ablaufen zu lassen. Der Erzähler ist Journalist und lässt sich von einer Person (die offensichtlich selbst sehr in den Ablauf der Begebenheiten involviert ist) die Geschichte erzählen, die er dann zumindest teilweise versucht in der Gegenwart zu beweisen bzw. selbst den Konflikt zu lösen und die uralte Frage nach Schuld und Sühne zu beantworten.

Das Ganze ist nicht nur sehr spannend geschrieben, John Katzenbach versteht es ausgezeichnet, seinen  Darstellern Leben einzuhauchen, die Umgebung fast realistisch darzustellen und die Gedanken und Gefühle seiner Romanfiguren akribisch nachzuzeichnen.

Es lohnt sich wirklich, für die Zeit des Lesens die eigene Wirklichkeit auszublenden und sich voll auf das Spiel  einer erzählten Realität  einzulassen.

Wenn ich „Das Rätsel“ fertig gelesen habe, werde ich natürlich berichten, ob auch dieses Buch so gut geschrieben ist, oder ob hier womöglich ein Autor „verheizt“ worden ist, was ich nach der Liste der weiteren Titel („Der Patient“, „Die Anstalt“, „Der Fotograf“) fast ein wenig befürchte.

Kein Antiquariat

Ein Blick in meine proppevollen Bücherregale (jawoll, ich bekenne, alles die berühmten „Billy’s“ :mrgreen: ) hat mich veranlasst, mal das eine oder andere Buch auf seine Aktualität hin zu prüfen. Da finden sich nämlich noch PC-Bücher, Druckdatum 1996 – 2000, in Top-Zustand, aber leider total veraltet. Nein, wir können hier nicht wirklich von Antiquariat sprechen, nur ganz einfach von überholter Technik, die hier ausführlich beschrieben wird.

Ein sorgfältiger Blick in die Ebay-Schatzkiste macht klar, dass ich nicht alleine bin. Eine große Schar von Anbietern versucht, Käufer zu finden. Da möchte ich mich eigentlich nicht mit einreihen! :whistler:

Fazit:
Die Leute, die noch alte Programme verwenden, benötigen keine – ebenfalls alten – Handbücher und die jungen Computerfreaks brauchen diesen Uraltschotter schon gar nicht! Also weg damit zum Altpapier!! Vielleicht entsteht ja dann irgendwann wieder ein schönes, neues Computerbuch, randvoll mit aktuellem Wissen! :lachen: