81 %…

…der Teilnehmer an einer Online-Umfrage von www.welt.de halten den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan für falsch und sind dafür, dass dieser Einsatz (nicht Krieg!!!) schnellstmöglich beendet werden sollte.

Jetzt sind wieder 3 junge Soldaten bei einem „Unfall“ ums Leben gekommen, der sich vermutlich nur deshalb ereignen konnte, weil unsere Bundeswehr nicht einem Kriegsauftrag entsprechend ausgerüstet ist, was wiederum nur folgerichtig dann passiert, wenn ein humanitärer Einsatz mitten in einem Kriegsgebiet stattfindet. Unser Verteidigungsminister Jung spricht von „Gefallenen“! Dieser Ausdruck bezieht sich auf einen Todesfall im Kriegseinsatz. Konsequenterweise – da er den Kriegseinsatz nach wie vor ableugnet – hätte er dann auch von einem tödlichen Unfall sprechen müssen.

Ich vermute mal, dass die Bezeichnung „Gefallener“ rein versicherungstechnisch zu verstehen ist, anders kann ich mir nicht erklären, warum Herr Jung einerseits von Gefallenen spricht, andererseits aber unaufhörlich darauf besteht, dass der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan kein Kriegseinsatz sei!

Schlagzeilen

„Grabenkämpfe – Rebellen – Abtrünnige – verlorene Schlacht – Abweichler – Bestechung – Gewissenskonflikt“ Das sind momentan die Schlagzeilen, die von der gesamten Medienlandschaft verbreitet werden. Da bekomme ich das Gefühl, hier ist ein Krieg ausgebrochen, eine „Schlacht verloren“ worden. Dabei  ist nur  eine schon seit langem absehbare „Koalitionsregierungsübernahme“, die ja wohl eindeutig auch vom Volk nicht so gewollt war, gescheitert.

Die letzte Bereicherung ist der Judas-Vergleich“ einer SPD-Bundestagsabgeordneten, die sich zu der Feststellung hinreißen ließ, dass vielleicht die Silberlinge gestimmt hätten.

Kann unsere demokratische Politik noch tiefer sinken?

:ask: