Ich sehe rot! #44/2017

Während einer herrlichen Rundreise auf dem Rhein bei Koblenz
flatterte die schöne Fahne fröhlich im Fahrtwind.

Mich interessiert immer schon, welche Bedeutung Fahnen, Flaggen und Wappen haben.
Also habe ich ein wenig recherchiert:

Das heutige Wappen, in den Stadtfarben Rot-Weiß – taucht erstmals im 14. Jahrhundert auf.
Das Kreuz auf silbernem Grund steht für das Wappen des Erzbistums Trier,
dem Koblenz seit 1018 angehörte und dessen Residenzstadt Koblenz-Ehrenbreitstein 
etwa 1629 bis 1786 sowie Koblenz von 1786 bis 1794 war.
Die auf den Kreuzungspunkt des Kreuzes gelegte goldene Krone ist das lokale Wappensymbol
und steht für die Himmelskönigin Maria, die Schutzpatronin der Stadt,
der die Stadtpfarrkirche „Unserer lieben Frau“ geweiht ist.
Im Jahr 1810 erhielt die Stadt ein neues Wappen, das jedoch offenbar nie zur Anwendung kam.
Ab 1814 führte Koblenz definitiv wieder das vertraute Wappen.

ich-sehe-rot

Inspirierendes Projekt der lieben Wortperlen – Anne

Magic Monday # 32

historische ArchitekturSolche historische Architektur bewundern wir gerne und freuen uns,
dass heute viel für die Restaurierung und Erhaltung dieser alten Gebäude
mit ihrem architektonischen Mix getan wird.

Seilbahn-Baum-Mixtur

Hier hat sich wohl die Natur mit der Architektur harmonisch vereint?!

Buga Seilbahn KoblenzWenn der Durch-und Hochblick gestattet ist, sieht man das „Große – Ganze“:
Die wunderbare, neue Seilbahn, die extra für die Rheinüberquerung von
Koblenz-Stadt zur Festung Ehrenbreitstein gebaut worden ist. :good:

blumige Architektur

Hier sehen wir es ganz deutlich: Auch die Na“tur“ kann Architek“tur“!
Und es sieht so schön aus! :flowergirl:

new world architecture

Last, but not least….einen solchen architektonischen Mix sieht man nur
im „Land der unbegrenzten architektonischen Möglichkeiten“!

Mit viel Freude habe ich gesucht und gefunden:
magicmonday
“architektonisch/es” für Paleica

Das „Deutsche Eck“

Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen „Deutsches Eck“. Und weil auf der BUGA 2011 in Koblenz das „Deutsche Eck“ in die Bundesgartenschau integriert ist, ist ein Besuch geradezu unumgänglich.

Das ist die Mosel….

…und das ist der Rhein…

…und hier genau treffen und vereinen sie sich!

Und viele, viele Besucher treffen sich hier auch! :mrgreen:

Im Jahre 1888, kurze Zeit nach dem Tode Kaiser Wilhelm I., entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen. Drei Jahre später, 1891, wählte der Enkel des Verstorbenen, Kaiser Wilhelm II., das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort. Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand, zugeschüttet.

Am 31.08.1897 war es soweit: Das kupfergetriebene Denkmal Kaiser Wilhelm I.
wurde in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht.

Das Monument ist heute Besuchermagnet für mehr als 2 Millionen Menschen
jährlich und gehört seit 2002 zum Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Selbstverständlich müssen an einem so geschichtsträchtigen Ort Fahnen wehen!

Selbst so etwas Profanes wie der Ring, an dem früher die Schiffe vertäut wurden,
bekommt am „Deutschen Eck“ ein historisch, furchterregendes Aussehen!

Von wegen „roter Fingerhut“!

Die liebe Marianne hat das Rätsel um meinen „roten Fingerhut“ gelöst! Natürlich ist es kein „roter Fingerhut“:

Es ist ein Bartfaden (Penstemon hartwegii, P. barbatus). Nähere Informationen erhält man unter

http://www.mein-schoener-garten.de/wiki/gartenwiki/Bartfaden .

Ganz offensichtlich fühlt sich der Bartfaden besonders wohl, wenn er nicht allein, sondern in Gesellschaft wachsen und blühen darf:

Rot und Blau vertragen sich gut und wetteifern miteinander um die Gunst der Bewunderer! :lachen:

Gerade unter den „Normalos“ wie zarten Gräsern, Klee etc. präsentieren sie ihre ganze Schönheit. :lovehearts: 

Viele bunte Blumen…

…die gab es auch auf der BUGA in Koblenz! :lovehearts:

Soviel sonnengelbe Fülle läßt einen staunen!

Gibt es überhaupt roten Fingerhut???

Mehrfach gefüllte Blüte. So viele Blütenblättchen, die haben ja fast keinen Platz!

Lila gab es auch, in allen Schattierungen.

Einzelne blühen in voller Pracht alles überragend…

…andere brauchen die Gemeinschaft und stehen stramm wie gut gedrillte Soldaten!

Ganz „Balkonien“ könnte man damit verschönern.

Blumenfarben gibt es: da steht man staunend vor kleinen „schwarz-violetten“ Blüten.

Hier bewundert man ein Meer von weißen und gelben Blütenblättern.

Da braucht man immer wieder mal eine kleine Verschnaufpause! :grinsgruen:

Noch mehr blumige Schönheiten gibt es in Teil 3. Danke für’s Anschauen :love:

Ein Sommertag…

…auf der Buga in Koblenz:

Ein hochherrschaftlicher Säulendurchgang begrüßt die Besucher.

Vornehme Damen und ein uniformierter Herr empfangen einen persönlich.

Von früh bis spät wird hier dem Vater Rhein und den Schiffen zugewunken. :winke:

Hinten eine Besucherschlange, vorne freier Blick auf immerwährende Kunst, keine Blümchen. 😮

Das Rheinufer bei Koblenz mit Blick auf die Festung Ehrenbreitstein. Sehr schön, aber immer da,
wo sind die Blümchen???

Das Preussische Regierungsbäude direkt am Rheinufer in Koblenz. Beeindruckend,
aber irgendwie fehlen doch hier und da ein paar Blümchen!

Die „Dame in rosa“ legt nach der vielen Lauferei ein kleines Päuschen ein
und genießt den Blick auf und über den Rhein.

Der Publikumsliebling-und magnet: Die Seilbahn über den Rhein,
hinüber auf die andere Rheinseite zur Festung Ehrenbreitstein.
Dort soll es (angeblich) Unmengen von Blümchen geben! :grinsgruen:

Ganz ohne Blumenschmuck, dafür aber technisch höchst beeindruckend!

Begrenzter Blick durch eine Palisadenwand auf eine der vielen Besucherschlangen. :whistler:

Der Weg zu den Buga-Blümchen ist kilometerlang. Hin zum Rheinufer, am Rheinufer entlang, ans Deutsche Eck und immer weiter.

Morgen – in Teil 2 – gibt es dann auch Blümchen, so schön wie dieses Feld voller „Sonnenhüte“! :withrose:

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