Wie war das doch gleich????

Der Rechtsgrundsatz ist in Artikel 3 des  Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als Grundrecht wie folgt garantiert:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Ach wirklich??????

Wer wird  mit welchem Impfstoff  gegen die Schweinegrippe geimpft:

 In der EU sind bisher drei Impfstoffe zugelassen: Focetria, Pandemrix und Celvapan.

Focetria und Pandemrix enthalten Adjuvantien, Stoffe, die eigentlich die Immunisierung verstärken sollen, aber auch die Nebenwirkungen der Impfung verstärken können.

Celvapan kommt ohne Verstärker und Konservierungsstoffe aus.

Pandremix ist für die Bevölkerung vorgesehen!

Celvapan für Angehörige der Bundesregierung!!

Nur Schwangeren wollen die Bundesländern nachträglich eine Vakzine ohne Adjuvantien beschaffen.

Bei den Wirkverstärkern handelt es sich um Öl-in-Wasser-Emulsionen, die unter anderem Squalen enthalten, eine aus Haifischleber gewonnene Substanz. Die Packungsbeilagen für alle drei Impfstoffe sind auf der Website der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA abrufbar: http://www.emea.europa.eu.

Unsere Pharmaindustrie weiß ganz genau, wer ihnen was wert ist!!! 😥

Kassenpatient

Mir haben schon damals immer die Ohren geklingelt, wenn unsere allseits beliebte Gesundheitsministerin, Ulla Schmidt, ihren weltbrühmten Satz von den Lippen tropfen ließ: „Das medizinisch Notwendige und von der Solidargemeinschaft Bezahlbare wird auch weiterhin geleistet werden.“  

Man kann ja noch darüber hinweg hören, sofern man nicht direkt  Betroffener ist. Ganz anders sieht es aus, wenn man für sich selbst zumindest ein kleines Körnchen Wahrheit hinter dieser Aussage sucht.

Zu den Fakten:
Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren Schmerzen in der linken Schulter bekommen. Die wollten nicht nur nicht von selbst verschwinden, nein, sie wurden immer unerträglicher, so dass ich schließlich meinen Hausarzt aufsuchte. Nach einer einjährigen Odyssee vom Hausarzt zum Orthopäden über ein MRT (House-Fans wissen, was ich meine) bis zum einfachen Rötgen hat letztendlich ein von mir privat bezahlter Facharzt festgestellt, dass ich unter einem eingeklemmten Nerv litt. Er hat mir eine Kombinationsbehandlung von Heißluft-Massage-und Physiotherapie verschrieben, für die ich dann wiederum von meinem Hausarzt die entsprechende Überweisung erhielt und ich im Laufe eines 1/2 Jahres  relativ schmerzfrei wiederhergestellt worden bin.

So weit – so gut! :mrgreen:

Im Dezember 2008 bekam ich in der anderen Schulter (wie unpraktisch, wir haben 2 „Schultern“ )die gleichen Schmerzen. Ich bin also direkt zum Hausarzt gegangen, der mir allerdings keine Überweisung zum Physiotherapeuten ausschrieb (im November haben wir leider kein Kontingent mehr dafür zur Verfügung, d.h. die Krankenkasse übernimmt keine Leistungen mehr) sondern mich zum Chiropraktiker schickte, der mich nach eingehender Untersuchung zum Neurologen überwies. Schließlich müsse man sicherstellen, dass hier kein neurologischer Befund vorliegt. Den Termin beim Neurologen bekam ich natürlich erst Anfang Januar 2009.

Der Neurologe versicherte mir, dass kein neurologischer Befund vorliegt und überwies mich wieder zurück zum Hausarzt, mit dem mündlichen Bescheid, dass hier wohl nur eine physiotherapeutische Behandlung wirklich helfen könne. Wieder beim Hausarzt erklärte mir dieser, er könne mir keine Behandlung verschreiben, zuerst solle ich zu dem von mir privat finanzierten Orthopäden gehen, der mir dann ja sicher noch mal die heilsame Kombination „Heißluft+Massage+Physiotherapie“ verschreibt. Mit diesem Beleg soll ich dann wieder zu ihm zurückkommen und er wird dann die angeratene Behandlung verschreiben.

Und das alles ist völliger Ernst, keine Satire, es entspricht der reinen Wahrheit und nichts als der Wahrheit. :bluemad:

Irgendwann während all der Rumrennerei von Arzt zu Arzt und dem Lesen der uralten Zeitschriften in den Wartezimmern ist mir dann wieder einmal der Satz unserer Gesundheitsministerin eingefallen und ich habe mich gefragt:
Ist das wirklich alles medizinisch notwendig?
Wo bleibt  eine vernünftige Kosten-Nutzenrechnung?
Kann eine solche sinnlose Hin-und Herschickerei eines Patienten der Solidargemeinschaft als Bezahlbar zugemutet werden?

:why:

Nach dem letzten Arztbesuch war ich wirklich außer mir vor Zorn und muss jetzt erst einmal ein paar Nächte darüber schlafen bis ich mir einen erneuten Anlauf zur Überwindung des offenbar unvermeidbaren bürokratischen Abrechnungsaufwandes wieder zumuten kann!

Eine letzte Frage quält mich noch:
Ist das alles so umständlich und aufwendig, weil ich ein ganz normaler Kassenpatient bin?
Oder kann es möglich sein, dass trotz aller Beteuerungen unserer Politiker die Angelegenheit als „Privater“ einfacher und damit auch viel kostengünstiger hätte erledigt werden können? Vielleicht wäre ich dann sogar  schon wieder schmerzfrei und völlig gesund???

:wow: