Faszinierend natürlich – 12/2011


von Annika

Das überreiche Blühen, Gedeihen und wilde Wachtstum entlang eines Flussverlaufes, hier ist es die Nahe bei Bingen, fasziniert mich jedesmal aufs Neue. Vor allem weil Wasser, Licht und Sonne für immer neue Farbenspielereien sorgen.

Tick – Tack # 17

Frau Waldspecht hat pünktlich zum Frühjahrsbeginn ein neues Projekt gestartet.

Der Tag hat 24 Stunden und genau 24 Wochen lang möchte sie von uns
einmal in der Woche eine Uhr sehen.

Dieser kleine Zeitmesser macht durch die danebenstehende Figur ganz deutlich, dass es sich hier um eine Uhr in einer Arztpraxis handelt. Sie ist bereit, sekundengenau die Zeit der Qualen für den Patienten zu messen! :tears:

Zwischen zwei Regenschauern…

…schien auch mal die Sonne und das haben diese zwei Hengste sichtlich genossen:

Wir haben fast vergessen,  was für eine seltsame Sache das ist,
das ein Tier, so groß, so kraftvoll und so intelligent wie das Pferd,
einem anderen, weit schwächeren Wesen erlaubt,
auf seinem Rücken zu reiten.
(Peter Grey)

aaPzM – Buchstabe „X“

Paradalis hat zu einem interessanten Projekt aufgerufen:

”30 Wochen, 30 Buchstaben, 30 Aussagen”
Es ist wieder Zeit für das Wochenthema:

Beas Fotoatelier möchte gern  „Xanthippen im Alltag“ umgesetzt haben.

Als Erstes habe ich mich einmal schlau gemacht, woher die Bedeutung dieses früher durchaus üblichen Schimpfwortes für zänkische Frauen kommt. Heutzutage werden solche „Damen“ ja wohl eher „zickig“ genannt!!! Folgendes habe ich zusammengetragen:

Ist die abendländische Philosophie, die mit dem weisen Sokrates in Athen beginnt, etwa unter dem geschwungenen Nudelholz seines zänkischen Eheweibes Xanthippe entstanden?
„Xanthippe war ein böses Weib, haut Sokrates zum Zeitvertreib…“ (Studentenlied um 1900)

Ist es möglich, dass es hier gar nicht um die wahre Xanthippe geht, sondern um eine konstruierte Kontrastfigur zu Sokrates, damit der über alle Stimmungen erhabene Weise sich dagegen um so besser abhebt? Ein einfacher, aber effektvoller Kunstgriff also, dessen sich die frühchristlichen Autoren dann mit großer Virtuosität bedienten! Und noch heute wird Xanthippe diesen Makel nicht los, sondern muss als Sinnbild der zänkischen Gattin herhalten.

Der Xanthippe-Mythos geht letztlich zurück auf ein einziges Wort, das der athenische Geschichtsschreiber Xenophon um 380 v. Ch. nicht dem Sokrates, sondern einem seiner Diskussionsgegner in den Mund legt: Xanthippe, die Unverträgliche. Für diese Spitznamensgebung bleibt Xenophon allerdings der einzige Zeuge.

Entgegen den Anekdoten war der aus dem Kleinbürgertum stammende Sokrates nämlich eindeutig unter ihrem Stand. Xanthippe in der Bedeutung „blondes Pferd“ (durchaus mit erotischer Anspielung) war schließlich ein ausgesprochen aristokratischer Name. Vielleicht entstammte sie sogar der
Athener Adelsschicht und war in den kriegerischen Wirren der Zeit als Waise übriggeblieben.

Keiner von den 900 Athenern, die im Jahre 399 v. Chr. ihren Mitbürger Sokrates wegen „Respektlosigkeit vor den Göttern“ zum Giftbecher erurteilen, wollte wirklich den Tod des 70-Jährige. Daher bereitete Xanthippe seine Flucht mit voller Duldung der Behörden vor. Aber Sokrates weigert sich: Unrecht leiden ist besser als Unrecht tun“. Die letzte Nacht verbringt das Paar gemeinsam in der Gefängniszelle, doch seine letzten Stunden verbringt Sokrates im Kreis seiner Schüler. Die wehklagende Xanthippe hat er vorher nach Hause geschickt und auf ihren naiven Ausruf „Du stirbst unschuldig“ nur mit einer Pointe zu antworten gewusst: „Wäre es dir lieber, ich stürbe schuldig?“

(Quelle: Michael Weithmann: Xanthippe und Sokrates. Eros, Ehe, Sex und gender im antiken Athen.
Deutscher Taschenbuch Verlag dtv.2003. 240 S. Abb. 11 €.)

Zur „Belohnung“ nach soviel Info jetzt aber meine Bilder zum Projekt:

Auch „Xanthippen“ fangen früh an, ihre speziellen Fähigkeiten im Alltag zu trainieren:


So fängt es an….


…und jetzt mit vollem Körpereinsatz! :bluemad:

Sonnenblümchen’s Schnappschuss-Projekt #6

Im Juni möchte Sonnenblümchen gerne Wasser sehen:

„Wassertreten“ soll ja nach dem bekannten Pfarrer Sebastian Kneipp sehr gesund sein. So bietet der Kurpark von Bad Münster am Stein auch zwei Becken, in denen man die empfohlenen Anwendungen absolvieren kann. Zum Einen ein kleines Becken, das nur für die Arme gedacht ist. Zum Zweiten natürlich ein richtiges großes Becken, in dem man stilecht mit hochgejkrempelten Hosenbeinen das eiskalte Wasser treten kann:

Das schöne Spiel von Wasser, Licht und Sonnenstrahlen kann man selbstverständlich nur fotografieren, wenn man sich kreislaufschonend aus dem Wasser raushält! :mrgreen:


Noch schönere Wasserspielereien in XL? Bitte anklicken!

Farbaktion 2011 – Juni/12

Bei dieser Aktion (wie auch beim Foto am Donnerstag) steht kein MUSS dahinter und ich beteilige mich sehr gerne an der Farbaktion 2011 von Tina .

Überwiegend soll das Bild  diese Farbe als Hauptbestandteil haben:

Meine „maritimen“ Bilder sind auf Lanzarote entstanden. Der Atlantik war sehr bewegt, die Wellen für Surfer geeignet. Sofort sprangen ein paar wenige Könner auf ihre Bretter und produzierten sich vor dem staunenden Publikum:


Der Anlauf….


…die Präsentation…


…die Landung!

  • Ich freue mich über jeden Kommentar!

    Aufgrund der neuen Richtlinien zum Datenschutz (DSGVO) möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, bitte auf Folgendes zu achten:
    Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärt ihr Euch mit der Speicherung und Verarbeitung Eurer Daten durch meine Website einverstanden.