Dienstags gehts rund # 15

Information
Ach ja, bei der lieben Vera klappte das auch am Dienstag in dieser Woche supergut!

Passend dazu hatte ich dieses rundum geschlossene „Info mit Griffloch“ fotografiert!
Die Aufforderung hatte ich allerdings wohl etwas zu wörtlich genommen!
Statt pünktlich mein rundum Gutes zu präsentieren,
hatte mich seit dem letzten Wochenende eine „Bronchitis All Inclusive“ fest im Griff!
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„Geschlossen“ ist Gottseidank jetzt nicht mehr aktuell,
aber genesungsmässig ist doch noch etwas Luft nach oben!
LogoDienstagsRund
Eine rundes Projekt von Vera

StoryPics 2014/32

newspaper

Auch im Urlaub möchte „Mann“ nicht auf die Nachrichten aus der Heimat verzichten.
Deshalb nimmt sich dieser Tourist mal eine kleine Auszeit und informiert sich über das Neuste aus der Heimat.
Für Ermittler ist es ganz besonders wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein,
und auch die Schreiberlinge meines Psychothrillers möchten sicher aktuell bleiben.
Deshalb lautet mein StoryPicsWort für diese Woche „Information“!

 StoryPic2014
von Sandra
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Meine StoryPicsWorte:
1. Eingangstor 2. Laterne 3. Salon 4. Palisade/n 5. Fluchtfahrzeug 6. Grab 7. Gebeine
8. Gräten 9. Eichhörnchen 10. Handschellen 11. Tatort 12. Polizei 13. Tatzeit 14. Mixtur
15. Hochzeit 16. Papagei 17. Kunstraub 18. Fußabdrücke 19. Zeugen 20. Kleinflugzeug/e
21. Flamme/n 22. Tunnel 23. Wäscheleine 24. Unikat 25. Spurensicherung 26. Äpfel
27. Gedanken 28. Henkersmahlzeit 29. Versteck 30. Gezeiten 31. Schneckentempo
32. Information

Informationsdefizit

Der deutsche Bürger leidet ganz erheblich unter einem Informationsdefizit seitens der KrankenGesundheitskassen. Hier ein paar Beispiele:

  • Sämtliche Aktionen zur Rettung und/oder Soforthilfe – z.B. Krankenwagen, Rettungshubschrauber etc.- werden dem Verursacher in Rechnung gestellt. Ich habe nie eine Info darüber erhalten, dass ich jetzt den Krankentransport zumindest anteilig mitbezahlen muss.  
  • Wie mickrig der Leistungsanspruch bei Sehhilfen und  Zahnersatz ist, erfährt man erst, wenn man die Rechnung bzw. den Kostenvoranschlag eingereicht hat, und dann auch nur unter Vorbehalt. Auch hier erfährt man von Änderungen (grundsätzlich zu Lasten des Patienten) erst bei Inanspruchnahme (bzw. beim Versuch der Inanspruchnahme)  der Leistung.
  • Hilfsmittel wie Verbandsmaterial oder Gehhilfen werden gar nicht mehr bezahlt. Da solche Dinge meistens nach Unfällen erforderlich sind vermute ich, hier wird die Eigenleistung als eine Art Bußgeld gesehen, weil man zur falschen Zeit am falschen Ort sich falsch bewegt oder auch nicht bewegt hat.  
  • Gestern abend lief in SWR 3 ein Beitrag über die Möglichkeiten, Gehörlosen durch ein sogenanntes Cochlea Implantat wieder eine bessere Lebensqualität zu verschaffen. Der anwesende Professor erklärte, dass für rd. 1 Million ertaubten oder taub geborenen Menschen von der Krankenkasse lediglich 250 Operationen pro Jahr bezahlt werden. Entweder man bezahlt die rd. 20.000 Euro aus eigener Tasche oder man wird auf eine nicht endenwollende Warteliste gesetzt. Ein  weiteres Paradebeispiel für unsere (angeblich nicht vorhandene) 2-Klassen-Gesellschaft.
  • Bisher gab es für Blinde ein sogenanntes Blindengeld in Höhe von maximal 400 Euro. Hier wurde jetzt sofort der Rotstift angesetzt und dieser Zuschuss radikal um die Hälfte auf rd. 200 Euro gekürzt. Bist du alleine auf der Welt, hast du Pech gehabt. Ansonsten sollen sich deine Angehörigen gefälligst um dich kümmern.  
  • Kosten für einen Blindenhund werden „in der Regel“ von den Kassen bezahlt. „In der Regel“ bedeutet, dass sich die meisten Kassen auf den Standpunkt stellen, dass auch eine Schulung mit Blindenstock ausreichen würde und daher nicht bezahlen. Ein Hund verursacht normalerweise laufende Kosten, ein Stock ist eine einmalige Anschaffung!
  • Künstliche Befruchtung: Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten in voller Höhe, andere wiederum nur bis 50%, der Rest ist Eigenanteil. Meistens werden maximal 3 Versuche übernommen, das variiert bei den einzelnen Kassen. Wir haben zwar nicht genügend Kinder, aber wenn die Menschen Kinder wollen, dann sollen sie gefälligst dafür auch selbst bezahlen. Sozusagen als Einstieg in die „Kostenfalle Kinder“!

Diese Liste ist natürlich bei weitem nicht vollzählig. Um aber Gallenschäden zu vermeiden, ist jetzt eine kleine Pause nötig. Tief ein- und ganz langsam wieder ausatmen, denn es werden sicherlich im Laufe der nächsten Wochen und Monate eine Vielzahl von Streichungen und Kürzungen auf uns zukommen. Alle unter dem Deckmantel der „Eigenverantwortung“!

Allgemeinwissen

Heute morgen habe ich – es stand wirklich so gut wie nichts in der Zeitung – mich ein wenig dem täglichen Kreuzworträtsel gewidmet. Ich benutze keinen Stift, sondern löse diese Rätsel vorwiegend im Kopf. Deshalb  bevorzuge ich die Kleinen und nicht die Ganzseitigen! 🙂

Ich hatte also mein Morgenrätsel schon fast gelöst, bis auf eine Frage: „Wie heißt das Boot der Eskimofrauen“? Es war mir  wirklich unbekannt, dass es einen eigenen Namen geben soll, wenn Frauen ein Boot benutzen.  Außerdem bin  ich über den Wortschatz der Eskimos nicht wirklich  informiert.  Da ich dann allerdings keine Zeit mehr hatte, habe ich die Beantwortung dieser Frage auf den Nachmittag verschoben.

Hier jetzt die Lösung: Das Boot der Eskimofrauen heißt „Umiak“! (lt. Wikipedia: Der Umiak (grönländisch und Inuktitut: Umiaq, Plural Umiat), häufig als Frauenboot oder großes Boot bezeichnet, ist ein offenes Robbenfellboot, das die Inuit zu der Zeit verwandten, als ihnen noch keine aus dem Süden eingeführten Boote zur Verfügung standen.)

Damit ist wieder eine Wissenslücke gefüllt und das „Allgemeinwissen“ um eine Information reicher! :lachen:

Was publizieren Blogger?

  • Eine Studie des Singapore Internet Research Centre unter etwa 1200 englischsprachigen Bloggern (Koh et al. 2005, S. 2ff) teilte die Blogs in zwei Kategorien ein: 73 Prozent der Befragten führten ein sogenanntes personal Blog, 27 Prozent ein non-personal Blog. Soziodemographisch unterscheiden sich die beiden Gruppen: Non-personal-Blogger sind zum Großteil Männer, die eine höhere formale Bildung als Personal-Blogger haben. Außerdem haben sie im Schnitt mehr Leser, aktualisieren ihr Blog häufiger und verbringen mehr Zeit damit.
  • Ähnliche Ergebnisse erbrachte im Jahr 2005 eine Umfrage unter mehr als 4.000 deutschsprachigen Bloggern. (Schmidt 2006, S. 43).