Ikea spart

In der Vergangenheit war das schwedische Möbelhaus bekannt dafür, dass es dem Kunden und Hobbyhandwerker half, zu sparen. Wer bei Ikea kaufte, wollte aber nicht nur günstig einkaufen. Der Kunde wusste auch, er erwarb qualitativ gute Ware zu einem günstigen Preis, der durch die Selbstmontage erzielt wurde. Das scheint sich aber jetzt grundlegend geändert zu haben! :unhappy:

Nun wird eine Rückrufaktion nach der anderen gefahren: Matratzen zurück, Lampen zurück, Kinderschlafsäcke, Glasbecher zurück! Die neueste Meldung ist, Kaffee-Zubereiter zurück!

Es besteht Bruchgefahr und es können durch den heißen Kaffee Verbrennungen  und durch herumfliegende Glassplitter beim Zerplatzen des Gerätes auch Schnittverletzungen entstehen! Nachdem sich in der Vergangenheit bereits mehr als 20 Kunden an diesem Kaffee-Zubereiter verletzt haben, werden nun alle Kunden, die dieses Gerät zwischen Februar und Dezember 2010 gekauft haben, gebeten, dieses zurück zu bringen.

Ein solcher Schaden kann doch eigentlich nur durch Verwendung billigster Materialien und Fertigung von ungeübten Handwerkern verursacht werden.

Wie gesagt, dies ist kein Einzelfall mehr!!! :horror: 

Ich war einer der ersten Kunden von Ikea. Mir hat die Verkaufsstrategie gefallen. Die Möbel waren gut verarbeitet, die Selbstmontage klappte auch meistens recht gut und das Einkaufen in der schwedischen Möbelhauskette war für mich wirklich immer ein schönes Erlebnis.

Heute allerdings scheint es geraten, sich vorher genau zu informieren, genau zu prüfen, ganz besonders das Preis-Leistungsverhältnis, und nicht zu vergessen, dass auch Ikea vom Gewinn lebt! Wenn dieser Gewinn aber nur noch auf Kosten und zu Lasten der Kunden erzielt wird, finde ich das ungeheuerlich und sträflich leichtsinnig.  :bluemad:

Tiger Dinner

Oder vielleicht auch Dinner mit Tigern :why:

Ein weiteres, schreckliches Unglück ist geschehen. Wieder einmal hat ein Mensch  eine „Attraktion“ mit schwersten Verletzungen bezahlt. Tiger waren das Highlight einer Dinner Show :exclamation:

Einfach nur gut  Essen gehen ist heute langweilig. Da muss außer erlesenen Speisen schon noch ein bisschen mehr geboten werden. Und die großen Raubkatzen sind ja so schön anzusehen. Dann schmeckt es doch gleich noch mal so gut und das Menu kann ruhig dreimal so viel kosten, macht nichts, hauptsache der Besucher ist auf seine Kosten gekommen. Alle sind zufrieden! Alle???? Wohl doch nicht alle!

Diese Tiger haben auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, dass sie – auch wenn sie Sonja, Miriam und/oder Ramos gerufen werden – Raubtiere sind und sich von keinem Menschen, auch nicht von ihrem Dompteur, 100%ig beherrschen lassen.

Tiger gehören in die freie Wildbahn, ohne wenn und aber! Ausnahmen sind die zoologischen Gärten. Die Zoos sind hier fast alle auf dem richtigen Weg, wenn sie Raubkatzen in einem der Natur möglichst nahe kommenden, großen Gehege halten. Ohne Rücksicht darauf, ob die Tiere von den Besuchern gesehen werden können oder eben – meistens – nicht.

Die Tierschützer sind jetzt natürlich wieder mal alle auf die Barrikaden gestiegen und fordern und fordern und fordern! Dabei würde es doch eigentlich reichen, wenn wir uns immer wieder klar machen: Ein Tier ist ein Tier….ist ein Tier…..ist ein Tier und niemals ein Mensch!

Warum fällt es nur so schwer, diese unumstößliche Tatsache zu verinnerlichen und zu akzeptieren :think:

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