Glücklicher Bruch

Wochenbeginn, Montag, 09.Mai 2011, stürzte die „Beste aller Freundinnen“ über das berühmte „Montagmorgenstartverhindernkabel“! Schnelle Diagnose der Verunfallerin: „Mir tut die rechte Schulter und der Arm weh, ich kann den Arm und die Schulter nicht mehr bewegen, das MUSS eine starke Prellung sein.“ 😮

Wieder aufstehen, weitermachen, vergeblicher Versuch, durch Ignorieren eine Blitzheilung zu forcieren: Vergebene Liebesmüh! Autofahren ist nicht mehr möglich, also fahren wir gemeinsam zur Notaufnahme ins Krankenhaus. Ankunft dort gegen 13.30  Uhr…..und dann hat man plötzlich unendlich viel Zeit nachzudenken und zu warten, und zu warten, und zu warten. :unhappy:

Leere Flure, verschlossene Türen, Patienten laufen suchend umher, das Personal ist wohl so radikal abgebaut worden, dass es jetzt eigentlich unsichtbar ist.

 Zwei Stunden später ist schon ein Arzt zur Stelle, begutachtet den Schaden und schickt den durch das warten schon ein wenig zermürbten Patienten zum Röntgen. Dort wieder warten, röntgen, wieder zurück zum Ausgangspunkt und warten…und warten…und warten…

Verschlossene Türen, nichts rührt sich, das Leben findet draußen statt! Endlich, rund vier Stunden später, ein Arzt (mit Assistenzarzt im Schlepptau) bittet überaus freundlich zur Diagnose- und abschließenden Besprechung! :mrgreen:

„Gottseidank, ist alles nicht so schlimm, ein „glücklicher Bruch“ im Schulterknochen, der wahrscheinlich nicht operiert werden muss. Der Heilungsprozess wird ca. 4 – 6 Wochen dauern und in 10 Tagen wird der Leiter der chirurgischen Abteilung den Bruch begutachten und entscheiden, ob eine Genesung ohne OP möglich ist. Bis dahin halten sie den Arm ruhig und schonen sich, damit die körpereigenen Kräfte einsetzen und arbeiten können.“

Um 17.30 Uhr konnten wir, mit Schmerztabletten und Tropfen versorgt und den gesamten Arm-und Schulterbereich in einem ebenso attraktiven wie klettverschlussreichen Schlingenverband abgestützt, das Krankenhaus verlassen! 😥

Jetzt sieht die „Beste aller Freundinnen“ so aus:

Heute, „Tag 2 nach dem Unfall“, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht umsonst von der Natur mit zwei Armen ausgestattet worden sind. Fehlt einer, bist du tatsächlich nur noch ein halber Mensch! :tears:

Tierische Nähe im Mai

Zum ersten Mal ist es mir (mit meiner bescheidenen Fotoausrüstung) geglückt, ein einigermaßen akzeptables Foto einer Libelle zu machen. Es gibt – mangels Seen und/oder stehenden Gewässern hier bei uns) sowieso nicht viele Libellen zu sehen und wenn, waren sie immer viel zu weit weg, zu schnell, einfach zu wuschig, nicht aufs Foto zu bannen! Aber jetzt, extra für das Fotoprojekt von Angie, habe ich sie erwischt! :mrgreen:

cam underfoot #14

Frau Kunterbunt liebt Abwechslung in und durch die Perspektive. Deshalb gehen wir mal in die Hocke oder legen uns – so denn möglich – sogar direkt auf den Boden, denn für eine ungewöhnliche Sicht der Dinge sind wir immer zu haben!

Ganz fleissig habe ich die „Bodendecker“ Perspektive beackert, nur mit dem Hochladen hapert es. Die Zeit rennt einfach viel zu schnell vorbei.

Beim letzten Urlaub auf Lanzarote hatten wir unerwarteten Besuch: Die offene Tür und die dahinter ruhende Kühle und Dunkelheit hatte diese kleine Eidechse verlockt, sich einmal näher umzuschauen. Zuerst vergewisserte sie sich, dass niemand da war, dann eilte sie forsch näher, um dann – sehr erschrocken vor dem riesigen Ungetüm von Objektiv mit Mensch als Anhang –  Auge in Auge innezuhalten.

Ich bat sie um ein Ganzkörperfoto und sie willigte ein. Als Deal hatten wir ausgehandelt, dass ich sie nach der Aufnahme ganz behutsam wieder zum Ausgang geleite. Das habe ich selbstverständlich gerne getan! :mrgreen:

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