Fassaden-Bilder 2017 – Februar

Die Burg Reichenstein, auch Falkenburg genannt, ist eine Burg im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Sie steht auf einem Bergvorsprung und bietet einen wunderbaren Blick auf den Rhein.
Im Burginneren wurde offenbar eifrigst Turm an Turm gebaut
und die Fassaden sehen ungeheuer mächtig und im wahrsten Sinne des Wortes „trutzig“ aus!

Die urkundliche Ersterwähnung der Höhenburg stammt aus dem Jahr 1213.
Seit dem 16. Jahrhundert war die Burg dem Verfall überlassen.
In der Folge wurde auch diese Burg – wie alle anderen auch – immer wieder zerstört
und danach restauriert bzw. wieder aufgebaut.

Ihr heutiges Aussehen erhielt die Burg durch Baron Nikolaus von Kirsch-Puricelli,
einem reichen Industriellen und Besitzer der Rheinböllerhütte. 
Der ließ von 1899 bis 1902 eine neugotische Wohnburg im englischen Stil bauen.
Weitere Wohnbauten und ein Aussichtsturm wurden auf dem Gelände der Vorburg errichtet.
Reichenstein war die letzte Burg im Oberen Mittelrheintal,
die im Zeichen der Rhein-Romantik wieder aufgebaut wurde.

In der Burg sind die Wohnräume noch erhalten wie vor über hundert Jahren.
In der Burgkapelle und den alten Räumlichkeiten können auch heute noch Trauungen stattfinden.

Ist das nicht eine wunderschöne, historische Fassade?
Der Blumenschmuck unterstreicht die Romantik noch
und ergibt ein wunderbar harmonisches Gesamtbild.


Heutzutage beherbergt die Anlage ein Burgmuseum
sowie ein Restaurant und seit Ende des Jahres 2015 auch ein Hotel für die „Herrschaften“ von heute!

Ich würde mich freuen, wenn euch dieser Rundumblick
über alte Fassaden und antike Gemäuer ein wenig erfreut,
aber vor allem nicht gelangweilt hat. 

Fassaden-Bilderneues Projekt von Olaf 

Das Regel 1×1 lädt uns alle zum Mitmachen ein:

  • Jeder, der eine eigene Webseite betreibt, einen Blog, oder  500px-Account betreibt darf an dem Projekt teilnehmen und ist herzlich eingeladen.
  • Das Projekt startet an jedem 1. des Monats.
  • Euren Link sendet ihr mir im Kommentarfeld des jeweiligen Monats.
  • Es können Einzelfotos, kleine Fotoserien oder Collagen sein, die selbst fotografiert und gestaltet  auf eurer Seite zu finden sind. Ich verlinke auf der Monats-Seite zu euren Arbeiten.
  • Die Fotos sollten in einigen Worten oder Sätzen kommentiert sein, damit der Betrachter weiß, um was es sich handelt.
  • Zu diesem Projekt gibt es kein Thema und keine Einschränkungen was die Fotos betrift.(z.B. Monochrom, Color, etc.)
  • Es dürfen keine Urheberrechtsverletzungen begangen werden.

:knips:

12 magische Mottos – Februar

So viele verschiedene Fassaden – und so viele Fenster – habe ich nur in San Francisco gesehen.
Eine bunt durcheinander gewürfelte Architektur, bei deren Anblick uns einfach die Worte fehlen.

Nicht umsonst ist der „Alamo Square“ in San Francisco so bekannt.
Hier wurde eine ganze Straße mit identischen Häusern und identischen Fassaden bebaut.
Die malerischen viktorianischen Reihenhäuser sind in farbenfrohen Tönen gestrichen,
sehr gut erhalten und einfach eine Augenweide.

Ganz besonders und einheitlich gestaltet sind dagegen die Fassade und die Fenster des Kastell Saalburg.
Sie liegt nordwestlich von Bad Homburg vor der Höhe und ist ein ehemaliges Kastell des römischen Limes.
Die Saalburg ist das einzige römische Kastell,
das einschließlich seiner festen Gebäude vollständig wiederaufgebaut worden ist.
Es ist sowohl ein Freilichtmuseum, als auch ein Museum
für die zahlreichen Ausgrabungsfunde der Kastelle und des Limes im Taunus.

…im Februar möchte Paleica „Fenster & Fassaden“ sehen.

Hausnummern # 5

Nr. 5 am Leitergassenplatz in Bad Kreuznach
Eine Hausnummer 5 aus Bad Kreuznach….

Nr. 5 in Regensburg
….und gleich noch eine Nr. 5, frisch aus Regensburg mitgebracht!

hausnummern
ein Projekt von Vera

Hausnummern # 2

Hausnummer 2 in RegensburgDer „Rote Herzfleck“ (1598-1792)  in Regensburg weiß,
wie man die Aufmerksamkeit eines jeden Vorbeieilenden auf sich zieht! :goodie:
Früher war hier eine Gaststätte untergebracht,
heute arbeitet ein Teil der Verwaltung in diesem historischen Gebäude.

hausnummern
neues Projekt von Vera

Hausnummern #1

Hausnummer 1

Schlicht und einfach nur praktisch ist dieses Mehrfamilienhaus in Mainz
mit der nachts beleuchteten Hausnummer 1.

Hausnummer 1 in Bad Sobernheim

Dieses wunderschöne alte Fachwerkhaus trägt ganz stolz die Hausnummer 1.
Gefunden habe ich es in der Altstadt von Bad Sobernheim.

Eiermarkt 1 in Bad Kreuznach

Ganz besonders gut gefällt mir diese Hausnummer 1.
Das stuckverzierte alte Haus steht in der Bad Kreuznacher „Neustadt“
(so heißt die Altstadt von Bad Kreuznach wirklich!!!)
und verkündet außer der Hausnummer auch gleich den Straßennamen.

hausnummernneues Projekt von Vera

PicStory #96

anno domini 1633 Das Holzschnitzerdorf Oberammergau liegt in Oberbayern. Wenn man durch die Gassen von Oberammergau schlendert, kann man der Lüftelmalerei praktisch nicht entkommen. An fast jedem Haus kann man diese im 18. Jahrhundert entstandenen Freskenmalereien bewundern.

anno domini 1633 im DetailDie Lüftlmalerei stammt eigentlich aus Italien zu Zeiten des Barock (1600 bis 1750) und fand erst am Ende der Epoche im Voralpenland die Begeisterung der Bewohner. Die Bezeichnung für diese Fassadenkunst beruht höchst wahrscheinlich auf der Tatsache, dass einer der bekanntesten Lüftlmaler, Franz Seraph Zwink (1748 – 1792) im Haus „Zum Lüftl“ wohnte.

PilatushausDas Pilatushaus im Ortszentrum ist eines seiner bekanntesten Werke. Erstmals bemalt 1784 von Franz Seraph Zwink.

Pilatushaus DetailDie Lüftelmalerei zeugte vom Reichtum der Hausbesitzer und wurde daher meist von reichen Händlern, Handwerkern und Bauern an ihren Fassaden angebracht. Wie bereits bei den Holzschnitzereien wurden hier hauptsächlich religiöse Szenen und Heilige ausgewählt. Das wundert einen allerdings kaum, wenn man die enge religiöse Verbundenheit der Einheimischen durch die Passionsspiele berücksichtigt.

Um die Kunstwerke auch wetterfest auf der Fassade anzubringen, bedarf es einer besonderen Technik. So wurde auf den frischem Putz durch den Maler die mineralische Wasserfarbe aufgetragen. Die nun entstandene Verbindung zwischen Farbe und Putz war wasserunlöslich geworden und wird wohl auch weiterhin von vielen Touristen bestaunt werden.
Denn auch wenn man ganz genau hinschaut, die optische Täuschung ist einfach perfekt!  :applaud:

 TINA möchte “interesting / interessant” sehen

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