Flugenten und andere…

Für Follygirl habe ich mir heute mal die Enten ausgesucht. Das lag ziemlich nahe, wegen des „Tierischen Alphabets“ der lieben Clara.

„Ente“
[von Oliver Plattig]

Ente – du da am Wegesrand
Nie sah ich eine schönere Gack-Gack als Dich
Treu ist dein Blick und hell deine Stimme
Erhebend ist der Moment dich zu sehen.

Ente – du watschelst hinein in das Wasser
Nass und kühl ist der See wie du merkst
Trinkst einen Schluck von der kühlen Flüssigkeit
Erquickend ist dieser Trank für Dich

Ente – nun schwimmst du umher
Nach Nord und nach Süd flattern deine Flügel
Träumend suchst du nach anderen Wasservögeln
Endlich hast du jemanden entdeckt

Ente – nun geh ich nach Haus
Nur ungern lasse ich dich hier allein
Traurig schaue ich wie du alleine zurechtkommst
Ente – ich hab dich lieb.

Heile Welt

Wie gerne zeige ich eine „heile“ Welt. Eine Welt in der jedes Lebewesen seiner Natur entsprechend einen Platz zum Leben findet. Die Realität sieht leider etwas anders aus. 🙁

Bei einem Spaziergang am Rheinufer in Bingen ist mir wieder einmal aufgefallen, wie ungepflegt alles aussieht. „Naturbelassen“ nennt man das heute, wenn mangels Personal der Abfall – den unverbesserliche (menschliche) Schmutzfinken einfach in die Gegend werfen – nicht fortgeräumt wird, wenn Sträucher und Bäume nicht gepflegt werden und Unkraut alles überwuchert.

Aber ich habe sie trotzdem entdeckt: :mrgreen:  Eine Entenmutter mit ihren Sprößlingen, die sich dicht am Ufer zu einem kleinen Schläfchen zusammengekuschelt haben, bewacht von einer stattlichen Taube:

 
                                       Gemeinsam genießt jeder den Schutz der Gruppe!


                                  Die Entenmutter hat ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs!


                                            Und für den Notfall bin ich auch noch da!

Sonntagsausflug

Am letzten Juni-Wochenende stand aufgrund eines kleinen Artikels in der örtlichen Presse ein Besuch des „Kleintier-und Bauernmarktes in Daxweiler“ auf dem Programm. Das Wetter war wunderbar (damals noch nichts so heiß) und nach höflichem Befragen einer Einheimischen haben wir auch schon am Ortsausgang lange Reihen parkender Autos gesehen und uns dazu gesellt.  

Riesengroßes Transparent - nicht zu übersehen!

 Dann ging es ganz einfach, dem Herdentrieb folgend, mit vielen anderen Besuchern einen schmalen Ackerweg hoch, bis an den Rand der angrenzenden Autobahn, die sich durch sehr starke Geräuschentwicklung unüberhörbar machte. Aber hier oben war auch das Marktgelände und nach Zahlung eines kleinen Eintrittsgeldes und dem Empfang eines – sich anschließender Reinigung durch Seife stur widersetzenden – Stempels durften wir auf das Gelände. Kleine und große Stände, jede Menge Händler (auch erstaunlich viele junge Leute) und noch mehr Kleinvieh wartete dort auf freundliche Käufer.  

 
Handel zwischen Jung und Alt

 Es  wurden die verschiedensten Arten von Hühnern, kleinen süßen Enten und  Gänschen zum Kauf angeboten:

Fluchthenne

 

Nesthocker

 

Kuscheln tut gut

es ist sehr, sehr Langweilig, nur so rumzustehen...

Kindergarten

jetzt noch flauschig, niedlich

Nach dem Federvieh schlenderten wir zu den Hasen und schauten in das zusätzlich errichtete Zelt mit Ziervögeln rein, vor desssen Eingang  eine eifrig häkelnde, super freundliche  „Lady mit Hut“ vor Ort ihre Zierdeckchen etc. erstellte und auch gleich zum Verkauf anbot.  

Handarbeiterin

Blacky

weißes Häschen

Vogelkäfige über-,unter-und nebeneinander

Handeln ist Pflicht

Glückliche Besitzerin

Streicheleinheiten tun Beiden gut

Bin noch zu haben

Gegen Mittag leerte sich der Platz ein wenig und die Frühaufsteher trugen stolz ihre lebendigen Einkäufe zum Auto während die Morgenmuffel jetzt erst ihren Anmarsch und Aufstieg begannen.

etwas Luft für Mensch und Tier inmitten von Wiesen

Heimkehrende und Ankommende friedlich beieinander

Hier war noch sehr viel zu spüren von der ursprünglichen und bäuerlichen Art, als Tiere noch Handelsware und kein Spielzeug waren. Nicht „niedlich“ und „süß“ waren Verkaufsargumente, sondern Knochenbau, Zähne, Felldichte etc. Erstaunlich viele „Experten“ waren sehr auskunftsfreudig und gaben ihre kostenlose Ratschläge bezüglich artgerechter Haltung und Fütterung gerne an die interessierten und zum größten Teil ebenfalls fachkundigen Kaufinteressenten weiter. Das alles hat sehr viel Spaß gemacht zu hören, zu sehen und mitzuerleben!

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