Leben mit Büchern #22

Bei der Durchfahrt auf dem Weg nach Bingen fällt mir in Büdesheim etwas auf.
Da sitzt doch ein gepflegter älterer Herr in der Morgensonne auf der Bank.
Er hält ein Buch in den Händen, offenbar hat er es gerade abgelegt
um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen.

Da ist sogar noch ein Plätzchen frei!
Ich frage mal, ob ich auch Platz nehmen kann und wer er denn sei.

Er lächelte nur und zeigte auf die Tafel, die neben ihm an der historischen Mauer hängt.
Jetzt weiß ich Bescheid, über ihn und die alte Sandsteinbank!

Genug geschaut und geplaudert. Ich muss jetzt weiter fahren.
Noch ein kurzer Blick zurück.
Ja, er bleibt sitzen und genießt und schweigt….

Kerkis Leben mit Büchern

Leben mit Büchern #18

Gerne schmückten sich „Bekanntheiten“ zum Zeichen ihrer Gelehrsamkeit mit Lesestoff.
So auch in Bad Vilbel: Dort stand mir das Denkmal des
Friedrich Carl Michael Grosholz 
direkt auf einem schönen, freien Platz „im Wege“!

Auf seinen Knien ruht schriftliches Material, in den Händen hält er einen Becher.
Dieser ist sicher immer gut gefüllt gewesen
mit seinem berühmten Bad Vilbeler Luisenquellen – Wässerchen!

Friedrich Carl Michael Grosholz, (* 19Juli 1810 in Weitersborn; † 17Januar 1888 in Vilbelwar ein deutscher Fabrikant und Geometer.

Friedrich Carl Michael Grosholz machte zunächst eine Ausbildung in der Pfalz zum Geometer
Durch eine Anstellung zum Katastergeometer kam er nach Vilbelwo er sesshaft wurde.

Die guten Einkünfte aus der Tätigkeit als Vermesser investierte er zunächst in eine Nudelfabrik
die sich im Laufe der Zeit zu einem Spezereiengeschäft weiterentwickelte

Berühmt wurde Grosholz durch die Vermarktung der auf seinem Anwesen entspringenden Mineralquelle
die später als LuisenBrunnen die Urzelle der Bad Vilbeler Mineralquellen bildet.

Kerkis Leben mit Büchern

„T“ in die neue Woche # 34/2017

Ein Rundgang, in dem man von Tor zu Tor gehen kann,
befindet sich im Inneren der Befreiungshalle auf dem Michelsberg in Kelheim, Niederbayern.
Mir gefällt es, wenn Tore offen sind und einem nichts den Weg versperrt.

Ich hoffe, dass wir alle im neuen Jahr 2017 viele offene Türen und Tore finden,
sie frei durchschreiten können und dabei stets neue Perspektiven, Ein-und Ausblicke entdecken.


Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und…

Bunt ist die Welt # 9

Ueberschuhe
Schick sehen sie aus, die „Tatortreiniger“ Überschuhe, gell! :nicegirl:
Ich durfte so etwas anziehen beim Besuch der Salzgrotte in Bad Kreuznach.

die Schuhe des Imperators
In solch zehenfreiem Schuhwerk eroberte man seinerzeit fast die ganze Welt! :walking:
Dieser Imperator steht sicher und fest in seinen „geschnürten Schlappis“ vor dem Kastell Saalburg.

für Lotta

12 Monate – 1 Stadt 2012 / März


Projekt von  Andy
Das Thema für den Monat März  lautet:
„D e n k m a l“

Denkmal im Oranienpark in Bad Kreuznach

Die Tafel unterhalb des Denkmals bietet Interessierten einiges an Informationen.

„Otto von Bismarck“ geschaffen vom Bildhauer Hugo Cauer (1864 – 1918)

In stoischer Ruhe blickt der einstige Reichskanzler aufrecht
über die Nahe im Oranienpark in Bad Kreuznach.

Er ist zwar Relikt einer vergangenen Epoche, wirkt aber bis heute durch die von ihm durchgesetzte Sozialversicherungspflicht und besonders aktuell sein Gesetz zur Trennung von Kirche und staatlichem Schulwesen. Dieses Denkmal wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrmals umgesetzt und hat jetzt hier einen angemessenen, ruhigen Platz gefunden.

KBKM # 8

von ELKE (Mainzauber)

Der Fastnachtsbrunnen in Mainz steht am Schillerplatz
und soll die närrische Jahreszeit widerspiegeln.

Die Einweihung fand am 14. Januar 1967 unter großer Anteilnahme der Mainzer
Bevölkerung statt. Seine Herstellung hatte drei Jahre gedauert.

Bei dem Fastnachtsbrunnen handelt sich um einen fast neun Meter hohen, bronzenen
turmartigen Brunnen, der von mehr als 200 ebenfalls bronzenen Figuren und Allegorien bevölkert ist.

Vater Rhein, der Mönch, der Narr mit seinen Attributen, der Harlekin und der Mann mit dem Brett vor dem Kopf, die Katze, Till Eulenspiegel, der Hanswurst und die Stadtgöttin Moguntia, der Geldbeutelwäscher, Vaganten, Schwellköpp oder Possenreißer und Gaukler sind nur einige der Motive, die einen starken Bezug zur Mainzer Stadt- und Fastnachtsgeschichte aufweisen. Auch Rebenranken sowie Weck, Worscht un Woi sind dargestellt.

Bei den vielen Details sich das genaue Hinschauen!

Alles ist bunt dureinander, ganz so wie in der Fastnachtszeit.

Bei dem Eselsreiter handelt es sich nicht – wie oft gemeint – um einen Paragraphenreiter. Der bräuchte nicht rückwärts auf einem Esel mit dessen Schwanz in der Hand zu reiten. Die Figur soll eine Ehrenstrafe vergangener Jahrhunderte darstellen. Die Narrenzunft in Rottweil verhängte diese Strafe für Männer, die sich von ihren Frauen schlagen lassen. Das Paragraphenzeichen dient lediglich zur Verdeutlichung des Strafcharakters.

Am Sockel findet man Kleinfiguren aus dem Alltag, wie zum Beispiel eine streunende Katze.

Insgesamt steht der Narrenturm auf seiner Spitze. Der Umfang verjüngt sich bis zum Fuß hin.
Die Symbolik soll auf die labile Glückswelt der Narren hindeuten.
Das Denkmal soll die Beständigkeit der Lebensfreude symbolisieren.

Dieser  Brunnen steht als weithin sichtbares Symbol für die im Rheinland berühmte
5. Jahreszeit, die Fastnachtszeit, in der die Welt „auf den Kopf gestellt“ wird.

Der „Geldbeutelwäscher“ arbeitet ebenfalls am Sockel des Brunnens.

Das „Deutsche Eck“

Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen „Deutsches Eck“. Und weil auf der BUGA 2011 in Koblenz das „Deutsche Eck“ in die Bundesgartenschau integriert ist, ist ein Besuch geradezu unumgänglich.

Das ist die Mosel….

…und das ist der Rhein…

…und hier genau treffen und vereinen sie sich!

Und viele, viele Besucher treffen sich hier auch! :mrgreen:

Im Jahre 1888, kurze Zeit nach dem Tode Kaiser Wilhelm I., entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen. Drei Jahre später, 1891, wählte der Enkel des Verstorbenen, Kaiser Wilhelm II., das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort. Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand, zugeschüttet.

Am 31.08.1897 war es soweit: Das kupfergetriebene Denkmal Kaiser Wilhelm I.
wurde in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht.

Das Monument ist heute Besuchermagnet für mehr als 2 Millionen Menschen
jährlich und gehört seit 2002 zum Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Selbstverständlich müssen an einem so geschichtsträchtigen Ort Fahnen wehen!

Selbst so etwas Profanes wie der Ring, an dem früher die Schiffe vertäut wurden,
bekommt am „Deutschen Eck“ ein historisch, furchterregendes Aussehen!

  • Ich freue mich über jeden Kommentar!

    Aufgrund der neuen Richtlinien zum Datenschutz (DSGVO) möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, bitte auf Folgendes zu achten:
    Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärt ihr Euch mit der Speicherung und Verarbeitung Eurer Daten durch meine Website einverstanden.