Was wir schon immer…

…über Möwen wissen wollten:

Möwen sind mittelgroße bis große Vögel. Wir halten sie meist für eher klein, was aber mit unserer leicht zu täuschenden Sehkraft zu tun hat. Was weiter weg ist, erscheint uns irrtümlich immer ziemlich winzig und deshalb – wieso eigentlich, als ob es nur an der Größe läge – ungefährlich. Diese falsche Schlussfolgerung hat uns schon oft Ärger und echte Probleme eingebracht.

Das Gefieder ist überwiegend weiß-grau, oft mit schwarzer Färbung am Kopf, am Rücken und auf den Flügeln. Die Geschlechter unterscheiden sich farblich nicht, die Männchen sind aber etwas größer. Na klar doch, wenn schon nicht mit bunten Federn geprotzt werden kann, dann muss es halt die Größe bringen (siebe Bemerkungen über Klein contra Groß oben).

Bei vielen Arten sind die Jungvögel bräunlich gefärbt. Die größeren Möwenarten brauchen bis zu vier Jahre zur vollen Ausfärbung, bei den kleineren dauert es ca. zwei Jahre. Sehen wir eine Möwe, rufen wir entzückt aus, „Schau mal, wie schön, eine (Betonung auf EINE) Möwe!“ :thumbsup:

Treten sie in größeren Mengen auf, schauen wir verwundert, welche Kämpfe hier ausgetragen werden, und – wie seltsam – der/die Stärkere gewinnt. Wie kann man nur so viel Geschrei um einen einzelnen Stein, eine Querstange, einen Platz im Schwarm machen. Zufrieden nickend bestätigen wir, „es sind halt nur Vögel, Möwen, Tiere eben“! :zwinkern:

Möwen sind fast überall auf dem Globus verbreitet, am artenreichsten in den gemäßigten und kalten Klimazonen. Es gibt über 55 verschiedene Arten. Sie sind ausgezeichnete Segelflieger, insbesondere auch bei starkem Wind. Wir brauchen uns also künftig keine allzu großen Sorgen mehr machen, wenn es uns beinahe die Haare vom Haupt weht, die Möwen halten mühelos Kurs! Vor allem der Strand wird nach Nahrung abgesucht und manchmal jagen sie anderen Vögeln die Beute ab.

Wieso sind mir jetzt eigentlich sofort die ewig andauernden Kämpfe der großen Discounter um jeden einzelnen Kunden eingefallen??? :whistler:

Wenn sie nach Nahrung tauchen, sind nur der Kopf und ein Teil des Körpers unter Wasser. Warum das so ist, kann ich nur vermuten: Es ist ungeheuer anstrengend, nicht das Eintauchen, nein, das elegant wie ein Pfeil wieder aus dem Wasser heraus katapultieren! Sie haben das sicher schon bei anderen Vögeln gesehen, die diese Praxis beherrschen und gelernt, das es den ganzen Aufwand nicht wirklich wert ist. Möwen flanieren lieber an den Küstenlokalitäten entlang und lassen sich mit Leckerbissen verwöhnen! :blinker:

Die meisten Möwenarten leben an den Küsten. Deshalb leben die kiesel-lavagrauen Möwen auch auf Lanzarote sehr gerne, denn eine Insel besteht ja nun einmal rundherum aus Küste! Einige Arten, wie die Lachmöwe (Larus ridibundus), brüten auch im Binnenland, vor allem an größeren Gewässern, wie zum Beispiel hier am Chiemsee:

Möwen sind ziemlich lautstarke Vögel, was häufig noch durch ihr geselliges Auftreten verstärkt wird. Ihre Schreie werden oft gereiht ausgestoßen. Das verstärkt die Wirkung ungemein und sie lieben es, sich gemeinsam ununterbrochen um den besten Platz, den liebsten Nachbarn, den schnellsten Abflug zu streiten, oder – Höhepunkt in jedem Möwen-Alltag – das kombinierte Lande-und Platzbesetzerverjagen – Manöver unaufhörlich zu trainieren!

Es war mir nicht bekannt, dass Möwen ihren Flüssigkeitsbedarf decken, indem sie Meerwasser trinken. Das überflüssige Salz scheiden sie über paarig im Schnabel angelegte Salzdrüsen wieder aus. Erstaunlich, was sich hier die Natur wieder einmal ausgedacht hat, um eine Art zu schützen und das Überleben zu ermöglichen.

Möwen können etwa 30 Jahre alt werden! Ich könnte also noch viele, viele  Jahre an den Chiemsee oder nach Lanzarote fahren und mir würden immer wieder dieselben Möwen, begegnen. Also werde ich beim nächsten Wiedersehen ganz freundlich die alten Bekannten begrüßen. :withrose:

wet picture# 19
Projekt von BARBARA

Faszinierend natürlich 24/2012

Wenn man viel Glück hat, erwischt man auch mal einen Sonnenstrahl
und ein paar trockene Wiesenblümchen:

Für mich sieht das aus wie „blühende Kornähren“  :why:

Die kleinen Farbtupfer am Wegesrand begeistern mich immer wieder. :lovehearts:

Pusteblumen pusten ohne Unterlass und ihnen ist die „Frisur“ völlig egal! :girlsmile:

Auch die Insekten beeilen sich bei diesem launischen Wetter.

:rainyweather: :sunshine:

Mit Freude gesammelt für  Annika

cam underfoot # 6

 

Schon Mitte Juni 2012 und eigentlich sollte jetzt das Getreide reifen. Aber mehr oder weniger Dauerregen und Temperaturen zwischen 8° – maximal 19° Grad (ja, schon Plusgrade!!) lassen auch die Laune der Natur auf neue Tiefstwerke sinken. 😥 Ein Kurztrip in wärmere und sonnigere Gefilde ist ja leider nicht möglich!

Projekt von KERSTIN

Schwarz-Weiss im Focus #02/12

Ist es nicht immer wieder schön, auf kleinen, schmalen Wanderwegen, inmitten von Bäumen, Sträuchern, umgeben vom Zwitschern der Vögel und dem vielfältigen Gebrumm und Gesumm der Insekten, spazieren zu gehen? Dank eines solchen Pfostens auch sicher vor privaten Radrennfahrern, eilends herum kurvenden Menschen mit diversen geölten und deshalb geräuschlos laufenden Rollen unter den Füßen?

Eingerahmt von frischem Grün lädt dieser Weg zum ungestörten Spazierengehen ein.

Hier würde ich zögern, weiter zu gehen. Es sieht nicht wirklich einladend aus,oder. :thinking:

von AnnaFelicitas

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