„T“in die neue Woche – 2018

Bei einem Spaziergang in Bingerbrück, in der Nähe des berühmten Mäuseturms,
ist mir diese große, lichtdurchflutete Halle mit den überdimensionalen Glastüren aufgefallen.
So ein Gebäude machte mich natürlich sofort neugierig.
Also nichts wie hin….

Das wunderschöne Backsteingebäude war also mal eine „Wagenausbesserungshalle“.
Jetzt bin ich immer noch nicht viel schlauer. 
Also noch näher ran und die Infotafel studiert:

Das ist also eine „filigrane und materialsparende Stahlfachwerkskonstruktion“, WOW!

Das draußen spiegelt sich wunderschön „im Drinnen“, das gefällt mir
und JA, dieses massive Gebäude sieht wirklich luftig und leicht aus.

Leider waren natürlich all die herrlichen großen Glastüren geschlossen.
Auch der kleine Eingang links im Bild war fest verriegelt.
Also blieb es bei der Bewunderung der Außenansicht!

Habt alle einen lichtdurchfluteten und feinen Sonntag und macht es euch schön!

Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

„T“in die neue Woche-2018

Das ist der Eingang zum ehemaligen Trinkwasserbrunnen der Reichsburg Cochem.
Da die Trinkwassernotbrunnen autark betrieben werden sollen,
sind sie nur so lange einsatzfähig, wie Energie zum Heben des Grundwassers bereitsteht.

Handbetriebene Pumpen eignen sich aus diesem Grund besonders. 
Für die Förderleistung erhält jede Brunnenanlage einen eigenen Stromerzeuger.
 
Die Versorgung erfolgt über einen stationären Stromanschluss
des Energieversorgungsunternehmens.
Es muss eine Vorrichtung zur sofortigen Einspeisung für mobile Stromerzeuger bereitstellen.
Damit wird einem möglichen Ausfall der Stromversorgung Rechnung getragen.

So war allzeit die Versorgung mit Trinkwasser hoch oben auf der Burg sichergestellt.

Ich fand das echt interessant und hoffe, dieser historisch-technische Ausflug
hat euch auch ein wenig gefallen.

Allzeit und für alle ein Becherlein frisch gezapftes Trinkwasser
und einen rundherum entspannenden Sonntag wünsche ich euch von Herzen!

Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

Hier wohnt der Froschkönig

Vor kurzem habe ich einen kleinen Ausflug an die Mosel unternommen.
Ich wollte einmal die Reichsburg Cochem besichtigen,
bei deren Wiederaufbau im 19. Jahrhundert ein Berliner Geheimer Kommerzienrat
eindrucksvoll mit seinem Geldbeutel preußische Mittelalter-Phantasien ausgelebt hat.

Die gesamte Burganlage ist wirklich sehr sehenswert,
auch wenn ich auf die Tour im Inneren verzichtet habe.

Es gab  auch außerhalb genügend zu sehen und zu bestaunen,
zum Beispiel hätte man sich eine Münze prägen lassen können.
Ich habe nur das Bildchen „mitgenommen“!

Vor der Burgmauer thront auf einem Sockel ein Froschkönig mit schwerer Krone.
Sinnierend scheint er auf die Mosel und den Stadtteil Cond zu blicken.
Cond ist der älteste der vier Stadtteile der Kreisstadt Cochem.

Er scheint schwer enttäuscht, dass keine der zahlreichen Niederländerinnen,
von Romantik beseelt auf die Brüstung gestiegen ist,
um ihn als Prinz ins Leben zu küssen.

Entzaubernd wirkt da jedoch die realistische Erklärung:
Das Standbild sei nicht „Kermit“, sondern ein Ritter mit Stechhelm.
Ein schwerer Turnierhelm des 15. und frühen 16. Jahrhunderts,
der auch „Krötenkopfhelm“ genannt wurde.

Weithin sichtbar strahlt am Turm der Reichsburg Cochem bei jedem Sonnenaufgang
ein mehr als zehn Quadratmeter großes Bild des Heiligen Christophorus übers Moseltal.

Das Mosaik mit goldfarbenem Hintergrund aus dem Jahr 1870
zeigt den großgewachsenen Märtyrer des 3. Jahrhunderts,wie er das Jesuskind über einen Fluss trägt.
Bereits im Mittelalter war der Glaube verbreitet:
„Wer am Morgen den Heiligen Christophorus sieht, soll beschützt sein bis zum Abend“.

Einerseits wuchtig, massiv, richtig trutzig zeigt sich diese Burg,
aber andererseits – aus einer Perspektive unterhalb – 
wirkt sie geradezu zierlich und dekorativ gestaltet.

Diese Kombination ist wirklich spannend und interessant
und macht die Burganlage zu etwas ganz Besonderem.
Ich hoffe, diese kleine Besichtigungstour hat euch auch gefallen.
 

“ BHC „

Brueckenhaus Cochem
In einer Welt voller Kürzel lässt sich auch ein altes, aber liebevoll restauriertes
Brückenhäuschen in Cochem nicht lumpen:
Man sagt einfach „BHC“ und jeder sollte wissen, was gemeint ist, oder?! :whistle:

Silver & Gold # 06

Loewen Apotheke Cochem
In Cochem steht diese älteste Apotheke Deutschlands: stolze 774 Jahre alt!!!
Das gehört wirklich in goldenen Lettern mitgeteilt!

„glitzerndes Projekt“ von “Wortperlen – Anne

Dienstags gehts rund # 19

Optiker in Cochem
Ein goldenes, altes „Nasenfahrrad“hat dieser Optiker
für sein Reklameschild hoch oben an der Hausfront gewählt.
Gut, wenn man da schon eine Brille auf der Nase hat und dieses feine Schild entdeckt! :grinsgruen:

LogoDienstagsRund
Ein rundes Projekt von Vera

Dienstags gehts rund # 13

clock
Kugelrund ist diese beinahe stilechte alte Uhr
am Fachwerkhaus eines Uhrengeschäftes aus dem Jahr 1602 in Cochem.
Funktionstüchtig zeigt sie selbstverständlich auch in unseren modernen Zeiten
auf die Minute genau die richtige Uhrzeit an.
:clock:
LogoDienstagsRund
Eine rundes Projekt von Vera