In oder Out

In der heutigen Zeit ist es wirklich oft eine reine Geschmackssache, ob man im Trend liegt und das, was IN ist wirklich mag, oder sich zu den OUT-Konsumenten zählen lassen muss, weil man eben seinen „eigenen Geschmack“ hat!

Gerade habe ich in einem anderen Blog gelesen, dass die Schokoladenfirma Hachez jetzt die Sorten „Himbeere-Balsamico“ und „Kirschtomate-Salz“ herausgebracht hat! Wem’s schmeckt, der kann es jetzt kaufen und diese absolut „innovate“ Schokli auf  seiner Zunge zergehen lassen. Himbeere mit Balsamico kann ich ja noch verstehen (ohne Balsamico geht in der neuen deutschen Küche ja  absolut nichts mehr) aber bei Schokolade mit  Tomaten und (laut Abbildung echt grobkörnigem) Salz beginnt meine ganz persönliche Ekelgrenze!! :sick:

Also bin ich mal wieder OUT und muss (mit einem wunderbar zarten Stückchen Praline-Schokolade im Mund) damit leben. :laugh:

Apfelschwemme

Während einer Autofahrt durch die heimischen Lande habe ich festgestellt, dass  es in diesem Jahr ganz besonders viele Äpfel zu geben scheint. Die Früchte hängen dicht an den Bäumen, die Äste biegen sich unter der süßen Last.
Man könnte auf dem Wochenmarkt also eigentlich darauf hoffen, diesen ach so gesunden und auch noch gut schmeckenden Vitaminspender zu relativ „kleinen“ Preisen zu kaufen.

Allerdings befürchte ich, dass der preiswerte Einkauf durch die vielgepriesene Globalisierung wieder zunichte gemacht wird.  Ich bin davon überzeugt, dass unsere „eigenen“ Äpfel zum gleich (teuren) Preis angeboten werden müssen (!!!) wie die eingeflogene Ware aus Südafrika, Nordamerika oder  Asien. Also wird wohl nichts anderes übrig bleiben – will man einen billigen, einheimischen Apfel essen – sich persönlich auf die Streuobstwiesen zu begeben und sich anlässlich eines Spazierganges mit den Früchten direkt vom Baum zu bedienen und seinen Appetit zu  stillen. Und frisch genossen, schmeckt er ja sowieso am besten! :mrgreen:

Windows update

Mit dem Schwung eines Dienstagmorgen habe ich mich heute früh an den PC gesetzt. Erste Erkenntnis: Ach neee… Windows fährt mal wieder eines der heißgeliebten Updates, die natürlich die Leistung meines Computers doch ziemlich beeinträchtigen. Eine gute Stunde später haben sich endlich alle Updates geladen und ich werde – wie immer – zur Installation aufgefordert.

Ich habe mich ziemlich gewundert, denn es handelte sich hier um das Update auf das Service Pack 3!! Aber, da ich jetzt eh schon den Vormittag mit dem Laden dieses Updates vertrödelt hatte entschloss ich mich auch ganz brav zur sofortigen Installation. :angel:

Und wieder habe ich mich sehr gewundert, denn ich bekam die Mitteilung, dass dieses Update auf meinen PC nicht geladen werden  könne?????
Also habe ich die Microsoft Updatesite geladen und mir von dort aus die neuesten, für meinen PC (nach Überprüfung) zur Verfügung stehenden Updates anzeigen lassen und – welch ein Wunder – auch hier wurde mir das Service Pack 3 empfohlen!!!

Um nicht noch mal einen Reinfall zu erleben, habe ich für den Moment auf einen zweiten Versuch verzichtet in der Hoffnung, dass ich vielleicht auf einigen der von mir bevorzugten Seiten wie netzwelt, golem,winfuture oder so in Erfahrung bringen kann, was bei mir schief gelaufen ist! Es muss doch mehr so Pechvögel wie mich geben in den unendlichen Weiten der Computeruser! :laugh:

Morgenstund

hatte heute bei mir KEIN Gold im Mund!!!
Ich wollte nur ganz schnell (!!!) den gelben Sack erneuern, leider wurde dann daraus eine größere Aktion mit nicht unerheblicher und überflüssiger Plackerei. Im Einzelnen passierte mir folgendes:

1. Der volle Sack gab an der unteren Naht den Geist auf, d.h. er riss über die volle Breite auf und ein nicht unbeträchtlicher Teil der Füllung ergoss sich auf den Küchenboden.
2. Ich zupfte einen neuen Sack von der Rolle und stopfte den umherliegenden Müll (mit dem alten Sack) in einen Neuen.
3. Ich stelle den neuen Sack zum Zubinden auf den Boden, er reißt ebenfalls und schon wieder quillt alles auf den Fußboden.
4. In den nunmehr dritten Sack verstaue ich den Zweiten mit dem Inhalt des ersten Beutels.
5. Ich binde die Tüte mit dem beiliegenden roten Plastikfaden zu und – siehe da – er hält!!! :lachen:

Dann noch kurz den Boden aufgewischt, den Müllsackständer gereinigt und – eine gute Viertelstunde später wie vorgesehen – konnte ich den gelben Sack zum Müll tragen!

Da ich zu früher Stunde noch nicht besonders belastbar bin, habe ich all dieses Ungemach in würdevoller Ruhe und mit einer geradezu engelsgleichen  Geduld ertragen. :angel:

Einzig das Fazit konnte ich mir zumindest gedanklich nicht verkneifen:
Ganz offensichtlich versäumt es unser „Vater Staat“ nicht, auch an den kleinsten Dingen zu sparen, denn die Qualität der gelben Säcke ist heute um rd. 70% schlechter, als bei der Einführung.