Tick – Tack #4

Frau Waldspecht hat pünktlich zum Frühjahrsbeginn ein neues Projekt gestartet.

Der Tag hat 24 Stunden und genau 24 Wochen lang möchte sie von uns
einmal in der Woche eine Uhr sehen.

Die ganze Welt scheint von der Zeit und die sie messende Uhren überfüllt zu sein. Dieses kostbare Gut „Zeit“ war den Menschen schon immer sehr wichtig und sie verwandten viel Mühe und Zeit darauf, sie in immer neuer Art und Weise zu präsentieren.

Sogar lebendige Uhren gab es früher: die Nachtwächter! :mrgreen:  Zu jeder vollen Stunde teilten sie lautstark mit, was die Uhr geschlagen hat und erinnerten daran, dass unsere Zeit auf Erden nicht unendlich ist, sondern sogar ziemlich kurz bemessen.

Heutzutage schlägt die Uhr ja kaum noch – Stichwort Kirchenglocken = Ruhestörung!!! – wir messen elektronisch mit Batterie oder Quarz oder aber auch, wenn’s nicht so genau sein muss, mit einem simplen Aufziehwerk.

Wie bei diesen sehr beliebten Kurzzeitmessern, die bei jedem Discounter passend zur Jahreszeit angeboten werden. Und was wäre jetzt passender als Eieruhren???

Goldlöckchen

In dieser Woche hat uns strahlend blauer Himmel, Sonne pur und Mittagstemperaturen um die 15°Grad Plus einen wahren Frühlingsblütenrausch beschert. So MUSS natürlich auch das „Foto am Donnerstag“ für Petra Blüten über Blüten zeigen. Und gibt es etwas Schöneres, als die sattgelben Sträucher der Forsythien, auch „Goldflieder“ und „Goldlöckchen“ genannt? Ganz sicher nicht, denn sie sind die Frühlingsbringer schlechthin.


Herrlich blühender Forsythienstrauch im Schlosspark…


…und das sieht man, wenn man mit der Nase im Blütenmeer versinkt!