Sonntag in Mainz

Gestern bin ich bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 11 ° C – PLUS(!!!) ins schöne Mainz gefahren. Aus der hiesigen Presse hatte ich entnommen, dass dort auf dem Gutenbergplatz ein „Festival des Wissens“ stattfindet. Aufgebaut waren 4 schöne, weiße  Zelte, bestückt mit jede Menge Wissenswertem aus den Naturwissenschaften, also Umwelt, Ernährung, Analysen, Physik – Chemie – Mathematik für jedermann und jedes Kind. Hier konnte mal wieder nach Herzenslust gefragt und probiert werden. :laugh:

Soviel Input macht hungrig, also eine wunderbar frische Brezel gekauft und dann weiter spaziert, denn auf dem Domplatz tat sich eine ganze Menge. Gleichzeitig fand nämlich dort ein Kulturaustausch statt unter dem Motto: „Zeig mir was Du isst und ich sage Dir, ob es schmeckt“ oder so  ähnlich.      
Es gab Gerichte aus aller Herren Länder (Aserbeidschan, Kroatien, Tunesien, Türkei, Bulgarien, Korea, Indonesien, Thailand usw.), es duftete verführerisch und kostete nicht wirklich viel. Also haben wir sowohl rumänische wie auch tunesische Süßspeisen probiert, Blätterteig und Hefeteig gefüllt mit Käse und Spinat aus der Türkei getestet und das bunte Treiben genossen.

Trotz der Kälte wurden von einer großen Tanzgruppe zu arabischen Klängen in dünnen Kostümchen „bauchgetanzt“ und die junge Dame in Original kroatischer Tracht verteilte kleine rote Herzchen zum Umhängen. :love:

Ein rundum gelungener Ausflug, der viel Spaß gemacht hat! :lachen:

Nils produziert Luftballons

Ja, ich gebe zu, ich bin auf die Webseite http://www.warte-bis-september.de/  voll reingefallen! Ich habe gestaunt, dass sich hier jemand Rund um die Uhr beobachten lässt und auf die Idee, dass es sich hier um eine – zugegebenermaßen – raffinierte Werbung handelt, bin ich überhaupt nicht gekommen. :blushing:

Na gut, jetzt weiß ich es besser. Trotzdem habe ich mich heute verleiten lassen, diese Webseite noch mal zu besuchen und gestaunt, wie voll der Raum jetzt ist, Nils durchgehend telefoniert, nebenbei Luftballons aufpumpt, die dann – in schönster US-Manier – an die Decke steigen und die Aktion offensichtlich noch kein Ende gefunden hat.

Ich vermute mal, dass  sehr viele  Besucher zu verzeichnen waren und die Betreiber diesen Boom voll auskosten möchten, so lange es „Big Brother Fans“ gibt! Sind ja erst 21 Tage, da besteht doch die Aussicht auf noch viele wunderschöne Tage mit Nils!!! 🙂

MOM

Sollte jemand – der diesen Blog liest – wissen, was oder wer das ist: STOPP!!! Nicht weiterlesen… 😎

Für alle anderen, die mein Nichtwissen teilen, dieses Info:
Ich habe in unserem „Wochenblättchen“ die Anzeige einer Gemeinschaftspraxis gelesen,  mit der einem „Prof.Dr.Arzt MOM“ die allerfeinsten Genesungswünsche ausgesprochen werden. MOM???? :think:

Wozu haben wir das Internet? Ich bin sofort an den PC gestürzt und habe bei Wikipedia nachgelesen:

Der Master of Oral Medicine in Implantology ist der erste in Deutschland vergebene akademische Grad für einen Zahnarzt, der im Bereich der zahnärztlichen Implantologie eine postgraduale Weiterbildung abgeschlossen hat.

Das war mir wirklich neu und ich kann jetzt beruhigt weiterlesen, nach dem ich diesen Wissenkrater erfolgreich gefüllt habe! :mrgreen:

Aufgeschnappt!

Ich sitze gestern beim Friseur und warte auf die Haarfee, die aus meinem  eigenwilligen Haarschopf eine zumindest für einen Tag haltbare Frisur zaubert. Da man selten daran denkt, die Ohren abzuschalten, wurde ich Zeuge eines Kundengesprächs:

Ich hätte gerne die Haare mal ganz anders, so richtig flott, schick…oder so!   Die Friseuse eilt fort, um gleich darauf mit einem buntbebilderten Wälzer mit allen nur erdenklichen Haarschnitten zurückzukehren. Sie offeriert der Kundin verschiedene Schnittmöglichkeiten, die sich mit deren Haar realisieren lassen. Sehr schön, dass gefällt mir, nur …..könnten Sie das hinten oder besser insgesamt etwas länger schneiden?  

Da kam dann die Friseuse doch ein wenig ins Grübeln! :think:

Sie hat diesen Kundenwunsch dann insgeheim abgehakt unter „Wir  machen alles, nur Wunder dauern etwas länger“! :lachen:

Eine Minute Mitleid…

für einen geplagten Windows XP User! 😥

Die Beste aller Freundinnen ist zwischenzeitlich auch in den Genuss des „automatischen“ Uploads des Service Pack 3 gekommen. Mutig hat sie die Installation vorgenommen mit dem Erfolg, dass sie nun keine Internetverbindung mehr hatte.

Selbstverständlich bin ich ihr sofort zur Seite gestanden und habe alles – aber auch wirklich alles – versucht, diesem uneinsichtigen PC begreiflich zu machen, dass er über Internet verfügt und dies auch bitte für den armen User freigeben soll. Leider  vergeblich!! 🙁

Da meine Freundin aber an diesem Tag unbedingt noch mal für diverse Recherchen im WWW stöbern wollte, hatte ich die rettende Idee einer Systemwiederherstellung. Also habe ich den Computer angewiesen, auf einen Tag vor der neuen Installation zurückzuwandern, was er auch brav gemacht hat und siehe da: Das Internet war wieder da! :good:

Die darauffolgende Nacht und den nächsten Tag habe ich damit verbracht darüber nachzugrübeln, was sich hier wohl nicht vertragen und/oder gebissen hat. Da ich schon mehrfach gelesen, gehört (und auch am eigenen Leib PC erfahren hatte, dass Windows mit den Firewall-Einstellungen Schwierigkeiten hat, habe ich dann am nächsten Nachmittag einen neuen Versuch gestartet. Alle Firewalls und „Wächter“ deaktiviert, das Service Pack 3 wieder heruntergeladen (durch die Systemwiederherstellung war es ja komplett im elektronischen Nirvana verschwunden) und eine erneute Installation durchgeführt. Alles lief super, keine Fehlermeldungen, kein noch so kleiner crash, aber: Nach dem Neustart war wieder keine Internetverbindung möglich!!! :devil:

Augenblicklicher Stand der Dinge:
Es könnte vielleicht daran liegen, dass auf diesem Computer eine Home Edition installiert ist? Ob sich das neue Service Pack 3 nur mit Professional verträgt? Ich habe nämlich Professional laufen und mein PC hat nach dem Deaktivieren der Firewall und Trojanerwächter mich – wie gewohnt – problemlos ins World Wide Web gelassen! :lachen:

Jetzt ist also Geduld angesagt und am Wochenende wird ein neuer Versuch gestartet. Allerdings werde ich vorher diesen Upload-Verweigerer mit einem Windows Professional verwöhnen und dann „schau’n mer mal“, vielleicht klappt es ja und die Computerwelt ist wieder versöhnt.

In oder Out

In der heutigen Zeit ist es wirklich oft eine reine Geschmackssache, ob man im Trend liegt und das, was IN ist wirklich mag, oder sich zu den OUT-Konsumenten zählen lassen muss, weil man eben seinen „eigenen Geschmack“ hat!

Gerade habe ich in einem anderen Blog gelesen, dass die Schokoladenfirma Hachez jetzt die Sorten „Himbeere-Balsamico“ und „Kirschtomate-Salz“ herausgebracht hat! Wem’s schmeckt, der kann es jetzt kaufen und diese absolut „innovate“ Schokli auf  seiner Zunge zergehen lassen. Himbeere mit Balsamico kann ich ja noch verstehen (ohne Balsamico geht in der neuen deutschen Küche ja  absolut nichts mehr) aber bei Schokolade mit  Tomaten und (laut Abbildung echt grobkörnigem) Salz beginnt meine ganz persönliche Ekelgrenze!! :sick:

Also bin ich mal wieder OUT und muss (mit einem wunderbar zarten Stückchen Praline-Schokolade im Mund) damit leben. :laugh:

Apfelschwemme

Während einer Autofahrt durch die heimischen Lande habe ich festgestellt, dass  es in diesem Jahr ganz besonders viele Äpfel zu geben scheint. Die Früchte hängen dicht an den Bäumen, die Äste biegen sich unter der süßen Last.
Man könnte auf dem Wochenmarkt also eigentlich darauf hoffen, diesen ach so gesunden und auch noch gut schmeckenden Vitaminspender zu relativ „kleinen“ Preisen zu kaufen.

Allerdings befürchte ich, dass der preiswerte Einkauf durch die vielgepriesene Globalisierung wieder zunichte gemacht wird.  Ich bin davon überzeugt, dass unsere „eigenen“ Äpfel zum gleich (teuren) Preis angeboten werden müssen (!!!) wie die eingeflogene Ware aus Südafrika, Nordamerika oder  Asien. Also wird wohl nichts anderes übrig bleiben – will man einen billigen, einheimischen Apfel essen – sich persönlich auf die Streuobstwiesen zu begeben und sich anlässlich eines Spazierganges mit den Früchten direkt vom Baum zu bedienen und seinen Appetit zu  stillen. Und frisch genossen, schmeckt er ja sowieso am besten! :mrgreen:

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