Schmiedekunst # 11

von ELKE(Mainzauber) und BRIGITTE(Blechi)

Dieses uralte Weihwasserschälchen befindet sich in der Privatkapelle der Burg Prunn.

Es sieht wirklich ziemlich „gut benutzt“ aus: Der Boden ist uneben, die Seite, an der die Gläubigen vermutlich die überschüssigen Tropfen abgestreift haben, ist ein wenig ausgebuchtet und das Gleichgewicht wird etwas mühsam durch die schlanke Stange gehalten. Auf mich hat es aber wirklich sehr religiös gewirkt und einen – zumindest früher – gelebten Glauben sichtbar gemacht.

PicStory #14 „Holz/Wood“

von TINA

Die ehemaligen Besitzer dieses alten Bauernhauses, das heute auf dem Gelände des
Bauernhaus-Museums in Amerang steht, haben immer für genug Winterholz gesorgt.

Holztür auf Burg Prunn, einer Ritterburg hoch über dem Flusstal der Altmühl,
erstmals 1037 urkundlich erwähnt!

Die Burg verfügte sogar über eine eigene Schlosskapelle. König Ludwig I. von Bayern
setzte sich ab 1827 für den Erhalt als historisches Denkmal ein. So können wir uns
heute noch an den handgeschnitzen, alten Kirchenbänken erfreuen.

Diese alte Holztür ist rund 500 Jahre alt und zum größten Teil inzwischen
versteinert. Sie ist ein lebendiges Zeichen für die damalige Wertarbeit!

Wenn man der Natur ihren Lauf läßt, ist von dieser Holzhütte in 500 Jahren ganz sicher
nichts mehr zu sehen. Von allen Seiten, sogar von oben, ist sie eingerahmt von einer
Vielzahl von Gräsern, Moosen und Wiesenblumen.