Anna – Alles nur nicht alltäglich #12


Ist das nicht eine wirklich ungewöhnliche Pflanze?
Es handelt sich um „Buddhas Hand“, auch „Zitronatzitrone“ genannt.
Gefunden habe ich diesen Strauch im Kurpark in Bad Homburg.

In Spitzenrestaurants ist sie heiß begehrt und jetzt im Winter
hat die in Asien seit Jahrtausenden kultivierte Buddhas-Hand-Zitrone Hochsaison.

Im Buddhismus hat die Zitronatzitrone eine rituelle Bedeutung:
In buddhistischen Tempeln wird sie als Opfergabe verwendet.

Traditionell gilt Citrus medicavar sarcodactylis, als die Sorte, die Buddha bevorzugt haben soll.

Charakteristisch ist, dass die einzelnen Fruchtsegmente auch einzeln von der Schale umgeben sind.
Dies führt zu einer Frucht, die entfernt einer Hand ähnelt.
Die Früchte sind aufgrund ihrer Form dekorativ, haben einen angenehmen Duft,
enthalten jedoch kein safthaltiges Fruchtfleisch.

Das spärliche Fruchtfleisch wird frisch selten verwertet, weil es sehr bitter schmeckt.
Die gelblich-grüne bis goldgelbe Schale hingegen wird zu Zitronat, Konfitüre und Likör verarbeitet.
Das ätherische Öl findet auch in der Parfümherstellung Verwendung.

Geschätzt sind besonders die Exemplare, die an eine geschlossene Hand erinnern,
da sie an die Handhaltung während eines Gebetes erinnern.
In China symbolisiert Buddhas Hand Glück, Zufriedenheit und ein langes Leben.
Sie ist auch ein traditionelles Neujahrsgeschenk.


Ein neues Projekt der lieben Arti

 

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