12 Monate – 1 Stadt 2012 / Mai


Projekt von  Andy
Das Thema für den Monat Mai lautet:
“Wasserspiele”

In Bad Kreuznach gibt es zwar einige Springbrunnen, die aber eher recht einfach daher kommen. Das bedeutet, ein Beckenrand aus Steinen und in der Mitte hebt sich eine Wasserfontaine empor, sackt zusammen, schiesst wieder hoch, sackt wieder zusammen etc…. :sleep:  Also inshesamt eher unspektakulär!

Am Beginn der Mannheimerstraße jedoch, der Hauptstraße, die sich durch ganz Bad Kreuznach schlängelt, ist im Rahmen der Sanierung ein kleines Wasserspiel aufgebaut worden, das ich jetzt von allen Seiten vorstellen möchte. Oben sieht man die Gesamtansicht, jetzt folg die „Beleuchtung“ im Detail.  :great:

Aus diesem „langen Hals“ plätschert Wasser…

…ebenso genau gegenüber aus dieser vergitterten Röhre.

Am oberen Ende „erhebt“ sich dieser klitzekleine Springbrunnen…

Zwei, die sich munter plätschernd anspucken! :mrgreen:
Dahinter befindet sich kein Kunstwerk, sondern einfach eine schön angelegte Bushaltestelle. :girlsmile:

Sonntags-(Schnapp)-Schuss # 19

von Always Sunny

Wie man sieht, können sich auch Frösche so richtig langweilen! :thinking:
Sie warten – wie wir – auf Sonne, Wärme und vor allem frisch sprudelndes Wasser.

KBKM # 8

von ELKE (Mainzauber)

Der Fastnachtsbrunnen in Mainz steht am Schillerplatz
und soll die närrische Jahreszeit widerspiegeln.

Die Einweihung fand am 14. Januar 1967 unter großer Anteilnahme der Mainzer
Bevölkerung statt. Seine Herstellung hatte drei Jahre gedauert.

Bei dem Fastnachtsbrunnen handelt sich um einen fast neun Meter hohen, bronzenen
turmartigen Brunnen, der von mehr als 200 ebenfalls bronzenen Figuren und Allegorien bevölkert ist.

Vater Rhein, der Mönch, der Narr mit seinen Attributen, der Harlekin und der Mann mit dem Brett vor dem Kopf, die Katze, Till Eulenspiegel, der Hanswurst und die Stadtgöttin Moguntia, der Geldbeutelwäscher, Vaganten, Schwellköpp oder Possenreißer und Gaukler sind nur einige der Motive, die einen starken Bezug zur Mainzer Stadt- und Fastnachtsgeschichte aufweisen. Auch Rebenranken sowie Weck, Worscht un Woi sind dargestellt.

Bei den vielen Details sich das genaue Hinschauen!

Alles ist bunt dureinander, ganz so wie in der Fastnachtszeit.

Bei dem Eselsreiter handelt es sich nicht – wie oft gemeint – um einen Paragraphenreiter. Der bräuchte nicht rückwärts auf einem Esel mit dessen Schwanz in der Hand zu reiten. Die Figur soll eine Ehrenstrafe vergangener Jahrhunderte darstellen. Die Narrenzunft in Rottweil verhängte diese Strafe für Männer, die sich von ihren Frauen schlagen lassen. Das Paragraphenzeichen dient lediglich zur Verdeutlichung des Strafcharakters.

Am Sockel findet man Kleinfiguren aus dem Alltag, wie zum Beispiel eine streunende Katze.

Insgesamt steht der Narrenturm auf seiner Spitze. Der Umfang verjüngt sich bis zum Fuß hin.
Die Symbolik soll auf die labile Glückswelt der Narren hindeuten.
Das Denkmal soll die Beständigkeit der Lebensfreude symbolisieren.

Dieser  Brunnen steht als weithin sichtbares Symbol für die im Rheinland berühmte
5. Jahreszeit, die Fastnachtszeit, in der die Welt „auf den Kopf gestellt“ wird.

Der „Geldbeutelwäscher“ arbeitet ebenfalls am Sockel des Brunnens.

ehrenWort „Solidarität“

Ich weiß, ich bin glatt einen ganzen Tag zu spät dran. Dennoch möchte ich solidarisch meine Teilnahme fortführen und deshalb wird mein Beitrag zu Earnys Projekt mit dem Wochentitel „Solidarität“ jetzt noch nachgereicht:

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker. 
(Ernesto Cardenal)

Wasserfrösche

Ein Springbrunnen ist ein Brunnen, in dem mittels technischer Anlagen Wasser in
einer oder mehreren Fontänen ausgestoßen wird. Er wird meist in Parks und Gärten
als dekoratives Element und als Attraktion installiert. 
Eine andere Variante des Brunnens ist der künstliche Springbrunnen. Er besteht
meistens aus Fontänen, Kaskaden, Spritzdüsen, Wasserfällen und Sonstigem.

Selbst in der Antike gab es schon Springbrunnen, die meist aus Skulpturen mit
vereinzelten Wasserausläufen bestanden. Über die Jahrtausende haben sich diese
bis hin zum heutigen Springbrunnen entwickelt, welche meist technisierter sind
und so die Form des Wassers mehr nutzen können.
Springbrunnen erzeugen eine hohe Luftfeuchtigkeit, die die Luft reinigt.
Viele Künstler verwendeten den Springbrunnen für ihre Ideen, indem sie Elemente,
wie übereinander liegende Schalen, Fontänen und wasserspendende Statuen benutzten,
um so großartige Kunstwerke zu schaffen. In folgenden Zeitepochen wurden
unterschiedliche Gestaltungsmittel dieser Brunnen bevorzugt.
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