Vulkanausbruch

Blumenmakro

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Viele Pflanzen weisen im Bauplan ihres Blütenstandes Spiralen auf, deren Anzahl
durch die Fibonacci-Folge gegeben ist. Das ist der Fall, weil der Winkel zwischen
architektonisch benachbarten Samen bzw. Teilblüten bezüglich der Pflanzenachse
der Goldene Winkel ist. Hintergrund ist der Umstand, dass die rationalen Zahlen,
die den zugrunde liegenden Goldenen Schnitt am besten approximieren (annähern),
Brüche von aufeinanderfolgenden Fibonacci-Zahlen sind. Die Spiralen werden daher
von Pflanzenelementen gebildet, deren Platznummern sich durch die Fibonacci-Zahl
im Nenner unterscheiden und damit fast in die gleiche Richtung weisen.
Auch im vegetativen Bereich sind die Seitenorgane (Blätter und Blütenstände)
so angeordnet, dass die Pflanze die beste Lichtausbeute erzielt. Der Versatz
um das irrationale Verhältnis des Goldenen Winkels sorgt dafür, dass ein Organ
nie genau senkrecht über einem anderen steht, sondern sich bei optimaler
Raumnutzung gegenseitig nur wenig beschatten.
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