Danke ???

…möchte ich mit diesem Blümchen sagen, für die vielen lieben „Gute-Besserungs-Wünsche“
und das kollektive, virtuelle Daumendrücken.  

Wenn das Ganze nicht mir selbst passiert wäre, hätte ich sicher umsichtig, tatkräftig und besonnen reagiert. Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen ist, ich bin leider immer nur für meine Mitmenschen schlau. :blushgirl:

Es ist jedenfalls nicht schlimmer geworden. Es tut ziemlich weh und eigentlich ist die ganze Hand nicht wirklich zu gebrauchen. Vermutlich muss ich mir jetzt erstmal im Onlineshop einen 10er Pack Geduld besorgen! Davon habe ich nämlich nicht wirklich viel in Vorrat! :grinsgruen:

Nützlicher Mittelfinger

Wozu braucht man den Mittelfinger (für die Lateiner „Digitus medius“) eigentlich wirklich?

Einzeln ausgestreckt darf und sollte man ihn sowieso nicht benutzen!
Er ist der längste Finger, also dafür prädistiniert, als Erster etwas abzubekommen!
Mal wird er als dritter (beim Klavierspielen) , mal als zweiter (bei Saiteninstrumenten) Finger gezählt!
Er wird vorzugsweise zum Fingerschnippen benutzt!
Man verwendet ihn zum Greifen, weil er der kräftigste Finger ist und auch einzeln bewegt werden kann!

mittelfinger-smilies-0004.gif von smiliesuche.de

Solche und ähnliche überflüssige Überlegungen waren sicher hilfreich dabei, mir heute vormittag einen typischen „Hausfrauen“-Unfall zu spendieren: Im Sekundenbruchteil rutschte das kleine Küchenmesser ab und ich stach mir mit der (kindersicheren, stumpfen) Spitze ganz tief in das Gelenk zwischen erstem und zweitem Fingerglied.

Das Blut triefte wie der Fleischsaft aus einem prall gefüllten Rindswürstchen. Ich presste erstmal jede Menge Küchentücher auf die Wunde und testete die versprochene, enorme Saugkraft der sanften Küchenhelfer. Dann folgte das obligatorische Reinigen unter laufendem, kalten Wasser. Dann wiederum erneutes Pressen und während dessen Suchen nach einem geeigneten Heftpflaster, Filigranarbeit beim Herausfummeln des Pflasterstreifens und dann endlich Küchentuch ab und Pflaster drauf, in einem Arbeitsgang!!! :horror:

Nach ca. 1 Stunde bemerkte ich, dass sich außer Schmerzen auch die Außenseite des Pflasters zu verfärben begann und ich eilte erneut zum Medizinschränkchen, um neues, makellos reines Pflaster griffbereit zu legen. Ich wollte mir den Schaden anschauen! 😮

Oh je, so etwas muss man nicht nur wollen, nein, auch können!!! Ein ca. 1 cm großer und 0,5 cm tiefer Einschnitt mit sich der Welt sonst nicht sichtbarer weißer Sehne präsentierte sich meinem geneigten Auge. Überlegungen, ob man das nicht besser hätte nähen lassen sollen, erübrigten sich sofort aus Zeitgründen. Denn wie beim Schlaganfall, entweder gleich oder nichts hilft mehr, außer den berühmten Selbstheilungskräften. Also habe ich noch mal ein Pflaster draufgepappt und dann irgendwie Ablenkung gesucht, um das Bild dieser armselig nackten, weißen Sehne inmitten des Gottseidank nur noch mäßig blutenden Kraters aus dem Kopf zu bringen.

Wo findet der moderne Mensch heutzutage Ablenkungen? Natürlich am Computer! :pcfreak:

Na toll, mit einer Hand, plus 2-3 nur mühsam wegen des sehr hinderlichen, dicken Verbandes beweglicher zusätzlicher Finger an der anderen Hand, schreibt es sich weder schnell noch fehlerfrei. Meine geplante Blogrunde wird also heute nicht so „wortgewaltig“ wie sonst üblich ausfallen.

Den Netzwerkern sei Dank gibt es ja den allseits beliebten „Like it“ Button, der sicherlich dem Kopf eines am Mittelfinger verletzten Nerd entsprungen ist. :giveheart:

Montagsherz

Eine herzige Aktion von Frau Waldspecht! :catheart:

Gehen dem Menschen Hühner und Hunde verloren, so weiß er, wo er sie suchen soll.
Geht ihm sein Herz verloren, so weiß er nicht, wo er es suchen soll.
(Mengzi)

Mein, aus selbstgesammelten Kastanien liebevoll gelegtes Herz, ruht auf einem alten Rattanstuhl, dessen Sitzfläche mit herbstlich gefärbtem Blätterstoff bezogen ist. Deshalb muss man schon ein wenig genauer hinschauen, um es zu finden! :heart:

Sonntag ist Markttag…

…in Teguise auf Lanzarote. Früher einmal war Teguise der erste Regierungssitz der Insel und war in piratensicheren Entfernung vom Meer errichtet worden. Obwohl jetzt Arrecife die Hauptstadt ist, gehört die Altstadt mit den stattlichen Adelspalästen und den schmucken weißen Kirchen zu den größten Attraktionen Lanzarotes. Das Stadtbild wird geprägt von Türmen aus dunklem Basalt oder weißen Türmen mit Basaltecken und -aufsätzen, die aus dem Gewirr der strahlend weißen, kleinen Häuser herrausragt.

Über unzählige Marktdächer hinweg erhebt sich der Kirchturm von Teguise weithin sichtbar.

Das Museo Sacro von San Francisco ist nicht nur von außen liebevoll restauriert und schmuck anzusehen, im Inneren befinden sich viele Exponate aus den Klöstern und Kirchen der Umgebung.

Wunderschöne „Ecke“ des Museo Sacro von San Francisco

Zur Zeit findet eine Ausstellung moderner einheimischer Künster statt und diese beiden
Kunstwerke fand ich besonders intensiv, lebendig und zur Umgebung passend.

Seitlich, links im Bild, sieht man ein wenig von einem der Schätze des Museo Sacro,
einen Altar im Inselbarock aus der Zeit um 1700.
Die „moderne“ Kunst zeigt ein Mobile mit Goldplatten, die wohl die Kontinente darstellen sollen.

Im Rahmen der üblichen Inselrundfahrten werden die Touristen meist nur Sonntags schnell zum Hauptplatz geführt, auf dem der große Markt stattfindet. Es gibt viel Kitsch, chinesische und afrikanische Kunst, wobei letztere in der Regel aus China stammt.

Auf einem der vielen Parkplätze machte dieser Senor seine Arbeit, die aus der Einweisung der vielen, vielen Wagen auf viel zu kleinen Plätzen und natürlich aus dem Kassieren der
Parkgebühren bestand. In Vorfreude auf das Geldzählen hatte er gegen ein hübsches Foto nichts einzuwenden. Ich hatte den Eindruck, er schleckte sich schon den Mund in der Hoffnung auf einen satten Sonntagsgewinn!

Diese „Baumfrüchte“ habe ich auf dem Weg zum Markt entdeckt. Ein einheimischer Künstler lebt hier inmitten seiner Kunst. Er sammelt alles, was die lieben Mitmenschen weggeworfen haben oder auf dem Müllplatz herumliegt und verarbeitet es mit viel pastelligem Gips in „seine Kunst“.  Ob man es nun als Kitsch oder doch schon als Kunst bezeichnet, bleibt dem Betrachter selbst überlassen. Originell, ideenreich und offensichtlich auch sehr farbverliebt sind seine Skulpturen jedenfalls.

Ob große oder kleine Objekte, Hauptsache bunt und lustig!

Nicht ohne Stolz posierte er gerne inmitten seiner Werke
und genoss die Popularität und Aufmerksamkeit sichtlich!

Danke für’s Anschauen und wem es gefallen hat: Fortsetzung folgt… :knips:

Seh ich so aus, als ob mich das interessiert?

Vorhersagen sind immer schwierig – vor allem über die Zukunft. (Niels Bohr)

„Schreib‘ es auf, ich beschäftige mich später damit!“ :sleep:

Tick – Tack # 28

Die „Steinerne Brücke“ in Regensburg ist eine Steinbogenbrücke mit 14 Bögen und einer weithin sichtbaren Turmuhr:

Die Brücke verfügte ursprünglich über drei Türme,
von denen nur der Brückturm auf der Südseite erhalten geblieben ist.

Durch die starken Belastungen der letzten Jahrzehnte ist die Dauerhaftigkeit der Brücke stark herabgesetzt, weshalb sie nicht mehr befahrbar ist.

Nachdem sie bereits seit einigen Jahren für den privaten PKW-Verkehr gesperrt war, erfolgte am Abend des 1. August 2008 die Sperrung auch für Busse und Taxis. Ein Gutachten kam zu der Überzeugung, dass die Brückenbrüstungen dem Aufprall eines Busses nicht standhalten würden.

Immer belebt, nicht nur von Touristen, sondern auch von den einheimischen Bürgern, die von der einen Donauseite auf die andere Stadtseite gelangen möchten.

Am Brückenscheitel befindet sich das Bruckmandl (Brückenmännchen).

Es symbolisierte einst die städtischen Freiheitsrechte und die Emanzipation aus der Vormundschaft des Bischofs.  Die Figur stammte ursprünglich aus dem Jahre 1446.  Das heutige Bruckmandl wurde am 23. April 1854 aufgestellt.

Auch nach der Sanierung soll die Brücke nicht mehr für den motorisierten Verkehr freigegeben werden. Aus diesem Grund wird in Regensburg schon seit Längerem über alternative Bustrassen (vermutlich in erster Linie über die Finanzierung) diskutiert. Sicher dauert das bei der knappen finanziellen Ausstattung der Städte einige Zeit!

So lange erfreuen wir uns am jetzigen, historischen Zustand, wie baufällig er auch ist. :thumbsup:

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