Black and White 2018 – April

In Bern, in der Rathausgasse 2 steht diese neugotische Kirche, St.Peter und Paul.
die 1858-64 erbaut wurde und als bedeutendes Bauwerk dieser Periode gilt.
Die Kirche dient dem christkatholischen Bischof der Schweiz als Bischofskirche. 

Große Glocken hat St. Peter und Paul nicht.
Trotzdem ist das imposante Bauwerk mitten im Zentrum von Bern etwas Besonderes:
Es ist nicht nur die Bischofskirche des christkatholischen Bistums der Schweiz,
sondern war auch das erste römisch-katholische Kirchengebäude im Staate Bern nach der Reformation.
Der Bau selber, geweiht 1864, ist das bedeutendste Beispiel
einer in der Schweiz ausgesprochen raren Architekturströmung, der «dogmatischen Neugotik».
Zudem steht er an einem ganz außergewöhnlichen Ort:
ein römisch-katholisches Gotteshaus ausgerechnet neben dem Regierungssitz einer traditionell reformierten Stadt!

Ich bin sofort aufmerksam geworden auf diese ungewöhnliche Kirche,
denn sie hat mich spontan an das Schloss von „Cinderella“ erinnert!

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Anna-Alles, nur nicht alltäglich # 3

Total geschockt hat mich der Anblick dieser Skulptur in der Berner Altstadt.
Ich habe dann sofort nachgeschaut, was es mit dieser „alles, nur nicht alltäglichen“ Figur auf sich hat:

Der Brunnen wurde 1545 von Hans Gieng anstelle eines hölzernen Brunnens aus dem 15. Jahrhundert errichtet. Der ursprünglich Platzbrunnen genannte Brunnen ist 1666 erstmals schriftlich als „Kindlifresserbrunnen“ belegt. 
Die Brunnenfigur ist eine auf ein Postament lehnende Kinderschreckfigur, die gerade ein nacktes Kind verschlingt.
In einem umgehängten Sack befinden sich weitere Kinder.

Der Kinderfresser ist eine weit verbreitete Kinderschreckfigur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
Die Figur wird jeweils mit einer Umhängetasche dargestellt, in welche die unartigen Kinder gesteckt werden.

Ich bin ja nun wirklich kein Kind mehr, aber auch mich hat diese Figur wirklich erschreckt.  :scared: 

Ein spannendes Projekt der lieben Arti

„T“ in die neue Woche #18/2016

t-in-die-neue-woche

In Bern habe ich diesen „Durchblick“ durch eines der vielen Tore entdeckt.
In der Parallelstraße sieht man einen interessanten, bunten Skulpturen-Brunnen.


Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und…

Punkt.Punkt.Punkt.# 17

fenstergugger collage
Mein Blick in fremde Fenster:
In einem recht vornehm wirkenden Meraner Shop starrten mich unvermutet „schwarze“ Gestalten an.
Offensichtlich warten sie geduldig auf den Butler mit der edlen Garderobe.

Links in der Collage spiegelte das Schaufenster eines Berner Geschäftshauses so stark,
da musste man sich wirklich Mühe geben, etwas zu erkennen.
Nur der Kirchturm mit Uhr und das Bettchen mit dem schlummernden Teddy war echte Deko.

Beim Blick aus dem Treppenhausfenster sieht man die vielen Fenster
und das Treppenhaus des gegenüberliegenden Hauses, in dem sich das eigene Treppenhaus wiederum spiegelt.

„Das Lächeln ist ein Fenster,
durch das man sieht,
ob das Herz zu Hause ist.“
– Russische Volksweisheit –

Punkt-Punkt-PunktPunktgenaues Projekt von Sunny, Thema: „Fenstergugger“

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