KBKM # 9

von ELKE (Mainzauber)

In Bad Münster am Stein, im Kurpark, steht vor der ersten Saline ein rundes Kunstobjekt,
(ein Waldhorn, eine Schnecke????) das meine Aufmerksamkeit weckte.

Eine dicke Scheibe aus schwarzem Stein, was das wohl bedeuten sollte?

Diese Gedenktafel unterhalb des Kunstobjektes gab ausführlich Auskunft.

Neugierig ging ich ganz nahe und suchte das Licht. Mich faszinierte nicht nur das Lichtspiel, sondern auch die vielfältig wirkenden Formen, obwohl es doch eigentlich nur „Loch an Loch“ war. :zwinker:

Rückzugsmöglichkeit

Schon immer suchten die Menschen am Wochenende einen Ort, an den sie sich zurückziehen, ausruhen und neue Kraft tanken konnten für den Alltag. In den Städten  enstanden Parkanlagen, bzw. in Kurstädten der Kurpark. Hier kamen nicht nur die Reichen und Schönen, um sich zu präsentieren. Auch das normale Volk hatte Zugang und „lustwandelte“ im Grünen. Ein gelungener Kurpark vereinte die natürliche Schönheit und Wachtstumsfreude der Natur mit der fachkundig eingreifenden Hand des Gärtners und Landschaftsgestalters. Und auch heute entspannt uns nichts mehr als ein Spaziergang durch sorgsam gepflegte „grüne Lungen“:


Um „optisch“ zu relaxen, bitte in XL ansehen! :giveheart:

Sonnenblümchen’s Schnappschuss-Projekt #6

Im Juni möchte Sonnenblümchen gerne Wasser sehen:

„Wassertreten“ soll ja nach dem bekannten Pfarrer Sebastian Kneipp sehr gesund sein. So bietet der Kurpark von Bad Münster am Stein auch zwei Becken, in denen man die empfohlenen Anwendungen absolvieren kann. Zum Einen ein kleines Becken, das nur für die Arme gedacht ist. Zum Zweiten natürlich ein richtiges großes Becken, in dem man stilecht mit hochgejkrempelten Hosenbeinen das eiskalte Wasser treten kann:

Das schöne Spiel von Wasser, Licht und Sonnenstrahlen kann man selbstverständlich nur fotografieren, wenn man sich kreislaufschonend aus dem Wasser raushält! :mrgreen:


Noch schönere Wasserspielereien in XL? Bitte anklicken!

aaPzM – Buchstabe „W“

Paradalis hat zu einem interessanten Projekt aufgerufen:

”30 Wochen, 30 Buchstaben, 30 Aussagen”
Es ist wieder Zeit für das Wochenthema:

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.”

Im Kurpark von Bad Münster am Stein gibt es die berühmten Salinen. Das Salinental erstreckt sich über 3km Länge von Bad Münster am Stein bis nach Bad Kreuznach mit 13 Gradierwerken und gilt als größtes Freiluftinhalatorium in Deutschland.

Das Gradierwerk dient dazu, Salz aus salz-/solehaltigem Thermalwasser zu gewinnen bzw. den Salzgehalt zu erhöhen.
Dazu läuft das Wasser an einem hohen Holzgerüst herunter, welches von oben bis unten mit Dornen bzw. Reisig (kleine Zweige) verkleidet ist. Darüber läuft das salzhaltige Wasser, wobei beim Verdunsten ein salzhaltiger „Nebel“ freigesetzt wird.


Durch das Einatmen dieser salzhaltigen Luft entsteht ein ähnlicher Effekt wie bei Meeresluft,
die gut für die Atemwege ist, da diese dadurch befeuchtet werden.

Im gute Luft zu atmen, braucht man also nicht unbedingt ans Meer zu fahren. Auch innerhalb von Deutschland gibt es einige Gradierwerke mit angeschlossenem Salinen-und Thermalbad. Zum Beispiel die Obermaintherme in Bad Staffelstein, die Therme in Bad Aibling, oder die Chiemgau Thermen in Bad Endorf. Warum also in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah! :mrgreen:

Gesetz der Serie – 03

Paleica hat ab 01. Januar 2011 ein neues, ganz besonders feines Projekt gestartet:

Einmal im Monat werden zu einem vorgegebenen Thema drei Bilder eingestellt, die inhaltlich, gestalterisch und thematisch zusammengehören.

Für den Monat März lautet das Thema:
„Perspektive (liegt im Auge des Betrachters)“

Im Kurpark von Bad Münster am Stein „kniet“ eine Frauenfigur. Um diese Skulptur bin ich schon viele Male herum geschlichen, immer auf der Suche nach dem optimalen Blickwinkel. Der kleiner Teich, an dem dieses Kunstobjekt aufgestellt ist, grenzt meine Bewegungsmöglichkeiten allerdings stark ein. So habe ich bei meinem letzten Besuch wieder einmal mein Glück versucht und es mit vier verschiedenen Perspektiven ausprobiert:

Immer wieder überlege ich, wen oder was sie einzufangen versucht. Jetzt weiß ich es!
Natürlich bemüht sie sich, den Frühling einzufangen, der auch ihre ganz persönliche Umgebung – wie jedes Jahr – grünen und blühen lässt! :grinsgruen:

Tick – Tack #2

Frau Waldspecht hat pünktlich zum Frühjahrsbeginn ein neues Projekt gestartet.

Der Tag hat 24 Stunden und genau 24 Wochen lang möchte sie von uns
einmal in der Woche eine Uhr sehen.

In Bad Münster am Stein steht (noch) das alte Kurmittelhaus.

In den Köpfen der Regierenden geistert zwar schon ein modernes, rundum erneuertes, schickes, zeitgemäßes Kurmittelhaus herum.

Aber -Gottseidank – ist der Stadtsäckel leer und ich hoffe, dass diese alte Turmuhr noch lange die Stunde schlägt.


Im Hintergrund sieht man noch den Rheingrafenstein
am gegenüberliegenden Ufer der Nahe.

  • Ich freue mich über jeden Kommentar!

    Aufgrund der neuen Richtlinien zum Datenschutz (DSGVO) möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, bitte auf Folgendes zu achten:
    Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärt ihr Euch mit der Speicherung und Verarbeitung Eurer Daten durch meine Website einverstanden.