„T“in die neue Woche 62/2020

Ein Kindergarten in Bad Kreuznach.
Der Eingangsbereich ist hübsch und gemütlich gestaltet und lädt zum verweilen ein.
Leider ist jetzt schon (viel zu) lange alles still und verlassen und die Türen sind fest verschlossen.

Man spürt förmlich, hier fehlt Lachen, Spielen, Herumtollen,
hier fehlen einfach die Menschen!
Die Bilder habe ich zu Lockdown-Zeiten gemacht! So um Ostern herum….

Hoffentlich sind recht bald die Türen wieder weit geöffnet
und von überall her erklingt fröhliches und unbeschwertes Kinderlachen.
* * * * *
Habt alle einen angenehmen Sonntag,
bleibt gesund und macht es euch fein!
Türen und Tore wünscht sich Nova ,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

Der-Natur-Donnerstag #20

Das strahlend schöne, sonnige Maiwetter letzten Freitag hat mich raus gezogen.
Im Oranienpark in Bad Kreuznach entdeckte ich diesen wunderschön  blühenden Baum.
Neugierig ging ich näher und sah, dass er über und über mit kleinen Glöckchen geschmückt war.

Solch wunderschöne Blüten an einem so großen Baum waren mir bisher noch nicht aufgefallen.
Zu Hause machte ich mich dann schlau und fand heraus,
dass es sich um den „Blauglockenbaum“ (lateinisch: Paulownia tomentosa) handelt.
* * * *
Er gilt als Glücksbringer, da sich der Legende nach der Fenghuan (Phoenix)
nur auf diesem niederlässt und seinen Besitzer mit Weisheit, Gesundheit und Glück segnet.
Der Blauglockenbaum wird deshalb gern zur Geburt eines Kindes gepflanzt.
* * * * *
Er war der Lieblingsbaum des letzten Kaisers von Österreich-Ungarn, und symbolisiert als „Kanzlerbaum“
im Garten des Palais Schaumburg die Kanzlerschaft von Konrad Adenauer.
Seinen Namen erhielt er zu Ehren der russischen Zahrentochter Anna Pawlowna.
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Nach der Blütezeit im Mai entwickeln sich
aus diesen bezaubernden Rispenblüten braune, eiförmige Kapselfrüchte.
Ich erinnere mich jetzt aber deutlich, dass ich diese hässlichen Früchte
schon des öfteren gesehen habe. Sie platzen nämlich beim Herunterfallen auf
und hinterlassen auf dem Autolack ganz hässliche Flecken!
* * * * *Bei Jutta gibt es noch mehr Natur am Donnerstag.

„T“in die neue Woche 53/2020

Auf dem Bad Kreuznacher Hauptfriedhof steht die wunderschöne Puricelli – Kapelle.
Ich mache gerne mit euch einen Rundgang um dieses außergewöhnliche Bauwerk.

Von Ludwig Becker im Jahre 1895 erbaut wurde dieser einschiffige Bau aus Rotsteinsandquadern.
Mir sind ganz besonders die wunderschönen Dachschindeln aufgefallen.

Sie wurde in Form einer spätgotischen Kapelle gebaut.
Seitliche angesetzte Flügel dienen als Zugang in die Gruft und als eine Art Sakristei.

Die besonders schwere und schön gearbeitete Eingangstür fällt sofort auf.
Natürlich war sie verschlossen! Lassen wir den Verstorbenen ihre Ruhe.

Wie der Name schon verrät, wurde diese Kapelle wurde von der Industriellenfamilie Puricelli errichtet.
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Habt alle einen angenehm entspannten Sonntag
und macht es euch fein!
Türen und Tore wünscht sich Nova ,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

Der-Natur-Donnerstag # 10

Der Winter 2019/20 fand bei uns am 27. und 28.Februar statt!
Stolz präsentiere ich den ersten und einzigen Schneemann dieses Winters.
Man sieht schon wieder die ersten Sonnenstrahlen blinzeln.
Sie haben diesen Prachtkerl dann rasch dahin schmelzen lassen!

Das dichte Schneetreiben ließ alles rasch unter einer dicken Schneedecke verschwinden.

Die winterharte Erika staunte nicht schlecht, als ihr ein Schneehäubchen verpasst wurde.

Auch der Blick auf die verschneite Straße hinunter
schenkte uns ein paar Stunden winterliche Aussichten.
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Jetzt hat wieder der Vor-Frühling die Leitung übernommen.
Aber diese wenigen Winterbilder mit richtigem, echten Schnee,
die musste ich euch einfach zeigen!
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Bei Jutta gibt es noch mehr Natur am Donnerstag.

„T“ in die neue Woche 48/2020

Vorsicht – Falltür!
Eigentlich dürfte da keine Gefahr bestehen.
Es gibt einen dicken Steinrand und dann noch 2 kleine Felsbrocken,
da hat man doch die „Stolper – Auswahl“!
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Habt alle einen möglichst sturmfreien Sonntag
und macht es euch fein!
Türen und Tore wünscht sich Nova ,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

„T“in die neue Woche 47/2020

Dieser feine und ziemlich neue Holzzaun im Salinental in Bad Kreuznach
wurde extra aufgestellt zum Schutz der Würfelnatter.
Die Würfelnatter ist die seltenste und am stärksten vom Aussterben bedrohte Schlangenart Deutschlands.
Natürliche Restvorkommen existieren nur noch an den Ufern von
Mosel, Nahe und Lahn in Rheinland-Pfalz.
Der NABU Bad Kreuznach ist über die Naturschutzstation „Lebendige Nahe“ in diesem Bereich tätig.
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Der Zaun soll verhindern, dass die Besucher gedankenlos direkt bis ans Flussbett gehen
und so diese scheuen Tiere stören.
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Ich habe auch schon einmal, allerdings auf der anderen Seite des Naheufers, eine Würfelnatter gesehen.
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Habt alle einen angenehmen Sonntag
und macht es euch fein!
Türen und Tore wünscht sich Nova ,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und

Das hat mich neugierig gemacht…

Bei einem meiner Spaziergang im Bad Kreuznacher Kurpark
fiel mir diese runde Tafel auf und ich wurde neugierig, was sich dahinter verbirgt.

Also habe ich mal recherchiert und folgendes herausgefunden:

Am 6. Juli 1893 schrieb der Generalanzeiger zur Geschichte der Kreuznacher Mineralbrunnen:
„Die Quellbohrungen am Naheufer im Kurpark haben mit einem überaus günstigen Ergebnisse abgeschlossen.
In einer Tiefe von etwa 200 Meter ist eine neue Solewasserader von überraschender Mächtigkeit erbohrt worden,
welche hinsichtlich ihrer Zusammensetzung der bekanntlich vorzüglichen Karlshaller Quelle gleichkommt.

Die Quelle soll zu Bäderzwecken Verwendung finden
und in eines der am Naheufer liegenden Sammelbecken geleitet werden“.
Nach der damaligen preußischen Kronprinzessin und späteren Kaiserin Viktoria
wurde die Quelle „Viktoriaquelle“ benannt und versorgte fortan das Kurhaus mit Sole.

Als 1911 die Quellfassungen auf der Wörthspitze tiefergelegt
und darüber die geschlossene, gläserne Halle neu errichtet wurde,
übernahm man den Namen „Viktoriaquelle“
für die 1893 unmittelbar neben der „Elisabethquelle“ erbohrte Solequelle.

Die Quelle an der Kurparkmauer wurde in „Kurparkbäderquelle“,
später in „Uferquelle“ umbenannt und bis 1973 genutzt.
Das Quellenhaus der Uferquelle wurde erst zu Beginn der Hochwasserschutzmaßnahmen beseitigt.

Heute befindet sich dort eine Marmorplatte mit einer entsprechenden Inschrift.
Im Jahr 1900 baute man hinter dem Kurhaus zwei kleine Gradierhäuser auf.
Der dazwischen befindliche Solezerstäuber wurde erst 1928 errichtet.
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Mit diesem neuen Wissen versorgt, weiß ich jetzt, was diese Gedenktafel bedeutet!
Das macht mich echt zufrieden…
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