Neues Backblech

Vor einiger Zeit hatte ich die Werbung für ein Vanillekipferl-Blech gesehen und war spontan begeistert. Ich backe ja jedes Jahr selber welche und weiß, wieviel Arbeit das Formen der kleinen Kipferl immer bereitet. Als ich letztens beim Discounter solche Spezialbleche sah, habe ich sofort (zum Super-Sonderpreis) zugegriffen und ein Exemplar erstanden.

Heute nun habe ich es ausprobiert! :mrgreen:

1. Es ist ja nur 1 Blech!!! Ich kann in meinem Ofen (uralter Siemens mit herausziehbarem Backwagen) 3 Bleche auf einmal backen!

2. Das Einfüllen des Teiges ist doch sehr mühsam und es hat sich als praktisch erwiesen, kleine Röllchen zu formen und diese dann in die Blechvertiefungen hineinzudrücken. Alles andere funktioniert nur mit viel flüssigerem Teig als meinem. Alles was zuviel ist, muss danach mit einem Schaber abgekratzt werden.

3. Laut Anleitung soll man die Plätzchen aus dem Blech stürzen! :oh:   Wer das macht, hat nachher nur noch Bruchkipferl!!! Allerdings lösen sie sich trotzdem sehr gut aus der Form.

Nach den ersten 2 Blechen habe ich meine verbliebene Teigmenge durch die  Kipferlmenge geteilt, dann mit jeweils rd. 20 Minuten Zeit pro Blech multipliziert und mich spontan entschlossen, den restlichen Teig auf die herkömmliche, bewährte Methode zu verarbeiten. Also relativ rasch noch 6 Bleche mit handgerollten Kipferln belegt und gebacken.

Und nur deshalb kann ich jetzt das Ergebnis des Sonntag nachmittags präsentieren:

Eine von 2 gefüllten Dosen!

Eine von 2 gefüllten Dosen!

Sind bereits probiert und für sehr, sehr gut befunden worden :lecker:

Terminplan bis jetzt erfüllt

Bis jetzt klappt es mit dem selbstgesteckten Terminplan für die Weihnachtsbäckerei! Hier  zwei Beweisfotos:

Engelsaugen

...mit leckerer Johannisbeerkonfitüre

Da werde ich wohl noch eine zweite Portion backen, das kleine Döschen ist nur halbvoll 🙂

Sehen ich echt viel schokoladiger aus...schmatz

Sehen echt viel schokoladiger aus...schmatz

Wenn ich den Backplan einhalten kann, werde ich heute noch Vanillekipferl backen :lecker:

Noch 41 Tage

bis :santacoming:

Also höchste Zeit mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen, damit diese nicht im alljährlichen Backstress ausartet.

Die heimische Produktion hat begonnen! Hier das Ergebnis:

traditionell im Bräter

traditionell im Bräter

Die von Micha so geliebten Engelsaugen „sind in Arbeit“!

Chinesische Reispfanne

Rezeptemäßig war ich letzte Woche total ausgebrannt! Nichts wollte mir einfallen! Also habe ich mal schnell ein Rinderhack zum Auftauen aus dem Gefrierschrank geholt und – während des Auftauens – auf eine kochbare Idee gewartet. Leider vergebens, also habe ich mich in meiner reichhaltigen Rezeptesammlung umgeschaut und nach einigem Stöbern das folgende Rezept gefunden:

Zutaten (für 4 Personen, oder für 2 Personen für 2 Tage :mrgreen: )

200 g Reis (kein Milchreis!)
400 g Hackfleisch (nach Wahl)
chinesische Gewürzmischung (ich habe 5-Kräuter-Mischung genommen)
Pfeffer
2 EL Butter oder Margarine (Öl geht auch)
500 g Paprikaschoten (rot=sieht besser aus, weil der Lauch ja schon grün ist))
400 g Porree (Lauch)
1 Salatgurke
2 – 3  EL Sojasauce !!!!

Zubereitung:

Reis separat in Salzwasser kochen, abgießen und warm stellen.
Hackfleisch würzen und in heißem Fett anbraten bis es krümelig zerfällt.
Geputztes und gewaschenes Gemüse in Streifen,Gurke in Stückchen,  
Porree in feine Ringe schneiden.
Mit dem Hackfleisch in großer Pfanne vermischen.
Sojasauce dazu und nochmal pfeffern.
Ca. 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren.

Zum Schluss den Reis zufügen und alles nochmal gut erhitzen. Wem es nicht scharf genug ist, der kann Sambal Oelek dazu reichen!

Und hier  das Ergebnis  (ohne Reis):

xhinesische Reispfanne

Geht schnell, ohne extra Einkaufsaufwand, da Gemüse etc. beliebig austauschbar sind und schmeckt ganz köstlich!

:superessen:

hire and fire

So kann es einem ergehen, wenn man nur den „american dream“ träumt und die Kehrseite des „American way of life“ nicht beachtet. Jede noch so goldene Medaille hat eben zwei Seiten. Das hat nun auch unsere Kanzlerin erfahren müssen und ist hart auf dem Boden der amerikanischen Tatsachen gelandet. Gestern noch gelobt und beklatscht, heute mit Nachdruck klargestellt, wer der Sagen hat!!!  

Jetzt überbieten sich die Herren Politiker in entrüsteten Aufschreien und anstatt der Realität ins Auge zu blicken und die neu gestellten Weichen anzuerkennen, versuchen sie – wieder einmal – nur dem Volk nach dem Mund zu reden und ihr Mäntelchen in die richtige Richtung wehen zu lassen.

Das sind dieselben Politiker, die es fast ein Jahr lang nicht gewagt haben (T.v.Guttenberg mal ausgenommen, der dafür ja auch mächtig Schelte hat einstecken müssen) die echten Fakten, allen voran die Tatsache, dass bei Opel GM das Sagen hat und sich immer das letzte Wort vorbehalten hat, auf den Tisch zu legen. Sie haben sich lieber unter ihren gut gepolsterten Sesseln verkrochen und sich darauf verlassen, dass „schon alles gut werde“, getreu dem Motto „Die Zeit wird es schon richten“.

Vor allem war ganz besonders wichtig, vor der Wahl die Bürger bei guter Laune zu halten. Wie es nach der Wahl  aussieht, wird uns jeden Morgen im Blätterwald präsentiert und am Abend in Polit-Talkshows um die Ohren gehauen!

Jetzt ist eine Entscheidung gefallen. Mit dieser Entscheidung muss man leben, man muss mit allen Kräften versuchen, das Beste herauszuholen und sowohl den Betriebsräten wie auch allen anderen Beteiligten ein für alle Mal klar machen: Hier geht es um die Erhaltung von Arbeitsplätzen, hier geht es einzig und allein um Jobs und nicht darum, von wem diese Arbeitsplätze kommen!!!  

Inhaltsleere Kämpfe zu führen, bei denen von vorneherein feststeht, wer die schlechteren Karten hat, bringt nichts. Auch bei Magna war beileibe nicht alles Gold und dem „Opelaner“ sollte letzlich egal sein, ob er für GM oder für Magna arbeitet, Hauptsache er hat Arbeit!

Ich vermisse Leute, die – zumindest ein klein wenig – Stolz darauf sind, dass in Amerika das deutsche Know How geschätzt wird und dass man dieses Wissen nicht sang-und klanglos an die Konkurrenz abgibt, ist wohl jedem verständlich.

Der Weg, der dabei beschritten worden ist, ist typisch amerikanisch: Mit einem gelangweilt-lächelnden Pokerface das Ausspielen der letzten – entscheidenden – Karte hinauszögern und dann – wenn der Gegenspieler glaubt, er habe gewonnen – den Trumpf auf den Tisch knallen und das Ruder zu seinen Gunsten herumreißen.

Mogelpackung

Wenn ich Zeit habe zum Einkaufen, investiere ich diese gerne in das Studium der Inhaltsangaben der Hersteller. Es interessiert mich, was diese so alles in ihre Produkte packen und vor allem möchte ich wissen, ob das, was draufsteht auf dem Etikett, auch drinnen ist!!

Hier habe ich schon manch unangenehme Überraschung erlebt :sick:

Ganz besonders aufgefallen sind mir die vielen Fertigsoßen. Hier stimmt das Bild auf dem Etikett in den meisten Fällen nicht mit dem Inhalt überein. Sehr oft entdeckt man dann – ganz winzig klein gedruckt – den Hinweis „Menuvorschlag“. Ich fühle mich dann immer „für dumm verkauft“ und verweigere den Konsum!!!

Die Krönung war für mich eine Chilisoße, die auf dem Etikett leckere, frische, rote Chilis zeigte. In der  Zutatenliste tauchte aber nicht ein einziges Mal das Wort Chili auf. Dafür jede Menge Aroma- und Farbstoffe. Diese Soße  kann ich mangels Fotoapparat nicht zeigen (wer geht schon mit der Digicam zum Einkaufen???), hier aber ein anderes, ebenso „verlogenes“ Produkt:

Mogelpackung

Billiges Sonnenblumenöl, minderwertiges Cashewkernpulver und kostengünstiger Hartkäse: Das ist die traurige Zutatenliste dieses Buitoni-Pestos. Olivenöl wird nur in geringen Mengen eingesetzt. Das traditionelle „Pesto alla genovese“ dagegen sollte nur aus Original-Zutaten wie Pinienkernen, Olivenöl, Parmesan und Pecorino bestehen.

Wieso nur dürfen die Hersteller immer weiter so belügen und betrügen und die Verantwortung voll und ganz auf den Verbraucher abwälzen? :bluemad:

DHL???

Abkürzungen pflastern unseren täglichen Sprachgebrauch. Viele kennt man, von vielen denkt man, man weiß, was sie bedeuten und dann gibt es noch die Kürzel, zu denen einem einfach überhaupt nichts einfällt!

DHL??? :why:

Natürlich, Deutsche Post, Auslandsgeschäft, Paketdienst der Post etc……. vieles fällt einem spontan ein. Aber was bedeutet DHL nun wirklich? Wofür stehen diese 3 Großbuchstaben?

Wie fast jeder, der sich heute „schnell“ mal schlau machen möchte, habe ich gegoogelt :nice:

Ein wenig Mühe hat es schon gekostet, aber ich habe nicht locker gelassen und hier präsentiere ich nun stolz die Antwort:

Die Abkürzung steht für die Nachnamen der Firmengründer: DHL Worldwide Express wurde von Dalsey, Hillblom und Lynn ins Leben gerufen, die die innovative Idee hatten, Frachtpapiere bereits vor dem Eintreffen der Schiffe mit den Waren zu versenden und somit das Verzollen zu beschleunigen und Geld einzusparen.

Darauf wäre ich nie gekommen!!!