Eine Frage nur….

zur inzwischen weltweit diskutierten „modernen Piraterie“!

altes Piratenschiff

altes Piratenschiff

Maßnahmen gegen moderne Piraterie

1.       Schiffssicherung                              

Zum Schutz vor Piraten schließen Schiffsbesatzungen auf großen Schiffen, sobald die Gefahr eines Überfalls besteht, alle offenen Türen und Luken; auf den unteren Decks werden Türen teilweise verschweißt.

Die eigentliche Abwehr erfolgt mit Wasserschläuchen, aus denen mit hohem Druck Wasser auf die Angreifer gespritzt wird. Es existieren auch Elektrozaun-Systeme, die das Erklettern von Bordwänden unmöglich machen sollen.

Zudem weisen manche Reeder ihre Mannschaften an, leere Flaschen auf dem Wetterdeck zu zerschlagen, weil viele Piraten die Schiffe barfuß entern.

Große Schiffe mit starker Besatzung nutzen einen Hochspannungszaun um das Schiff herum und seit kurzem eine Art „akustische Kanone“,  mit der die Angreifer durch hochenergetische gebündelte Hochfrequenztöne vertrieben werden, das sogenannten Long Range Acoustic Device.

2.       Direkte Bekämpfung

Weitere Maßnahmen auch gegen moderne Piraterie ist die direkte Bekämpfung mit Kriegsschiffen, die den Piraten von Bewaffnung und Ausrüstung weit überlegen sind.

Piratenangriffe werden durch Warnschüsse oder direkten Beschuss der Angreifer abgewehrt.

Fazit

Hier wird also schon einiges an Maßnahmen angewendet, die eigentlich diese kleinen  Nussschalen mit halbnackten Menschen und viel zu großen Feuerwaffen davon abhalten müssten, überhaupt an einen Überfall nur zu denken, geschweige denn ihn erfolgreich auszuführen.

Frage???  Wie schaffen es die Piraten, die viele, sehr viele Meter hohen, aalglatten Schiffswände hoch zu klettern?

Entern sie diese „Giganten der Meere“, diese Super-Frachtschiffe wirklich immer noch mit den folgerichtig benannten „Enterhaken“?

:think:

Zeitsparend!

Die Industriealisierung hat den Begriff „Arbeitserleichterung = Arbeitssparend = Zeitgewinn“ erschaffen. Der modernen Technik gelingt es scheinbar  mühelos, hier immer noch eins draufzusetzen. Wir sparen so viel Zeit, dass wir dankbar sein müssen, dass zumindest ein Teil dieser ersparten Zeit wieder geopfert werden muss, um all diese zeitsparenden Apparate am Laufen zu halten. :nice:

Bestes Beispiel: der Computer! Tag für Tag, Stunde um Stunde, von Minute zu Minute, quasi im Sekundentakt  werden wir darüber informiert,  welche Möglichkeiten „Zeit zu sparen“ es heute, in diesem kostbaren und so schnell verflogenen Moment gibt.

Und immer wieder fällt man auf diese kleinen „Quickies“ herein, vertrödelt seine Zeit mit Downloaden, Installieren und – nach dem man getestet und festgestellt hat, dass dieses tolle Progrämmchen einem die Arbeit immer noch nicht abnimmt und man doch alles selber machen muss – Deinstallieren, anschließendem Reinigen der Registry oder auch – was ebenfalls manche dieser kleinen  Helferlein konsequent fordern, da sonst die Deinstallation nicht erfolgreich wäre, einem Neustart des kompletten Systems, dann – spätestens dann schwört man sich „Nie wieder!!!“

Aber schon lockt wieder das nächste, klitzekleine Zeitsparprogramm: So habe ich mich heute verführen lassen „Launchy“ zu installieren! :mrgreen:  

Launchy  präsentiert sich als kleiner, moderner Eyecatcher auf dem sonst schon so veraltet wirkenden XP-Desktop. Schnell installiert und sofort einsatzbereit, versehen mit vielen, separat und nach eigenem Bedarf einstellbaren Optionen. Wie viel Zeit ich damit nun wirklich spare, wird sich noch zeigen, bis jetzt gefällt es mir!

:thumbup:

Einziges Problem: Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich mit der nun eingesparten Zeit Sinnvolles anfangen soll. Vielleicht soll man ja auch nur die gesparte Zeit nutzen, um  nach weiteren zeitsparenden Programmen zu suchen!

:busy:

Zehn Thesen zum Web

Christian Stöcker hat einen (ausführlichen) Artikel zu dem andauernden Streit um die „Zensur im Internet“ geschrieben. Zu lesen unter: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,641508,00.html

Sachlich und ganz ohne Polemik macht er deutlich, dass das World Wide Web keine fremde Macht ist, die uns und unseren Kindern Böses will.

Wir sind das Internet!!!!   Jeder von uns sollte die einfachsten Regeln im Umgang mit unseren Mitmenschen auch im Internet respektieren und beachten! Aber genau so wie das auch im normalen Alltag nicht immer geschieht, ist  es eben auch im Internet. Alles hat seine guten und schlechten Seiten. Es liegt an uns Menschen, an jedem einzelnen User, seinen Beitrag dazu zu leisten, dass  im World Wide Web das Gute überwiegt!

Packen wir’s an! :thumbup:

4-Länder-Trip (Teil 3)

Auf halbem Weg zwischen Wien und Budapest, im Dreiländereck mit Österreich und Slowakei liegt die an Baudenkmälern zweitreichste Provinzstadt Ungarns – Györ!

Über die Grenzübergänge nach Österreich bzw. nach Ungarn habe ich nicht extra berichtet, denn diese Grenzen sind inzwischen doch sehr unspektakulär, man flutsch förmlich hindurch. Einzig die Pickerlpflicht, sowohl in Österreich wie auch in Ungarn ist lästig und man sollte schon ganz genau rechnen, für wie viele Tage man die Vignette braucht,bei den Preisen lohnt es sich!

In Györ hatten wir unsere zweite Übernachtung gebucht und sind nachmittags in unserem Hotel RÃÂ ¡ba angekommen. Mitten in der Stadt gelegen, direkt am Beginn der Fußgängerzone, und aus dem 5.Stock hatten wir einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt. Nach schnellem Einräumen und Frischmachen sind wir zu einem langen Spaziergang durch Györ gestartet. In dieser (kleinen) Stadt wird die Fußgängerzone noch als das genutzt, wofür sie eigentlich gedacht war: Treffpunkt für die einheimische Bevölkerung, vielseitige und abwechslungsreiche Geschäftsstraße, immer wieder laden Bänke und kleine Grünflächen zum Verweilen ein, es reihen sich winzigkleine, spezialisierte Läden aneinander, die dem Touristen  auf eindrucksvolle Weise demonstrieren, wie fehl am Platze die sonst üblichen großen Kaufhäuser mit ihrer unpersönlichen Art sind. In Györ fühlt man sich den Menschen nahe! :applaud:  

[nggallery id=20]

Beim ausgiebigen Spaziergang an der Raab und anschließendem Abendessen(und kühlem Trunk :mrgreen:  )  in der wunderbar samtigen Abendluft von Györ haben wir entspannt und fühlen uns gerüstet für die morgige Weiterfahrt.

4-Länder-Trip (Teil 2)

Direkt nach einem frisch servierten und reichhaltig ausgestatteten Frühstück sind wir gestartet in Richtung Györ (Ungarn), wobei wir einen Abstecher nach Wien eingeplant hatten, um Schloss Schönbrunn zu besichten.

Monika hatte größte Bedenken, ob sie es wohl schaffen würde, das Auto wieder aus der hauseigenen Tiefgerage zu befördern, die bedingt durch die Bauweise natürlich furchtbar eng, aus Spargründen nur mäßig beleuchtet und vor allem völlig überflüssigerweise mit einer ca. 70%igen Neigung ausgestattet war. Ich hatte ja keinen Zweifel aber erst der morgendliche Start zeigte, dass es zwar sehr laut, aber sonst keinerlei Probleme gab, das Auto aus der schmalen Schlafkiste wieder ans Tageslicht zu befördern.

Die Sonne schien, leuchtend blauer Himmel, eine wunderbare Fahrt und nachdem wir die kilometerlangen Wiener Stadtringe durchfahren haben endlich – ganz kurz – der absolut fantastische Blick durch das Tor auf das Schloss. Ein echt atemberaubender Anblick! Leider fuhren wir rechts (deshalb war dieser tolle  Einblick möglich) und die Einfahrt zum Parken befand sich ganz links! Ein rascher Spurwechsel war wegen des starken Verkehrs nicht möglich, also elegant eine Kurve gedreht und beim zweiten Anlauf klappte es dann.

Selbstverständlich ist nur der Anblick, das Spazierengehen und Fotografieren kostenlos (alles weitere kostet sofort viel Geld und viel Zeit!) aber diese Demonstration vergangener Pracht und Herrlichkeit ist für einen kurzen Abstecher mehr als genug. Du stehst nur einfach da, drehst Dich um Dich selbst und kommst aus dem Staunen nicht heraus, so viele Details, so viele Perspektiven, so viel Glanz!

Die Zeit reichte natürlich nicht für eine Schlossbesichtigung, auch den ältesten, noch bestehenden Zoo im Schlosspark konnten wir nicht bestaunen, die Eindrücke sind dennoch unvergessen einmal und schön!

[nggallery id=19]

4-Länder-Trip (Teil 1)

Abfahrt am Sonntag, 12.Juli 2009, morgens um 8.00 Uhr nach Passau (Bayern):

Bei ganz normalem Juli-Sommerwetter in Rheinland-Pfalz gestartet, in Passau von ganz normalem bayerischem Juli-Sommerwetter empfangen: Das bedeutet ca. 10 ° Grad Temperaturunterschied (nach unten!!) Es hat zwar nicht gereicht für :cold: , aber der kalte Abendwind  hat uns ganz schön durch die sommerlich leichte Reisegarderobe gefegt!

Unser Hotel „Spitzberg“ war das einzige, völlig mit Weinlaub bewachsene Haus in der Straße, irgendwie passte es gar nicht dorthin. Es hätte eher an einem Waldrand gelegen sein müssen. Vermutlich ist der Rest der Straße nach dem Hotelbau entstanden. :zwinker:

Gleich nach dem Einchecken haben wir das gemütliche Haus wieder verlassen und uns auf die Suche nach der hervorragend versteckten Altstadt, beziehungsweise Fußgängerzone von Passau gemacht. Sie ist so gut versteckt, dass wir erst nach einigem Suchen rund um den Dom herum mehr aus Zufall auf sie gestoßen sind. Bei einem Spaziergang an der Donau (sieht auch nicht viel anders aus als am Rhein!)  mit Besichtigung des Passauer Doms  und  Ausruhen in einem kleinen, gemütlichen Straßencafe erholten wir uns von der Autofahrt.  

Das Abendessen –  ebenfalls in einem ruhigeren Teil der Fußgängerzone eingenommen – machte deutlich, dass Passau wirklich eine reine Universitätsstadt ist. Um uns herum waren entweder Studenten oder aber die Eltern dieser Studenten. Sicherlich meiden aus diesem Grund die Passauer – von denen es ja vermutlich auch welche gibt – die Sonntagnachmittagsstunden! Zum Abend wurde es uns recht bald so frisch, dass wir gerne in unser Hotel zurückgekehrt sind.

Hier ein paar Impressionen aus Passau: Bilder vom Dom, Details aus dem Dom und Fotos von der Altstadt:

Ausgeschlafen und mit einem reichhaltigen Frühstück versehen machten wir uns dann am Montag vormittag auf den Weg über Wien nach Györ (Rumänien)!

(Fortsetzung folgt!)