Ha,ha,ha….

…heute schon gelacht? :lachen:

Falls noch nicht, dann unbedingt anhören, „Was jeder Postangehörige unbedingt wissen sollte„:

http://www.radiopannen.de/neue.html

Wer dann noch nicht genug gelacht hat, kann sich noch  „Schwierige Familienverhältnisse“ anhören. Für einen trüben Sonntag Nachmittag ist dann genug gelacht!

:bluehihi:

 

Das Neueste…

…für alle „Bernd das Brot“-Fans:

Bernd das Brot

Bernd das Brot

„Bernd das Brot“ ist entführt worden! :tears:

Laut „Stern“ ist die über zwei Meter große Kunststofffigur aus der Altstadt  von Erfurt gekidnappt worden. Ein Bekennerschreiben sei auch schon eingegangen! Angeblich wollen Hausbesetzer durch diese Aktion ihren Forderungen mehr Nachdruck verleihen!!!

Ich kann dazu nur sagen: Ein absolutes :nogo:

Nachtrag

…zum „Kassenpatient“-Artikel:

Heute morgen lese ich in der Zeitung, dass die Deutschen laut einer neuen Studie viel zu oft zum Arzt gehen und in der Folge davon das Arzt-Patienten-Gespräch im Durchschnitt nicht länger als 7 Minuten dauert.

Kann es vielleicht (zumindest ein wenig) daran liegen, dass wir Deutschen ganz einfach von Arzt zu Arzt geschickt werden und für eine einigermaßen gesicherte Diagnose mindestens 3 Ärzte konsultiert werden müssen?

:ask:

Krisen-Psychologie

Die Krise hat uns fest im Griff:
Zuerst war sie vorhergesagt, jetzt ist sie offensichtlich da und wird wohl auch eine längere Zeit bei uns verweilen. Die Medienberichterstattung übertrifft sich in täglichen Meldungen über Milliardenverluste, Milliarden-Konjunkturpaketen, Billionen Schulden. Die Wertvorstellungen Geld betreffend müssen wohl oder übel über Bord geworfen werden!

Es sei denn, wir lassen uns einmal mehr die „Psychologie des Geldes“ vom Satiriker Eckart von Hirschhausen erklären. Danach fühlen wir „einfachen“ Bürger uns zumindest verstanden:

:thumbup:

Kassenpatient

Mir haben schon damals immer die Ohren geklingelt, wenn unsere allseits beliebte Gesundheitsministerin, Ulla Schmidt, ihren weltbrühmten Satz von den Lippen tropfen ließ: „Das medizinisch Notwendige und von der Solidargemeinschaft Bezahlbare wird auch weiterhin geleistet werden.“  

Man kann ja noch darüber hinweg hören, sofern man nicht direkt  Betroffener ist. Ganz anders sieht es aus, wenn man für sich selbst zumindest ein kleines Körnchen Wahrheit hinter dieser Aussage sucht.

Zu den Fakten:
Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren Schmerzen in der linken Schulter bekommen. Die wollten nicht nur nicht von selbst verschwinden, nein, sie wurden immer unerträglicher, so dass ich schließlich meinen Hausarzt aufsuchte. Nach einer einjährigen Odyssee vom Hausarzt zum Orthopäden über ein MRT (House-Fans wissen, was ich meine) bis zum einfachen Rötgen hat letztendlich ein von mir privat bezahlter Facharzt festgestellt, dass ich unter einem eingeklemmten Nerv litt. Er hat mir eine Kombinationsbehandlung von Heißluft-Massage-und Physiotherapie verschrieben, für die ich dann wiederum von meinem Hausarzt die entsprechende Überweisung erhielt und ich im Laufe eines 1/2 Jahres  relativ schmerzfrei wiederhergestellt worden bin.

So weit – so gut! :mrgreen:

Im Dezember 2008 bekam ich in der anderen Schulter (wie unpraktisch, wir haben 2 „Schultern“ )die gleichen Schmerzen. Ich bin also direkt zum Hausarzt gegangen, der mir allerdings keine Überweisung zum Physiotherapeuten ausschrieb (im November haben wir leider kein Kontingent mehr dafür zur Verfügung, d.h. die Krankenkasse übernimmt keine Leistungen mehr) sondern mich zum Chiropraktiker schickte, der mich nach eingehender Untersuchung zum Neurologen überwies. Schließlich müsse man sicherstellen, dass hier kein neurologischer Befund vorliegt. Den Termin beim Neurologen bekam ich natürlich erst Anfang Januar 2009.

Der Neurologe versicherte mir, dass kein neurologischer Befund vorliegt und überwies mich wieder zurück zum Hausarzt, mit dem mündlichen Bescheid, dass hier wohl nur eine physiotherapeutische Behandlung wirklich helfen könne. Wieder beim Hausarzt erklärte mir dieser, er könne mir keine Behandlung verschreiben, zuerst solle ich zu dem von mir privat finanzierten Orthopäden gehen, der mir dann ja sicher noch mal die heilsame Kombination „Heißluft+Massage+Physiotherapie“ verschreibt. Mit diesem Beleg soll ich dann wieder zu ihm zurückkommen und er wird dann die angeratene Behandlung verschreiben.

Und das alles ist völliger Ernst, keine Satire, es entspricht der reinen Wahrheit und nichts als der Wahrheit. :bluemad:

Irgendwann während all der Rumrennerei von Arzt zu Arzt und dem Lesen der uralten Zeitschriften in den Wartezimmern ist mir dann wieder einmal der Satz unserer Gesundheitsministerin eingefallen und ich habe mich gefragt:
Ist das wirklich alles medizinisch notwendig?
Wo bleibt  eine vernünftige Kosten-Nutzenrechnung?
Kann eine solche sinnlose Hin-und Herschickerei eines Patienten der Solidargemeinschaft als Bezahlbar zugemutet werden?

:why:

Nach dem letzten Arztbesuch war ich wirklich außer mir vor Zorn und muss jetzt erst einmal ein paar Nächte darüber schlafen bis ich mir einen erneuten Anlauf zur Überwindung des offenbar unvermeidbaren bürokratischen Abrechnungsaufwandes wieder zumuten kann!

Eine letzte Frage quält mich noch:
Ist das alles so umständlich und aufwendig, weil ich ein ganz normaler Kassenpatient bin?
Oder kann es möglich sein, dass trotz aller Beteuerungen unserer Politiker die Angelegenheit als „Privater“ einfacher und damit auch viel kostengünstiger hätte erledigt werden können? Vielleicht wäre ich dann sogar  schon wieder schmerzfrei und völlig gesund???

:wow:

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