Live dabei!

„Seine Eminenz“ (ich wusste nicht, dass Minister den Anspruch haben, so angesprochen zu werden :mrgreen: ) Jean-Claude Juncker, Premier- und Finanzminister von Luxemburg sprach gestern abend in der Pauluskirche in Bad Kreuznach über Europa, Deutschland und Frankreich. Aufgrund der Ankündigung in der Presse im Februar dieses Jahres hatte ich mir sofort die (kostenlosen) Eintrittskarten gesichert und den Auftritt dieses sehr charmanten Staatsmannes zusammen mit den Honoratioren der Stadt und vielen anderen interessierten Bürgern live miterlebt.

Glaubwürdigkeit, Humor, Bescheidenheit, Menschlichkeit und Scharfsinn sind Eigenschaften, die man hier in einem Mann vereint sieht, der es versteht, auch das manchmal etwas schwierige Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen in freundlichem Licht aufzuzeigen.

Er machte Mut für die Zukunft und gleichzeitig deutlich, dass ihm Europa wirklich am Herzen liegt. In seiner immer wieder mit humorigen Liebenswürdigkeiten gespickten Rede vergaß er nicht aufzuzeigen, was wir Europa zu verdanken haben und  wie viel noch getan werden muss, zum Wohle der in Europa  vereinten Nationen.  

Mit einer  für einen erfahrenen Politiker erfreulich klaren Sprache  vermittelte er, ohne jemals belehrend zu wirken, dass jede Medaille zwei Seiten hat und man nur mit sehr viel Geduld und stetigem Fleiss die gesteckten Ziele erreichen kann.

Ein außergewöhnlicher Abend, der gezeigt hat, dass es auch in der heutigen talkshowlastigen Zeit noch Menschen gibt, die wirklich etwas zu sagen haben!

Der gute Rat der Woche!

Tu, was Du kannst,
mit dem was Du hast,
wo immer Du bist.
-Theodore Roosevelt – amerikanischer Präsident
Glaube nicht, Du würdest den „richtigen“ Moment erkennen. Du hast darin keine Übung und weißt auch nicht, wann es sich lohnt, sich anzustrengen. Wer sich erst einmal entschlossen hat, seine Energie aufzugeben, wird niemals handeln, sondern in der Hängematte der Bequemlichkeit vor sich hin altern!

Alle Uhren umgestellt?

Nicht wirklich, trotz größtem Bemühen! 😥

Wohnzimmeruhr? Umgestellt!
Küchenuhr? Umgestellt!
Badezimmeruhr? Umgestellt!
Handyuhr? Umgestellt!
Autouhr? Nicht umgestellt! (so früh war ich noch nicht in meinem Auto)
Funkuhr? Umstellen? Sollte sich doch von selbst neu einstellen, oder? Hat sie aber nicht!!!
Also Funkuhr auf Null gestellt, an einem empfangsfreundlichen Platz deponiert und jetzt heißt es „warten auf das Signal“!

So geht es einem doch oft: Was Du selber machen kannst, wird gemacht und ist in Ordnung! Was andere machen sollten, darauf musst Du schon ein bisschen länger warten!!

:whistler:

Vergessen geht gar nicht!

Egal wo Du hinschaust, hinhörst, in allen Zeitungen, im Radio, im Internet: Alle Schlagzeilen beginnen mit dem Satz: Uhren umstellen nicht vergessen! Wieder einmal startet einer der überflüssigsten Aktionen rund um den Globus! Heute Nacht bekommen wir die im Frühjahr abgezogene Stunde zurück! :mrgreen:

Weiß jeder, wo er die Stunde damals hingelegt hat oder geht jetzt die Sucherei los? Diese Stunde hätte man in den vergangenen 7 Monaten gewiss mehr als einmal gut gebrauchen können, da war sie nicht zur Verfügung. Aber jetzt, wo keiner sie braucht (morgens um 7.00 Uhr ist es eh dunkel und abends um 7.00 Uhr auch), jetzt können wir diese kostbare Stunde ganz einfach verpennen, verträumen, ausliegen! :lachen:

Zeit ist doch so kostbar und hier wird munter drauflos jongliert, als ob wir genügend Lebensstunden hätten. Zweimal im Jahr der gleiche Ärger, Uhren vorstellen und zurückdrehen, Zeit verschenkt oder Zeit verloren?

Wie auch immer, eines weiß ich ganz gewiss: Morgen um 8.00 Uhr ist es 8.00 Uhr!

😎

Jagdsaison eröffnet

Genauer gesagt, die Kalendersaison ist in vollem Gange. Seit September (also noch vor  Spekulatius & Co.) liegen die neuen Prachtexemplare zum Kaufen aus. Aber gerade der Käufer hat sich noch zurückgehalten in der Hoffnung, auch dieses Jahr trotz der immer geringer werdenden Angebote  einen Gratiskalender zu ergattern.

Die guten (alten) Zeiten, in denen man in jedem Lädchen und an jeder Ecke einen Kalender „für nix“ angeboten bekam, sind lange schon vorbei. Hier hat die Markt-und Werbewirtschaft ganz energisch gespart, allerdings – wie die jüngsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten ja zeigen, hat es offensichtlich für viele nicht gereicht um sich gesund zu sparen.

Jetzt sieht man wieder all überall Kunden in Hochglanzkalendern, Abreißkalendern, Familienplanern, Tages-,Wochen-und Monatskalendern blättern, auf der Suche nach dem geeigneten, möglichst günstigen Exemplar für das unweigerlich kommende Jahr 2009!

Gekauft wird allerdings trotzdem nur zögerlich, denn man erinnert sich doch da an das eine oder andere Geschäft, an seine Sparkasse, Bank oder an den Drogeriemarkt. All diese Läden möchte man schon noch gerne abklappern und hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.

Ich schon! Heute bin ich extra in meinen Supermarkt gefahren, der in seinem Angebotsblättchen vollmundig angekündigt hat, dass er ab sofort seinen beliebten Kalender für die Kundschaft  verfügbar hat. Auf meine Nachfrage an der Information musste ich erfahren, dass in diesem Jahr erstmalig ein Unkostenbeitrag von 50 Eurocent zu löhnen ist. Das vergangene Jahr hätte gezeigt, dass  15.000 Kalender innerhalb von 2 Tagen von der gierigen Kundschaft fortgetragen worden sind und man dieser „Kalender-Geiz-Geilheit“ damit einen Riegel vorschieben möchte.

Das Aufspüren und Erlegen von Gratiskalendern ist somit noch schwieriger geworden. Vielleicht steckt dahinter die „Gesellschaft zum Schutz von Gratiskalendern“,   vielleicht ist aber auch die Schonzeit für Gratiskalender (bisheriger Beginn 01.Mai – 31.August) verlängert worden und endet jetzt erst zum Beginn des neuen Jahres?

Wie auch immer, für mich ist die Kalendersaison bereits abgehakt, meine Beute hat mich 50 Eurocent gekostet, das Jahr 2009 kann kommen und sollte mir doch noch jemand einen Kalender schenken, finde ich ganz sicher noch einen Haken und einen schönen Platz an der Wand! :mrgreen:

Sechs auf einen Streich!

Die ersten Sechslinge seit 20 Jahren, geboren (natürlich) in Berlin, 4 Mädchen – 2 Jungen. Die Kinder wurden am vergangenen Donnerstag nach 27 Schwangerschaftswochen geboren und wogen bei der Geburt zwischen 800 und 900 Gramm. Ihr Zustand sei stabil.

So konnte man es heute überall lesen. Trotzdem frage ich, muss das sein? Hier wird die Freude über einen gesunden, neuen Erdenbürger doch nicht wirklich versechsfacht, eher doch durch 6 geteilt! Die Natur schiebt  normalerweise einen Riegel vor und gestattet bei größeren Säugetieren maximal Zwillinge, nur in ganz besonderen Ausnahmefällen Drillinge, welche die Mutter auch normal austragen und vor allem gut heranziehen und auf das Leben und Überleben vorbereiten kann. Aber wir Menschen machen da mal wieder eine Ausnahme, pfuschen der Natur ins Handwerk und feiern dann das Ergebnis auch noch als Sensation!

Natürlich wünsche auch ich den Sechslingen von ganzem Herzen alles Gute (jetzt, da es nun mal passiert ist), für Nachahmenswert halte ich es allerdings nicht. 6 gesunde Kinder, mit normalem Geburtsgewicht, Einzelkinder oder Zwillinge mit einem für Mutter und Kind nötigen Abstand zur Welt gebracht, finde ich wirklich toll und bewundere Familien, die in unserer heutigen Zeit sich diesen Luxus gönnen!

:lachen:

Gut ist…

Gut ist: Das Altpapier wird jetzt nicht mehr kommerziell verwertet, das macht der Landkreis ab sofort selbst!

Schlecht ist: Da die Entsorgung über „blaue Tonnen“ erfolgt, muss für die Abholung dieser Mülltonnen (sofern die Müllmänner die Abfallbehälter rausstellen) ein extra Servicevertrag für à ¢Ã¢â‚¬Å¡Ã‚ ¬ 14,40 pro Tonne und Jahr abgeschlossen werden, der das Herausholen und Zurückstellen am Abfuhrtag beinhaltet.

Gut ist: Ich  tue etwas für unseren Staat: Durch das gesonderte Sammeln von Altpapier helfe ich, zusätzliches Geld in die leeren Kassen zu spülen!

Schlecht ist: Ich muss jetzt noch mehr sammlen, trennen, rausholen und zurückstellen!

:angel:

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