Montagsherz #361

Dieser herzliche und frische, grüne Willkomensgruß
empfing mich auf der Reichsburg Cochem.

Kommt gut durch die Woche und habt es fein!

Frau Waldspechts Montagsherz

DND – 07/2018

Im Kurpark von Bad Nauheim habe ich dieses Graugans-Küken entdeckt.

Gerne bleibt es dicht bei der Mama, gut behütet und beschützt!

Wo ist es denn, wo ist es hin????
Aber, aber….keine Bange…

Tanten, Onkel und alle Anverwandten kümmern sich um den Sprössling!

Aufgeweckt, neugierig und sehr unternehmungslustig ist dieser putzige kleine Kerl.
So ein Winzling kann mühelos eine ganze Gänseschar beschäftigen!

Neues Info für mich: Graugänse können bis zu 17 Jahre alt werden! 
Für eine Gans ganz schön alt, gell?! 

Ghislana leitet dieses schöne Projekt

Hier wohnt der Froschkönig

Vor kurzem habe ich einen kleinen Ausflug an die Mosel unternommen.
Ich wollte einmal die Reichsburg Cochem besichtigen,
bei deren Wiederaufbau im 19. Jahrhundert ein Berliner Geheimer Kommerzienrat
eindrucksvoll mit seinem Geldbeutel preußische Mittelalter-Phantasien ausgelebt hat.

Die gesamte Burganlage ist wirklich sehr sehenswert,
auch wenn ich auf die Tour im Inneren verzichtet habe.

Es gab  auch außerhalb genügend zu sehen und zu bestaunen,
zum Beispiel hätte man sich eine Münze prägen lassen können.
Ich habe nur das Bildchen „mitgenommen“!

Vor der Burgmauer thront auf einem Sockel ein Froschkönig mit schwerer Krone.
Sinnierend scheint er auf die Mosel und den Stadtteil Cond zu blicken.
Cond ist der älteste der vier Stadtteile der Kreisstadt Cochem.

Er scheint schwer enttäuscht, dass keine der zahlreichen Niederländerinnen,
von Romantik beseelt auf die Brüstung gestiegen ist,
um ihn als Prinz ins Leben zu küssen.

Entzaubernd wirkt da jedoch die realistische Erklärung:
Das Standbild sei nicht „Kermit“, sondern ein Ritter mit Stechhelm.
Ein schwerer Turnierhelm des 15. und frühen 16. Jahrhunderts,
der auch „Krötenkopfhelm“ genannt wurde.

Weithin sichtbar strahlt am Turm der Reichsburg Cochem bei jedem Sonnenaufgang
ein mehr als zehn Quadratmeter großes Bild des Heiligen Christophorus übers Moseltal.

Das Mosaik mit goldfarbenem Hintergrund aus dem Jahr 1870
zeigt den großgewachsenen Märtyrer des 3. Jahrhunderts,wie er das Jesuskind über einen Fluss trägt.
Bereits im Mittelalter war der Glaube verbreitet:
„Wer am Morgen den Heiligen Christophorus sieht, soll beschützt sein bis zum Abend“.

Einerseits wuchtig, massiv, richtig trutzig zeigt sich diese Burg,
aber andererseits – aus einer Perspektive unterhalb – 
wirkt sie geradezu zierlich und dekorativ gestaltet.

Diese Kombination ist wirklich spannend und interessant
und macht die Burganlage zu etwas ganz Besonderem.
Ich hoffe, diese kleine Besichtigungstour hat euch auch gefallen.
 

Alles für die Katz #83

Ein echter Rosenkavalier für Katzen-Liebhaber!
Entdeckt habe ich ihn auf der Katzenausstellung in Karben.

von Jaellekatz

Black and White 2018 – Juli

Wer einen Ausflug nach Bad Vilbel macht,
muss natürlich auch den berühmten „Mineralbrunnen“ bestaunen.

1936 / 37 entstand im Kurpark durch eine 320 Meter tiefe Bohrung
eine Quelle von Hassia, über der heute der „Quellentempel“ steht.

Leider, leider….kann man nicht einen Schluck dieses bekannten Wässerleins gratis verkosten!
Also schauen wir nur zu wie es rieselt und sprudelt…..

betreut von Marius – powered by CZOCZO.de

Leben mit Büchern #22

Bei der Durchfahrt auf dem Weg nach Bingen fällt mir in Büdesheim etwas auf.
Da sitzt doch ein gepflegter älterer Herr in der Morgensonne auf der Bank.
Er hält ein Buch in den Händen, offenbar hat er es gerade abgelegt
um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen.

Da ist sogar noch ein Plätzchen frei!
Ich frage mal, ob ich auch Platz nehmen kann und wer er denn sei.

Er lächelte nur und zeigte auf die Tafel, die neben ihm an der historischen Mauer hängt.
Jetzt weiß ich Bescheid, über ihn und die alte Sandsteinbank!

Genug geschaut und geplaudert. Ich muss jetzt weiter fahren.
Noch ein kurzer Blick zurück.
Ja, er bleibt sitzen und genießt und schweigt….

Kerkis Leben mit Büchern

„T“in die neue Woche-2018

So hohe und so lange Mauern
und nur so ein kleines Ein-und Durchgangstor!
Auch früher waren also die Menschen schon sehr vorsichtig! 

Gesehen, bewundert und durch geschritten….
bin ich durch dieses historische Tor auf der Festung Ehrenbreitstein.

Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und