Zettelwirtschaft adé

Bei Beate habe ich entdeckt, dass Post it-Kleber jetzt der Vergangenheit angehören. Der moderne Mensch kommuniziert per face to face! :mrgreen:

Für große Familien (z.B. die moderne Patchwork family),  in der  sehr oft keiner weiß, was der andere gerade tut und/oder wo er ist, sicher eine gute und praktische Erfingung. Einfach Deine Botschaft freundlich lächelnd aufnehmen, den Magneten an den Kühlschrank pinnen und bitte nicht vergessen, ein kleines gelbes Zettelchen gut sichtbar anzubringen auf dem steht „Bitte Videobotschaft am Kühlschrank anschauen“ !

Das Ganze ist zudem auch  noch erschwinglich, denn der Online-Shop „getdigital“ bietet dieses kleine, digitale Wunderding schon für € 38,90 an!  
Hier wird jeder Wunschtraum eines echten Nerds sofort erfuellt!
und wenn man schon nicht das Passende für sich finden sollte, was bei der Vielzahl der angebotenen Artikel sicher ziemlich schwer sein dürfte, macht das Stöbern auf jeden Fall auch viel Spass!

Ganz nah beim Volk!

Befürchtet habe ich es schon lange, jetzt hat die Realität es bestätigt. Unsere Politiker sind so nah beim Volk, dass sie sofort reagieren,  welches der günstigste  Zeitpunkt ist, uns was unterzu“jubeln“!

Wieder einmal hat mit seiner bekannten und berühmten „spitzen Feder“ der Karrikaturist Stuttmann die Lösung aller anstehenden Brennpunkte durch unsere politischen Führung auf den Punkt gebracht!

Schoko-Variationen

Schokoladensenf, Löffelschokolade, Badeschokolade, Schokomassage, Schokoladenbalsamico und Schokoladen-Fußbälle (derzeit ein Renner!!!), den Verführungskünsten scheint keine Grenze gesteckt zu sein! Auf der Hitliste ganz oben stehen heute Schokoladen, denen in die Grundmasse Aromastoffe und Gewürze wie beispielsweise Chili, Zimt, Schwarzer Pfeffer oder sogar Thymian beigemengt wurden und Luftschokolade, eine Sonderform, die zahlreiche kleine Gasblasen enthält.

Alle Jahre wieder vor Ostern, vor Weihnachten und in der gesamten Adventszeit, die im Einzelhandel Mitte September beginnt, sind vermehrt Studien über den gesundheitlichen Nutzen des süßen Naschwerks zu lesen. Das ist verbrauchernahe Wissenschaft, Forschung aus dem Alltag, von Menschen für  Menschen.

Vergleichbar überzeugend und lebensnah sind allenfalls die Untersuchungen über die segensreichen Wirkungen des Weines. Sie stammen oft von Forschergruppen aus dem Bordeaux, dem Chianti, dem Napa Valley oder von Mosel, Saar, Ruwer.

Dem Trend zur Kuschel- und Wohlfühlmedizin kommt diese Forschung ebenfalls entgegen. Der stinknormale Verbraucher, den ständig sein Klimagewissen packt, der schadstofffrei schlafen und fair einkaufen will, kann schließlich mittlerweile nur noch moralisch rückstandsfrei konsumieren, wenn er dabei Genuss, Gesundheit und Globalisierungskritik verbindet.

Der Fachhandel für den Sinnsucher hat diese Marktlücke längst entdeckt. Immer mehr Weinhändler haben Schokolade im Angebot und laden zu Verkostungen von Trauben und Tafeln.

Auf einigen Schokoladenverpackungen wird bereits angegeben, zu welchen Weinlagen sie gut passen. Auch das Vokabular gleicht sich an. Kenner  schwärmen vom Terroir, auf dem die Schokobohnen wachsen und loben den erdigen Abgang einer schweren, mexikanischen Noisette-Lage.

Schon  träumen Gourmetschwätzer vom „barocken Reich der unbegrenzten Möglichkeiten zwischen zartem Schmelz und Bacchus‘ Freuden“. Auch von ersten Selbsthilfegruppen der vinophilen Schokoholics wird berichtet. Es war schon immer etwas Besonderes, sich eine exklusive Sucht leisten zu  können.

Allerdings kann man viel falsch machen. Passt Merlot wirklich nur zu edelherb? Sollte man Kinderschokolade oder Joghurette ebenso verschmähen wie die Barrique-Schreinerweine mit den zugesetzten Holzspänen oder ergänzt sich beides trefflich? Was ist mit Mischprodukten wie Schoko-Crossies, After Eight oder Toffifee? Passt Nutella-Brot zum Dessert-Wein?

Auch handwerklich passieren Fehler. Die Schokolade muss im Mund angefangen haben zu schmelzen, bevor der Wein nachgefüllt wird. Speziell bei gekühlten Weinen kann sonst die Schokolade verklumpen, was die Aromenbildung beider Komponenten einschränkt. Ob Schokoklumpen den schützenden Effekt auf Herz und Gefäße abmildern, muss die Wissenschaft noch untersuchen. Entsprechende Studien könnten bald fertig sein, werden aber bis kurz vor Weihnachten oder bis nächstes Jahr Ostern  zurückgehalten. Bis dahin verbleibt noch ein wenig Zeit, in der man entweder dem Schokoladengenuss endgültig entsagt oder nur in Form von Schokoladeneis, Schokoladeneispralinen, Schokoladenmousse oder Schokoladenlikör erliegt.

:superessen:

My face? Your face?

Ich habe eine schöne Computer-Spielerei für JEDERMANN entdeckt:

Wollten wir nicht schon alle einmal eine Großbildleinwand zieren oder das Cover des neuesten Modemagazins schmücken? Jetzt können wir uns so richtig austoben und uns der Welt präsentieren, „Write on it“ macht’s möglich!! Einfach ein eigenes Foto hochladen und munter drauf los spielen, ausprobieren, testen. :mrgreen:

Selbstverständlich habe ich völlig selbstlos einen Selbstversuch gestartet: Hier die beiden Resultate:

 

Beim Coverbild ist zusätzlich möglich, die ersten beiden „Aufreißer“ selbst zu formulieren!! :whistler:   Abspeichern, wo immer man möchte und die Verbreitung über Facebook, Twitter  etc. ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Wie gesagt, eine Spielerei, aber ab und zu tut es doch ganz gut, mal wieder das Kind in einem herauszulassen und völlig befreit von unechter Bescheidenheit, tiefgestapelter Selbsteinschätzung und falscher Scham das eigene Licht unter dem Scheffel hervor zu ziehen!

:blushgirl:

Unverwechselbares Gesicht

Leider, leider sehen für uns nicht nur alle Asiaten (auf den ersten Blick)  sich ziemlich ähnlich. Nein, auch bei den osteuropäischen Landsleuten  ist das so: Grieche, Serbe, Rumäne, Ungar, Kroate, Bulgare oder Türke? Da sollten müssen wir besser erst mal nachfragen und uns die nationale Zugehörigkeit erfragen, damit wir uns auf sicherem Parkett bewegen.

Denn tut man das nicht, kann es einem so ergehen wie  einer schwedischen Molkerei. Die  hat auf ihrem „türkischen Joghurt“ unwissend das Portrait eines Griechen abdruckt.

Weil nun sein Gesicht auf einem Becher mit „türkischem Joghurt“ abgedruckt wurde, will  dieser Grieche nun die schwedische Molkerei auf 50 Millionen Kronen (rund fünf Millionen Euro) Schadenersatz verklagen.

Entdeckt wurde das Foto von einem Freund des Abgebildeten. Der Grieche auf dem Foto, dessen Name nicht genannt wurde, wohnt in Griechenland und hat mit der Türkei nichts zu tun. Die beiden Staaten haben angespannte Beziehungen und allein schon deswegen ist die Empörung nun groß!

Tja, Gesichter sind nun mal unverwechselbar und für das Portrait auf einer für den Vertrieb bestimmten Ware sollte man vielleicht doch besser ein paar Kronen mehr bezahlen. Hier hat eindeutig jemand an der falschen Stelle gespart und das wird jetzt richtig teuer! :grinsgruen:

Das virtuelle Outfit

Polyvore gilt als eine der besten Social-Shopping-Seiten im Internet – und ist nach eigener Aussage ist auch die größte Community in diesem Bereich. Die Webseite verbindet Elemente von sozialen Netzwerken mit der Möglichkeit, sich kreativ auszutoben. 30  000 Kollektionen erstellen die Mitglieder täglich, sechs Millionen Surfer besuchen die Seite jeden Monat. Außerhalb der USA ist Polyvore bisher wenig bekannt, in den USA aber sehr erfolgreich.  Die Idee von Polyvore ist einfach: Auf der Plattform können die Mitglieder virtuelle Outfits in so genannten Sets zusammenstellen. Welche Schuhe passen zu diesem Kleid, welches Shirt könnte man auch zu dieser Hose tragen? Dazu klickt man die gewünschten Teile an und fügt sie in einem Bild zusammen. Sie können gedreht, gespiegelt, vergrößert oder nach Preis sortiert werden.    

Das Besondere: Die Auswahl ist nicht auf die Seite beschränkt, sondern es lassen sich alle Kleidungsstücke importieren, die es in irgendeinem Online-Shop im Netz gibt. Dabei hilft der „Clipper“ – ein Polyvore-Werkzeug, das beliebige Bilder von anderen Websites integriert.  

Die Kollektionen werden mit Hintergrundbildern, Menschen oder sogar Sounds aufgepeppt – so entstehen keine reinen Modebilder, sondern emotionale Impressionen.  

Die neuen Kombinationen sammelt man im virtuellen Kleiderschrank und zeigt sie anderen Nutzerinnen. Diese können die Sets kommentieren, empfehlen oder sich mit der Erstellerin virtuell befreunden. Auch bei Facebook oder Twitter kann man die Sets verbreiten – 25 000 Fans hat Polyvore allein bei Facebook.  

Interessant finde ich vor allem die Möglichkeit sich Anregungen und Tipps zu holen, wenn man „außerhalb der Norm“ liegt. Ich z.B. habe einen für Frauen ungewöhnlich großen Kopfumfang und kann deshalb eigentlich nur Männerhüte tragen. Jetzt bin ich bei Polyvore fündig geworden. Ja, es gibt auch andere Frauen mit denselben Sorgen. Hier wird einem wirklich geholfen und das finde ich zusätzlich zu der spielerisch-kreativen Idee dieses ungewöhnlichen Shops sehr reizvoll.

basicFashion Trends & Styles - Polyvore

basic von gabidepp, Donna Karan tops enthaltend

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