Tierisches Alphabet

Clara hat zu einem reizvollen Projekt aufgerufen:

Zu jedem Buchstaben des Alphabets (außer X und Y) ein Foto.

Diese Woche lautete die Aufgabe „Etwas tierisches mit J“ und da ich ein bekennender Katzenfan bin, dachte ich – wie viele andere auch – sofort an den Jaguar. Ein wunderbares Tier, dessen Lebensraum durch den Menschen allerdings immer kleiner wurde, so dass sie in den 1950er Jahren fast ausgestorben waren. Vor zwölf Jahren konnte dann im Südwesten der USA erstmals wieder ein Jaguar nachgewiesen werden, seitdem wurden in New Mexiko und Arizona immer wieder Tiere gesehen.

Natürlich denkt jeder bei „Jaguar“ auch an das Luxusauto mit dem unverwechselbaren Logo, aber es gibt auch noch den Flugzeugtyp „Jaguar“ und, nicht zu vergessen, in der Tierwelt auch noch das „Jak“, das aber manchmal auch mit „Y“ geschrieben wird.

Ich konnte mich – nach dem ich auch noch eine wunderbare Tätowierung gefunden hatte, beim besten Willen nicht für ein Foto entscheiden. Also habe ich mal wieder eine Collage gebastelt.

Als Hintergrundbild habe ich das mittlere Foto ausgewählt, das ich selbst in einem Safaripark geschossen habe. Hier habe ich ganz bewusst das Gitter betont, denn es tut mir in der Seele weh, dass diese wunderbaren Tiere heute fast nur noch hinter Gittern, in künstlich geschaffenen Lebensräumen,  zu sehen sind.

Knut ist out!

Jetzt ist „Heidi“ da: Das schielende Opossum!!! :horror:

Sie ist übergewichtig, hat einen markanten Sehfehler – und macht gerade Karriere. Das Leipziger Opossum Heidi ist das beliebteste Zootier seit Eisbär Knut. Website, Hymne, Plüschtier – obwohl sie erst im Sommer der Öffentlichkeit vorgeführt wird, läuft die Vermarktung schon auf Hochtouren.

Heidi ist nicht im klassischen Sinne schön, auch nicht so niedlich wie einstmals Eisbär Knut. Eher im Gegenteil. In freier Wildbahn hätte sie aufgrund ihrer Handicaps – Übergewicht, Sehfehler – kaum eine Überlebenschance.

Vielleicht ist gerade ihr Außenseiter-Charme! Das schielende Opossum aus dem Leipziger Zoo ist ein Medienphänomen – obwohl sie den Besuchern des Tierparks erst im Sommer vorgeführt werden soll.

Erstmals erfuhr die Öffentlichkeit im Dezember von Heidi, die in die derzeit entstehende Tropenhalle „Gondwanaland“ im Leipziger Zoo einziehen soll. Bei einem Fototermin ist die Beutelratte wegen ihrer Augenfehlstellung bekannt geworden.

Doch Heidi ist mehr ist als nur ein possierliches Fotomotiv, so bietet ihre Biografie Stoff für zu Herzen gehende Geschichten: Da gibt es zum Beispiel die Information, dass sie als Findelkind im US-Bundesstaat North Carolina aufwuchs und dann über einen dänischen Zoo nach Sachsen kam. Oder der Umstand, dass das Opossum ziemliches Übergewicht mit sich herumschleppte, gerade in seinem zum Klettern sehr wichtigen Schwanz, und nun abspecken muss

Der Zoo Leipzig hat angekündigt, eventuelle Einnahmen aus der Heidi-Vermarktung „in vollem Umfang“ in das Artenschutzprojekt „Sabah-Nashorn auf Borneo“ zu investieren.

Noch mehr Wissenswertes gibt es nachzulesen unter
Quelle:  http://www.zoo-leipzig.de/index.php?strg=9_13_56_270&baseID=463   

Blatt – Challenge 2011

Passend zum Blattprojekt von Frau Kunterbunt hat sich heute morgen ein kleines Blättchen sehr dekorativ auf der Motorhaube meines Wagens niedergelassen:

Wegen des dichten Nebels – Sichtweite keine 20 Meter – hat es beim Niederfallen ein wenig getröpfelt und weil ich mein Auto frisch gewaschen hatte, haben sich die Bäume der Nachbarschaft zusätzlich gespiegelt. :thumbup:

 

Über den Wolken…

"Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt."  (Jean Giraudoux)

Alles hat eben seine zwei Seiten: Von oben betrachtet, hat man einen wunderbaren Rundumblick, man sieht das Ganze. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite entgehen einem die vielen kleinen Dinge, die Details bleiben verborgen, die Einblicke sind verwehrt. Was bleibt einem also anderes übrig, als immer wieder zu versuchen, die beiden Seiten zu beleuchten!

"Die Blüte ist das Symbol des Geheimnisses unseres Geistes." (Novalis)

In diesem Sinne, sowohl im Ganzen wie auch im Einzelnen, wünsche ich einen rundum guten Sonntag!  :love:

Tierisches Alphabet

Clara hat zu einem reizvollen Projekt aufgerufen:

Zu jedem Buchstaben des Alphabets (außer X und Y) ein Foto.

Bei dem Buchstaben „I“ fällt die Auswahl nicht wirklich schwer, denn außer einem Iltis (den ich nicht zeigen kann) fällt mir wirklich nur noch der Igel ein. Hier kommt – ich weiß, ich bin zu spät, aber besser spät als nie :mrgreen: – meine kleine Igel-Collage:

Infos zum „blauen Igel“:
Am 23. Juni 2011 wird der blaue Igel Sonic – mit den roten Turnschuhen – 20 Jahre alt. Geburtstag feiern.  Im Jahr 1991 veröffentlichte Sega den ersten Titel Sonic the Hedgehog für das Sega Mega Drive und prompt mauserte sich das flinke Säugetier zu einer der beliebtesten Ikonen der Videospielwelt. Bis zum heutigen Tag hat es Sega geschafft, die Spiele die mit Sonic als Hauptcharakter erschienen sind, weltweit mehr als 70 Millionen Mal zu verkaufen. Segas berühmter blauer Igel hat es in den 20 Jahren nicht nur auf die Videospiele-Bühne geschafft, sondern fand auch Auftritte in Comics, auf Kleidung, als Spielzeug und sogar in seiner eigenen Zeichentrickserie.

Zum „Gasmasken-Igel“:
Da Igel ja bekanntermaßen sehr vorsichtige Tiere sind, schützen sie sich neuerdings wohl gegen die miese Luft mit entsprechend für sie angefertigten Masken, um zu überleben!

Zum „kuschelig-plüschigen Igelchen“:
So mag man den stacheligen Gesellen ja sicher am liebsten: Weich, knuddelig, streichelfreudig, einfach nur zum Liebhaben!

Nicht wirklich bös gemeint:
Der Igel ist eine Art bösartige Lebensform, welche mit Hilfe von angeklebten Stacheln versucht, das eigene Körpervolumen unverhältnismäßig groß auszudehnen, so dass das allgemeine Raum-Zeit-Gefüge stellenweise aus den Fugen geraten kann.

:flowergirl: Ich mag Igel, habe aber leider noch keine freilaufenden Exemplare vor die Linse bekommen. Ich denke mal, wir streifen zu völlig verschiedenen Zeiten durch die Natur! :lovehearts:

2011 – Jahr der Wälder

Bereits vor 4 Jahren beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2011 zum Jahr der Wälder.

Der Wald mit all seinen Tieren und Pflanzen, stellt für den Menschen wohl einen der wichtigsten Teile der Natur dar. Damit die Bedeutung des Waldes für die Menschen nicht vergessen wird, wurde das Jahr 2011 zum Jahr der Wälder ernannt. Es soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist und was es für Folgen für die Erde und damit für uns hat, wenn wir nicht unsere Wälder schützen.

Alle 2 Sekunden wird auf der Erde Wald in der Größe von 2 Fußballfeldern zerstört. Dazu kommt die Rodung des Waldes. Durch die Rodung werden so viele schädliche Treibhausgase freigesetzt wie bei allen Autos, Schiffen und Flugzeugen zusammen.

Im  Jahr der Wälder sollen eine ganze Reihe von Veranstaltungen stattfinden. Auf nationaler Ebene sorgt das Waldforum der Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen für die Koordination der Aktivitäten.

In Deutschland sind für die Koordination der Aktivitäten die Forstverwaltungen des Bundes und der Länder und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  zuständig.

Zum „Internationalen Jahr der Wälder – 2011“ gibt es sogar eine besondere Internetseite mit dem Titel „Entdecken Sie unser Wald-Kulturerbe„, auf der man selbst geplante Aktivitäten anmelden und sich sogar um den „Forest Heroes“ bewerben kann. 

Das Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) will im Rahmen des Programms „Forest Heroes“ weltweit Menschen auszeichnen, die ihr Leben dem nachhaltigen Umgang mit Wäldern widmen.

Ich finde Wälder wunderschön, wichtig für die Natur und für uns Menschen und freue mich, dass in diesem Jahr unsere Wälder eine ganz besondere Beachtung finden sollen. :thumbup:

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