Katastrophenalarm

In Bad Kreuznach werfen große Dinge ihre Schatten voraus:
Das Altenheim St.Josef zieht um in das neu gebaute „St.Josef – Wohnen im Alter“ direkt neben dem Krankenhaus St.Marienwörth. Das ist eine gute Sache, denn die bisherige Unterbringung entsprach noch nicht mal mehr im Entferntesten den heutigen Anforderungen und Standards: Viel zu eng, zu klein, zu dunkel usw…. 🙁

Gestern war nun die Vorab-Besichtigung der neuen Räumlichkeiten für die Angehörigen und interessierten Mitbürger und im Rahmen dieser Vorstellung wurde auch die Frage gestellt, wie denn der Umzug der Bewohner von statten gehen wird. Zur allgemeinen Beruhigung und voller Ehrfurcht für den Erfindungsreichtum der Verantwortlichen erhielt man zur Antwort:

„Das klappt alles perfekt, denn es wird im Rahmen einer „Katatstrophenschutzübung“ ablaufen.“ Die entsprechend für die Umsiedlung benötigten Straßen werden abgesperrt (ob das  bei einer „echten“ Katastrophe auch so funktioniert, ohne Wochen vorher erfolgter Anmeldung :zwinker: ) und da es sich bei den Menschen um „echte“ Altenheimbewohner handelt mit zum Teil großen Bewegungsproblemen, ist das dann wohl eine „Katastrophen-Generalprobe“!

Ich wünsche auf jeden Fall schon heute dieser Aktion ein gutes Gelingen und hoffe, dass alle Beteiligten über die notwendige Sensibilität verfügen, diesen Umzug für die Bewohner zu einem zwar aufregenden aber auch positiven Ereignis zu gestalten.

Nix wie enunner!

199.Bad Kreuznacher Jahrmarkt 2008

199.Bad Kreuznacher Jahrmarkt 2008

Wir sind dem Ruf gefolgt und haben uns ins  bunte Jahrmarktstreiben  gestürzt :lachen:

Gleich zu Beginn haben wir ein Los gezogen, ich reiche dem „Budenmensch“ das Los und der brüllt los „Schon wieder ein Hauptgewinn!!! Hier wird am laufenden Band gewonnen!
Herbei, herbei, beim Losglück sind noch Plätze frei!“ 🙂

Ich war völlig überrascht und natürlich folgte auf den ersten Freudenschock sogleich die Ernüchterung in Form der „Qual der Wahl“ :ask:
Gaaanz lange haben wir ausgesucht, verworfen, abgelehnt, ins Auge gefasst, wieder verworfen und uns dann endlich entschieden für:
1. Einen absolut süßen, völlig überflüssigen, flausch-und schmuseweichen Schnuffel (Das Maskottchen des diesjährigen Jahrmarkts) und
2. eine ganz neumodische Funk-Wetterstation (dann sehen wir schon vor dem Rausschauen, was es für ein Wetter hat) und
3. eine niedliche, kleine, rot/grüne Schmuseraupe (die gleich von der Besten aller Töchter beschlagnahmt worden ist)

Mit soviel Glück hatten wir nicht gerechnet und mussten demzufolge gleich losziehen und einen Beutel für die Gewinne besorgen. Ja, so kann es einem gehen, wenn das Glück zuschlägt :laugh:

Danach ging es dann fröhlich weiter mit Bratwurstessen, den Mutigen beim Karusselfahren zuschauen, beim Kamelreiten noch mal sein Glück versucht (da müssen wir noch fleissig üben), am Glücksspielautomaten viele Gewinnerchips abgesahnt (wird gesammelt, dann muss man noch mal runtergehen :zwinker: ), echt ungarische Langosch probiert (sehr lecker) und zu Guter letzt ein bisschen Jahrmarktsduft für zu Hause erstanden in Form von frisch gebrannten Mandeln und einer Tüte Popcorn. :mrgreen:

Die ersten Bilder sind schon bei http://www.flickr.com/photos/90389546@N00/ zu bewundern, weitere werden noch folgen.
Ich freue mich schon jetzt darauf, diese einzigartige Atmosphäre und die Duft- und Geräusch-Orgien ein weiteres Mal zu genießen. Ich liebe Jahrmarkt!!! :love:

199. Kreuznacher Jahrmarkt

Endlich, endlich, endlich ist es soweit! Der von vielen Kreuznachern wie jedes Jahr heiß ersehnte Jahrmarkt ist wieder da! :mrgreen:

Heute, pünktlich um 17.00 Uhr findet die Eröffnung statt, mit ein bisschen Glück wie fast jedes Jahr im Regen :lachen: , aber den meisten Jahrmarktsbesuchern macht das schon seit vielen Jahren nichts mehr aus. Da der Kreuznacher Jahrmarkt immer am 3. Sonntag im August stattfindet, sind alle Schausteller und auch die Besucher ein abwechslungsreiches Wetter gewöhnt.

Wir werden morgen dem allseits bekannten Slogan „nix wie ennuner“ folgen und hoffen auf die bekannten und beliebten Geschmackserlebnisse (Bratwurst, Waffel, eventuell noch Backfisch und/oder Fischbrötchen, gebrannte Mandeln, Schokofrüchte etc….) und die Aromaexplosion (Knobiduft vermischt mit Kräuterbonbons, Pizzawolken  mit  dem Geruch nach frischer Zuckerwatte,  würziger Schwenkbraten mit Reibekuchenduft) :mrgreen:  !

Für die Neugierigen gibt es vorab schon einiges zu entdecken auf der Extra-Webseite http://www.nix-wie-enunner.de/  und für alle gilt der Spruch „Wir sehen uns an Jahrmarkt :lachen:

Nachtrag zu Olympiade 2008

So, da bin ich ja ganz schön eingegangen mit meiner (gezügelten) Begeisterung für die Eröffnungsfeier. :sick:

Ausgerechnet die „Fußstapfen“ waren digitalisiert und nicht live :devil: , was aber die Cinesen völlig in Ordnung finden, ja sie sind sogar begeistert, dass es so gut geklappt hat: Hoch lebe die digitale Welt!!!

Dass dieses wirklich entzückende kleine Mädchen „nur“ Playback gesungen hat, war ja wohl jedem Musikseherliebhaber klar, schön war es trotzdem, obwohl  die Begründung, das „Original“ Mädchen sei nicht entzückend genug gewesen, sicher bei der Kleinen lebenslange psychologische Schäden verursacht hat. Aber lassen wir das: Die Chinesen sind offensichtlich tatsächlich hart im Nehmen!! :mrgreen:

 

Eine Runde Mitleid!

Im Vorfeld der Olympiade wurde ja sehr viel über Das Leben in China im allgemeinen und in Peking im Besonderen berichtet. Da ich schon immer ein Faible für Asiatische Kultur hatte, war ich immer bemüht, möglichst viele dieser (mit Vorliebe zu mitternächtlicher Stunde ausgestrahlten) Sendungen anzuschauen.

So habe ich auch in einer Nacht einen ausführlichen Bericht über die sportliche Auslese und Ausbildung in China verfolgt, in deren Verlauf eine Aussage gemacht worden ist, die mir die Tränen in die Augen getrieben hat:
Die chinesischen Familien nehmen sehr große Entbehrungen auf sich, um ab dem 3. – 5. Lebensjahr bereits ihren Sohn (oder die Tochter) auf eine der vielen privaten Sportschulen zu schicken. Das fällt ganz besonders schwer, da z.B. das Gehalt eines Lehrers nicht ausreicht, um seine 9köpfige!!!!!! Familie zu ernähren.
Also müssen sich 8 Personen ungeheuer einschränken, um einem der ihren eine Ausbildung zu ermöglichen, nach deren (natürlich erfolgreichem!!!) Abschluss dieser dann in der Lage ist, wiederum der gesamten (bis dahin hoffentlich immer noch nur 9köpfigen) Familie einen besseren Lebensstandard zu ermöglichen.

Da fällt uns doch eine gemeinsame Runde Mitleid nicht schwer,oder!?!

Dann allerdings können wir uns zusammensetzen und überlegen, welcher Lehrer in Deutschland (unserem vielgepriesenen, hochgelobten Wohlstandsstaat) mit seinem Gehalt eine 9köpfige Familie ernähren kann!!???!!

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