Morgenstund

hatte heute bei mir KEIN Gold im Mund!!!
Ich wollte nur ganz schnell (!!!) den gelben Sack erneuern, leider wurde dann daraus eine größere Aktion mit nicht unerheblicher und überflüssiger Plackerei. Im Einzelnen passierte mir folgendes:

1. Der volle Sack gab an der unteren Naht den Geist auf, d.h. er riss über die volle Breite auf und ein nicht unbeträchtlicher Teil der Füllung ergoss sich auf den Küchenboden.
2. Ich zupfte einen neuen Sack von der Rolle und stopfte den umherliegenden Müll (mit dem alten Sack) in einen Neuen.
3. Ich stelle den neuen Sack zum Zubinden auf den Boden, er reißt ebenfalls und schon wieder quillt alles auf den Fußboden.
4. In den nunmehr dritten Sack verstaue ich den Zweiten mit dem Inhalt des ersten Beutels.
5. Ich binde die Tüte mit dem beiliegenden roten Plastikfaden zu und – siehe da – er hält!!! :lachen:

Dann noch kurz den Boden aufgewischt, den Müllsackständer gereinigt und – eine gute Viertelstunde später wie vorgesehen – konnte ich den gelben Sack zum Müll tragen!

Da ich zu früher Stunde noch nicht besonders belastbar bin, habe ich all dieses Ungemach in würdevoller Ruhe und mit einer geradezu engelsgleichen  Geduld ertragen. :angel:

Einzig das Fazit konnte ich mir zumindest gedanklich nicht verkneifen:
Ganz offensichtlich versäumt es unser „Vater Staat“ nicht, auch an den kleinsten Dingen zu sparen, denn die Qualität der gelben Säcke ist heute um rd. 70% schlechter, als bei der Einführung.

Wäschetrockner ade!

Seit gut einem Jahr bin ich stolze Besitzerin eines Wäschetrockners. Die langen Jahre des Schleppens von Wäscheständern in der Wohnung auf der Suche nach dem wärmsten Platz, nach dem Fleck, an dem der Ständer am wenigsten stört, des Erleidens der feuchtwarmen Luft, die trocknende Wäsche nun mal verbreitet, dem Herumfummeln mit benutzerunfreundlichen Wäscheklammern sind vorbei. Ich bin so glücklich mit meinem Wäschetrockner, dass ich jedesmal, wenn er in Betrieb ist, mich dazusetzen und ihn vor Freude streicheln könnte. Ich liebe meinen Wäschetrockner!!! :love:

Heute morgen fällt beim Durchlesen der Tageszeitung mein Blick auf den allerneuesten „Geldtipp“:
Wäsche günstig trocknen – stromfressende Wäschetrockner sind auch in Etagenwohnungen ohne Balkon oder Garten kein Muss: Stattdessen reicht oft schon ein einfacher 25-Watt-Ventilator. Er wird so aufgestellt, dass die Luft zwischen den am Wäscheständer (wird  mit einem  passenden Foto einer Frau mit Handtuch am Wäscheständer anschaulich demonstriert) aufgehängten Kleidungsstücken hindurchstreichen kann, rät das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau. Dabei gibt die Wäsche – genau wie beim Trocknen im Freien – Wasser an die vorbeiströmende Luft ab. usw….

Ich vermute mal ganz stark, dass  im Umweltbundesamt   in Dessau ein (männlicher) Mitarbeiter das zur Zeit herrschende Sommerloch genutzt hat, um seine unausgegorenen, antiquarisch anmutenden Vorschläge in Umlauf zu bringen.

Nichts gegen das Sparen, aber das Geld, welches ich durch den Verzicht auf einen Wäschetrockner einspare, habe ich durch den erhöhten Heizungsbedarf (um die feuchte Luft wieder aus der Wohnung zu vertreiben) doppelt und dreifach wieder ausgegeben! 😥

Fazit:
Ich liebe auch weiterhin meinen Wäschetrockner  und werde auf gar keinen Fall zurückkehren zu einer Handhabung, wie zu Zeiten unserer Mütter und Großmütter. Es gibt halt einige Errungenschaften, auf die ich nicht mehr verzichten möchte und mein elektronischer Wäschetrockner gehört definitiv dazu!

Katastrophenalarm

In Bad Kreuznach werfen große Dinge ihre Schatten voraus:
Das Altenheim St.Josef zieht um in das neu gebaute „St.Josef – Wohnen im Alter“ direkt neben dem Krankenhaus St.Marienwörth. Das ist eine gute Sache, denn die bisherige Unterbringung entsprach noch nicht mal mehr im Entferntesten den heutigen Anforderungen und Standards: Viel zu eng, zu klein, zu dunkel usw…. 🙁

Gestern war nun die Vorab-Besichtigung der neuen Räumlichkeiten für die Angehörigen und interessierten Mitbürger und im Rahmen dieser Vorstellung wurde auch die Frage gestellt, wie denn der Umzug der Bewohner von statten gehen wird. Zur allgemeinen Beruhigung und voller Ehrfurcht für den Erfindungsreichtum der Verantwortlichen erhielt man zur Antwort:

„Das klappt alles perfekt, denn es wird im Rahmen einer „Katatstrophenschutzübung“ ablaufen.“ Die entsprechend für die Umsiedlung benötigten Straßen werden abgesperrt (ob das  bei einer „echten“ Katastrophe auch so funktioniert, ohne Wochen vorher erfolgter Anmeldung :zwinker: ) und da es sich bei den Menschen um „echte“ Altenheimbewohner handelt mit zum Teil großen Bewegungsproblemen, ist das dann wohl eine „Katastrophen-Generalprobe“!

Ich wünsche auf jeden Fall schon heute dieser Aktion ein gutes Gelingen und hoffe, dass alle Beteiligten über die notwendige Sensibilität verfügen, diesen Umzug für die Bewohner zu einem zwar aufregenden aber auch positiven Ereignis zu gestalten.

Nix wie enunner!

199.Bad Kreuznacher Jahrmarkt 2008

199.Bad Kreuznacher Jahrmarkt 2008

Wir sind dem Ruf gefolgt und haben uns ins  bunte Jahrmarktstreiben  gestürzt :lachen:

Gleich zu Beginn haben wir ein Los gezogen, ich reiche dem „Budenmensch“ das Los und der brüllt los „Schon wieder ein Hauptgewinn!!! Hier wird am laufenden Band gewonnen!
Herbei, herbei, beim Losglück sind noch Plätze frei!“ 🙂

Ich war völlig überrascht und natürlich folgte auf den ersten Freudenschock sogleich die Ernüchterung in Form der „Qual der Wahl“ :ask:
Gaaanz lange haben wir ausgesucht, verworfen, abgelehnt, ins Auge gefasst, wieder verworfen und uns dann endlich entschieden für:
1. Einen absolut süßen, völlig überflüssigen, flausch-und schmuseweichen Schnuffel (Das Maskottchen des diesjährigen Jahrmarkts) und
2. eine ganz neumodische Funk-Wetterstation (dann sehen wir schon vor dem Rausschauen, was es für ein Wetter hat) und
3. eine niedliche, kleine, rot/grüne Schmuseraupe (die gleich von der Besten aller Töchter beschlagnahmt worden ist)

Mit soviel Glück hatten wir nicht gerechnet und mussten demzufolge gleich losziehen und einen Beutel für die Gewinne besorgen. Ja, so kann es einem gehen, wenn das Glück zuschlägt :laugh:

Danach ging es dann fröhlich weiter mit Bratwurstessen, den Mutigen beim Karusselfahren zuschauen, beim Kamelreiten noch mal sein Glück versucht (da müssen wir noch fleissig üben), am Glücksspielautomaten viele Gewinnerchips abgesahnt (wird gesammelt, dann muss man noch mal runtergehen :zwinker: ), echt ungarische Langosch probiert (sehr lecker) und zu Guter letzt ein bisschen Jahrmarktsduft für zu Hause erstanden in Form von frisch gebrannten Mandeln und einer Tüte Popcorn. :mrgreen:

Die ersten Bilder sind schon bei http://www.flickr.com/photos/90389546@N00/ zu bewundern, weitere werden noch folgen.
Ich freue mich schon jetzt darauf, diese einzigartige Atmosphäre und die Duft- und Geräusch-Orgien ein weiteres Mal zu genießen. Ich liebe Jahrmarkt!!! :love:

199. Kreuznacher Jahrmarkt

Endlich, endlich, endlich ist es soweit! Der von vielen Kreuznachern wie jedes Jahr heiß ersehnte Jahrmarkt ist wieder da! :mrgreen:

Heute, pünktlich um 17.00 Uhr findet die Eröffnung statt, mit ein bisschen Glück wie fast jedes Jahr im Regen :lachen: , aber den meisten Jahrmarktsbesuchern macht das schon seit vielen Jahren nichts mehr aus. Da der Kreuznacher Jahrmarkt immer am 3. Sonntag im August stattfindet, sind alle Schausteller und auch die Besucher ein abwechslungsreiches Wetter gewöhnt.

Wir werden morgen dem allseits bekannten Slogan „nix wie ennuner“ folgen und hoffen auf die bekannten und beliebten Geschmackserlebnisse (Bratwurst, Waffel, eventuell noch Backfisch und/oder Fischbrötchen, gebrannte Mandeln, Schokofrüchte etc….) und die Aromaexplosion (Knobiduft vermischt mit Kräuterbonbons, Pizzawolken  mit  dem Geruch nach frischer Zuckerwatte,  würziger Schwenkbraten mit Reibekuchenduft) :mrgreen:  !

Für die Neugierigen gibt es vorab schon einiges zu entdecken auf der Extra-Webseite http://www.nix-wie-enunner.de/  und für alle gilt der Spruch „Wir sehen uns an Jahrmarkt :lachen:

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