DND 20/2019

Auf dem Weg zur Apotheke ist mir diese wunderschöne Weinberg-Schnecke aufgefallen.
Ich habe genauer hingeschaut und festgestellt, sie war wohl unaufmerksam gewesen.
Irgendwie hängt sie mit ihrem feinen Schneckenhaus im Gullyschlitz fest.

Der erste und sicher auch der schwerste Teil ist mühsam und kostet viel Zeit.
Mit aller Kraft zieht sie sich und ihr Haus aus dem schmalen Schlitz.
Mich hat das ein wenig an Klimmzüge „im Liegen“ erinnert…

Klasse, sie hat es geschafft!
Ihr „Vorderteil“, also Kopf und Hals bzw. Vorder-Fuß hat das Schlitzloch überwunden.
Mit einem feinen Schwung hat sich das Schneckenhaus gedreht.

Ich habe geduldig gewartet, bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden war und weiter schnecken wollte.
???
Da habe ich diese schöne Weinbergschnecke aber dann doch ganz vorsichtig
und schneckig langsam vom Boden gelöst und sie hat sich,
interessiert herumschauend, von mir ins schneckengemütliche Grün setzen lassen.
? ? ?
Früher habe ich viele Weinbergschnecken gesehen.
Inzwischen sind sie – zumindest hier bei uns – wohl doch seltener geworden.
???

Ghislana leitet diese schönen Projekt

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25 Antworten zu DND 20/2019

  1. eva sagt:

    Prima liebe Moni,
    ein schönes Exemplar ist das.
    Richtig hast du es gemacht. Mir hat einmal eine Bekannte, die sich mit Schnecken befasst erklärt, dass man die Schnecken erst von Boden o.ä. nehmen soll, wenn sie sich vollständig im Schneckenhaus verkrochen hat.
    Also klopfen und warten niemals wegziehen. Die Schnecke hat Muskeln und die krallen sich am Boden fest und wenn man die Schnecke einfach wegzieht, geht die Schnecke kaputt und man zerstört diese Muskeln.

    Hast du fein gemacht.

    Mit lieben Grüßen Eva,
    ich habe leider neulich eine mit dem Rad überfahren. Passiert halt.

    • Moni sagt:

      Diese Info hatte ich auch, liebe Eva,
      deswegen war ich so vorsichtig beim Abheben. Es tut einem echt leid, wenn man so ein Prachtexemplar überfährt. Aber immer lässt es sich eben auch nicht vermeiden. Auch wenn man vorsichtig und achtsam fährt.

  2. Mathilda sagt:

    Tolle Schneckenfotos. Vielleicht wollte sie auch in die Apotheke 😀
    LG Mathilda ♥ ♥

  3. hanneweb sagt:

    Klasse, liebe Moni und anfangs beim lesen befürchtete ich, aber nur ganz kurz, dass du sie bzw es ganz Natur überlässt sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Was natürlich nicht wirklich Du wärst, gelle und im frischen grünen Bereich könnte sich diese hübsche Schnecke dann bestimmt wieder sehr gut von dem Schrecken erholen.?
    Im Herbst fahren wir immer wieder mal in die Weinberge, nicht all zu weit von uns zum Wandern und auch dort sieht man diese Schnecken immer seltener.
    Liebe Grüße von Hanne und hab noch einen richtig schönen Tag ❣️??

  4. Linsenfutter sagt:

    Das ist ja eine ganz besondere Fotostrecke.
    LG Jürgen

    • Moni sagt:

      Danke, lieber Jürgen,
      ich habe die Kraftanstrengung wirklich bewundert. Fototechnisch war es für mich natürlich auch angenehm wegen des Tempos. 😉

  5. Pia sagt:

    Also dann warst du auch im Schneckentempo unterwegs. Ja die Schnecken haben es auch nicht leicht bei diesem trockenen Sommer. Schön, dass du ihr einen Schattenplatz mit etwas Feuchtigkeit gezeigt hast.
    L G Pia

    • Moni sagt:

      So ungefähr, liebe Pia,
      die Hitze hat Mensch und Tier viel Kraft gekostet, gell.
      Der Schnecke habe ich echt gerne geholfen. Ich freue mich immer, wenn ich eine Weinbergschnecke entdecke.

  6. Das hast du gut gemacht, liebe Moni.
    Jeden Tag eine gute Tat tun – könnte die Schnecke kommunizieren
    würde sie bestimmt DANKE sagen.
    Liebe Grüße
    Lieselotte

  7. ein richtig schönes Gartenfoto, danke für deine Freundschaft, Klaus

  8. Jutta Kupke sagt:

    Das gefällt mir, auch Schnecken sind Lebewesen.
    Deine ist ein besonders hübsches Exemplar.
    Schön, dass du ihr ins Grün verholfen hast !
    Allerdings, die Nacktschnecken, die emfinde ich leider nicht als besonders angenehm 😉
    Liebe Grüße

    • Moni sagt:

      Danke, liebe Jutta,
      nackig sind Schnecken schon etwas eklig. Da mache ich dann einen Bogen drumherum bzw. befördere sie mit einem Stöckchen, Stein oder ähnlichem ins rettende Grün.

  9. Nova sagt:

    Klasse!! Die sieht so riesig aus auf den Bildern. Erinnert mich gleich an einen TV Beitrag wo eine Frau eine wirklich riesige Schnecke sich als Haustier hält^^

    Liebe Grüssle

    N☼va

    • Moni sagt:

      Eine Riesenschnecke, liebe Nova,
      das wäre nichts für mich. Aber hier für die Fotos bin ich bald ins Häuschen rein gekrochen, so nah war ich dran. 😉

  10. Liebe Moni,
    bei uns gibt es seit Jahren immer mehr von diesen schönen Gehäuseschnecken. Bei diesem Wetter findet man sie meistens gut verborgen unter unseren Pflanzen, sofern diese große Blätter haben, wo sie die Feuchtigkeit halten. Wenn es dann mal regnet, kann man ihnen aber auch auf der Terrasse begegnen. Deine Fotos sind sehr schön geworden.
    Herzliche Grüße – Elke

    • Moni sagt:

      Erstaunlich, liebe Elke,
      vielleicht ist es dieser Schneckenart jetzt doch inzwischen zu heiß und vor allem zu trocken hier bei uns.

  11. Rosi sagt:

    wie schön dass du der Schnecke dann doch noch etwas nachgeholfen hast ..
    Weinbergschnecken sind ja geschützt und auch sie werden weniger
    da ist es gut dass sie in Sicherheit ist

    liebe Grüße
    Rosi

    • Moni sagt:

      Ich wusste gar nicht, liebe Rosi,
      dass Weinbergschnecken geschützt sind. Dann ist es ja doppelt gut, dass ich sie „gerettet“ habe. ♥

  12. steinegarten sagt:

    Schöne Beobachtung und nett geschrieben … ich beobachte sie auch immer gern im Garten 🙂

  13. Claudia sagt:

    Liebe Moni,
    wie schön, daß es die Schnecke da herausgeschafft hat und sie von Dir dann noch in das doch wesentlich freundlichere Grün gesetzt wurde!
    Gerade Weinbergschnecken beobachte ich auch sehr gern! Ja, das ist Entschleunigung pur *schmunzel*
    Ich wünsche Dir eine zauberhafte neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥