DND 13/2019

Vincent van Gogh sagte schon zu seiner Zeit:

„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße;
man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“

Da freut einen so eine üppig blühende Wiese umso mehr!
* * * * *
Wenn der Lavendel so wundervoll blüht, fällt mir ein sehr altes Lied ein:
? ? ?
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben.
Schau an der schönen Gärten Zier und siehe,
wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.“
???
Kennt noch jemand dieses ursprünglich geistliche Sommerlied von Paul Gerhardt (1607–1676)?
Das Gedicht wurde erstmals 1653 veröffentlicht und umfasst im Original sagenhafte 15 Strophen!
Wir haben früher allerdings immer höchstens die ersten Drei geträllert.
* * * * *

Ghislana leitet diese schönen Projekt
* * * * *
Zusätzlich verlinke ich gerne mit
der Gartenglück-Linkparty

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28 Responses to DND 13/2019

  1. Linsenfutter says:

    Das Lied und die Melodie kenne ich noch. Aber nicht alle Strophen.
    LG Jürgen

    • Moni says:

      Wie schön, lieber Jürgen,
      noch einer, der dieses alte Lied noch kennt.
      Mir waren auch nur die ersten drei Strophen bekannt!

  2. eva says:

    Ja, das ist richtig. Obwohl ich manchmal erstaunt bin, wieviele Planzen es doch schaffen, durch die Ritzen zu kommen und welche Kraft sie doch haben.

    Die Versiegelung nimmt zu, mir gefällt das auch nicht und ich wettere auch darüber. Aber man muß auch bedenken, dass viele Menschen älter werden und das alles nicht mehr schaffen.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag und du hast das Sprichwort mit deinen Fotos sehr gut umgesetzt.
    Lieben Gruß Eva

  3. eva says:

    Was vergessen liebe Moni,

    dieses Sommerlied von Paul Gerhardt drückt alles aus, was der Sommer beinhaltet und auch die Freude, die man hat.
    Wenn man liest, was Paul Gerhardt für ein Leben hatte, so ist dieses Lied ein Ausdruck seiner Freude – trotz allem, was er erlebt hat.

    Lieben Gruß Eva
    und er hat so schöne Lieder geschrieben.

    • Moni says:

      Ich staune wirklich, liebe Eva,
      dass nur noch so wenige dieses Lied kennen. Vielleicht sollte man in den Schulen nicht nur die alten Lehren von Naturgesetzen, Ernährung, Tierzucht etc. wieder neu vermitteln sondern auch mal ein wenig „Kulturgut“ wie dieses feine Lied. 😉

  4. Pia says:

    Ich kenne das Lied nicht aber wenn ich den Text lese singt es im Kopf. Ja viele Pflanzen zeigen ihre Stärke und wachsen aus mancher Ritze. Aber am schönsten ist es, wenn man vor einer Blumenwiese steht. Schöne Bilder.
    L G Pia

  5. Liebe Moni,
    ich kenne das Lied nicht, aber die Strophe gefällt mir gut. Auch diesen Spruch von Vincent van Goch kannte ich nicht und ich bin verwundert, dass er zu seiner Zeit schon zu so einer Feststellung kam. Ich dachte immer, in seiner Zeit sei noch sehr viel mehr Natur vorhanden gewesen.
    Die Bilder sind wunderschön.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    • Moni says:

      Lieber Wolfgang,
      wir müssen erkennen, dass die Natur schon immer eine Herausforderung für die Menschen war. Sowohl sie zu erhalten, wie auch sie zu nutzen!

  6. hanneweb says:

    Ein sehr weises Zitat, liebe Moni und so ist es ja auch.
    Dieses so schöne Lied kannte ich noch gar nicht und deine so wunderbar bunten Bilder dazu sind einfach herrlich! ?
    Liebe Grüße von Hanne ??

    • Moni says:

      Danke, liebe Hanne,
      wie schade, dass offenbar nur noch wenige das Lied kennen. War früher ein echter „Sommerhit“ und wurde auf jeder Wanderung gesungen. 🙂 ♥

  7. Das Zitat kenne ich und auch das Lied. Dieses wurde immer in der Grundschule gesungen.Es ist gut, das es an uns selbst liegt welchen Weg wir gehen wollen. Bei mir ist es der Wald und Wiesen Weg.
    Ich wünsche dir einen sonnigen Tag.
    LG Lieselotte

  8. bei jeder Fahrt zu sehen und wunderschön, beste Grüße von mir zu dir, Klaus

  9. Ich bin ja begeistert von dem Lavendelbeet. Du hast sogar einen kleinen Fuchs gesehen, wo im Moment fast nur Distelfalter herumfliegen. Van Gogh muss ein grosser Blumenliebhaber gewesen sein, wenn man seine Bilder kennt….;-)
    LG Sigrun

    • Moni says:

      Danke, liebe Sigrun,
      ich denke mal, van Gogh hat die Natur bevorzugt, weil sie ihn so genommen hat, wie er war!

  10. Birgitt says:

    …ich habe den Eindruck, liebe Moni,
    dass ich wieder mehr solcher schönen Blumenwiese sehe…und das freut mich sehr…sind sie nicht nur ein schöner Anblick sondern auch gut für allerlei Lebewesen der Natur…

    wünsche dir einen guten Tag,
    liebe Grüße Birgitt

    • Moni says:

      Oh ja, liebe Birgitt,
      noch ist nicht alles „nutzbar“ gemacht und manches wird jetzt auch wieder der Natur zurück geschenkt und das ist wirklich gut so. Allerdings braucht alles seine Zeit, es geht nicht – so wie es die jungen Leute heute wollen – von jetzt auf gleich, gell.

  11. Da lässt meine Jungscharzeit in den 1960ern grüßen – selbstverständlich kenne ich das Lied noch. Deine Blumenwiesen gefallen mir. Hast du den Lavendel in Deutschland fotografiert?
    Herzliche Grüße – Elke

    • Moni says:

      Liebe Elke,
      das ist Lavendel aus deutschen Landen, sozusagen „um die Ecke“. 😉
      Wie schön, dass Du Dich auch noch an dieses Wander-Sommerlied erinnerst. ♥

  12. Elisabetta says:

    Liebe Moni,
    ich bin hoffentlich entschuldigt, weil ich dieses Lied gar nicht kenne
    *schmunzel*
    Aber den Text finde ich sehr ansprechend und Deine Blumenwiesen sowieso. Wunderschön und einladend, ein bisschen zu verweilen.

    Liebe Grüße und hab‘ schöne Tage
    Elisabetta

    • Moni says:

      Aber sicher doch, liebe Elisabetta,
      auch ohne musikalische Untermalung ist der Liedtext schön, gell. So fröhlich und lebensfroh!

  13. Jutta says:

    Liebe Moni,

    mir ist dieses Lied auch nicht bekannt. Das liegt sicher auch daran, wo und wie man aufgewachsen ist. Der Text ist aber sehr schön.
    Wunderschön sind aber auch Deine beiden Aufnahmen. Blumenwiesen sind einfach etwas herrliches. Es müsste nur vielmehr davon geben.

    Liebe Grüße
    Jutta

    • Moni says:

      Da hast Du natürlich recht, liebe Jutta,
      man kann wirklich nicht alle Lieder kennen. Wenn der Text ansprechend ist, macht es auch ohne Ton Freude, gell.

  14. Claudia says:

    Liebe Moni,
    oh ja, jetzt hab ich einen Ohrwurm, ich kenne da Lied auch noch, wir haben es im Schulchor immer gesungen! ( Aber auch nur die ersten 2-3 Strophen, je nachdem …)
    Deine Blumenwiesenbilder sind Balsam für die Seele! herzlichen Dank dafür!
    Hab ein wundervolles Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

    • Moni says:

      Danke, liebe Claudia,
      ich habe mir diesen „Ohrwurm“ auch selbst eingebrockt! 😉 Aber es passte so gut zu den Bildern, gell. 😉

  15. riitta k says:

    Beautiful summer meadow <3

  16. Bellana says:

    Zumindest an diese Strophe erinnere ich mich noch gut. Meine Mutter hat das früher mit uns Kindern immer gesungen, wenn wir unterwegs waren.
    Grüßle Bellana