Trockene Fakten!

…der Rhein verdurstet! 
Das Rheinbett trocknet aus, die Schifffahrt ist weitgehend eingeschränkt.

Die Ausflugsschiffe haben jetzt ihren täglichen Betrieb eingestellt…
…die Fähre von Bingen nach Rüdesfahrt ist noch in Betrieb.
Wie lange noch, weiß keiner… 

Man könnte momentan – wenn es nicht verboten wäre – trockenen Fußes zum Mäuseturm laufen.
Schwäne und Enten laufen mitten im Rhein, die Bojen sitzen auch fest.

Ein herrlicher, regenarmer Sommer und ein ungewöhnlich farbenprächtiger,
aber ebenso regenarmer Herbst beschert uns diesen Anblick,
der in uns – obwohl wir ja nicht unbedingt Regenfans sind – den Wunsch weckt,
es möge jetzt dann doch wieder mal regnen!
smilie_wet_012.gif

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34 Responses to Trockene Fakten!

  1. Oh mein Gott! Das ist unglaublich, wenn man es nicht selbst gesehen hat.
    Ich bin ja in Düsseldorf geboren und erinnere aus Kindertagen, dass der Rhein mal so richtig wasserarm war.
    Ja, es ist schon merkwürdig mit den Temperaturen…wo wir doch jetzt schon Oktober haben!

    Nachdenkliche Grüße

    Anne

  2. Christa J. says:

    Liebe Moni,

    das ist echt schlimm zurzeit und so, wie es hier am Rhein aussieht, sieht es an vielen anderen Flüssen auch aus. 🙁
    Es macht einem echt Angst und Bange. Dahingegen soff förmlich die französische Stadt Carcasonne ab. Der Klimawandel lässt grüßen und es bleibt zu hoffen, dass dies bald alle kapieren.

    Liebe Abendgrüße schickt dir
    Christa

    • Moni says:

      Selbst wenn wir es inzwischen begreifen,
      liebe Christa,
      ändern wird sich so schnell nicht wirklich etwas. Immer noch geht „das schnelle Geld“ vor und diejenigen, die es verdienen, beherrschen heute leider die Welt!

  3. eva says:

    Es ist ganz schlimm, als wir vor kurzem mit der Fähre von Rüdesheim nach Bingen gefahren sind, gings noch,
    aber in St. Goarshausen konnten wir gar nicht mit dem Schiff anlegen. Hatte ich ja geschrieben.

    Wir waren neulich an der Rems, sie führt kaum mehr Wasser und auch im Bodensee (ist ja klar, deshalb hat der Rhein ja auch keines) ist kaum mehr viel Wasser.
    Es sollte wirklich regnen, aber ich glaube, da kommt so schnell nichts und hoffentlich kommt es nicht soweit, dass das Wasser zugeteilt wird.

    Das ist der Klimawandel und das lässt sich nun doch nicht mehr leugnen, ich denke, aber, dass wir doch einen sehr sehr strengen Winter bekommen.

    Ein Bekannter, der sich auskennt meinte, wenn die Nüsse so schnell reif sind und es soviel Obst gibt, wird der Winter sibirisch. Von mir aus, ich kann damit leben.

    Ich wohne direkt neben dem Feld und ich habe Feldschaben und noch ein anderes Getiert, das aus Amerika kommt, ich zeige das mal gelegentlich, ich bin erschrocken. ABer das habe nicht nur ich, das kommt vom Klimawandel und weil es hier so warm ist.

    Ein eiskalter Winter beginnt demnach oft mit einem Hochdruckgebiet im Oktober und einem lauen November. Dann, oft früh im Dezember, wird es kalt, um aber über die Feiertage wieder zu tauen. Im Januar und Februar kommen dann oft kontinentale Wetterlagen nach Mitteleuropa. Ein eher warmer Winter bringt bereits gegen Ende November Schnee, zum Teil bis in die Ebenen. Zum Jahreswechsel taut es dann gefolgt von warmen Januar und Februar tagen ohne viel Frost.

    Auch Bauernregeln stützen einen solchen Verlauf – insbesondere folgt demnach einem kalten Dezemberbeginn auch ein harter Winter. Das Weihnachtsfest läuft hingegen antizyklisch: Ein warmes Fest steht für einen kalten Winter und umgekehrt: „Ist es an Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald. Ist Weihnachten gelind, im Januar die Kälte beginnt.“

    Viele liebe Grüße Eva
    aber ich würde schon gerne mal im Rhein laufen.

    • Moni says:

      So viele interessante Bauernregeln zum Wetter, liebe Eva,
      aber das hat uns ja schon von Anbeginn an beschäftigt, gell. Vieles davon trifft ja auch wirklich zu.
      Ich bin zwar eher die „Frostbeule“, aber über einen „richtigen“ Winter freue ich mich auch. Vielleicht kommt er ja….

  4. Mathilda says:

    Schlimm ist das und Regen nicht in Sicht. Unwetter toben sich im Süden aus, da wo wir sonst Urlaub machen.
    Es soll ja kühler werden.
    Hoffen wir mal auf Regen.

    LG Mathilda ❤

  5. Nova says:

    Heftig, und kann den Wunsch verstehen. Ich habe mich hier sehr gefreut als es am WE einen längeren Landregen gab. Zumindest mal ein Tag wo die Natur schon jubeln konnte. Soll die nächsten Tage noch wieder Regen geben, ich bitte drum.

    Liebe Grüsse

    N☼va

  6. Claudia says:

    Liebe Moni,
    das sind wirklich beängstigende Bilder!
    So schön wie der Sommer war, und jetzt der Herbst ist, es müßte dringendst mal richtig regnen! Man freut sich wirklich über jeden noch so kleinen Regenschauer,
    Ich wünsche Dir einen schönen und sonnigen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  7. zabor says:

    Dieses Foto wird eins der (hoffentlich) seltenen Dokumentarbilder.
    Und wir dürfen es erleben. Es würde mich ja mal reizen mich über das Verbot hinüberzusetzten und auf den Boden schauen, was man so finden kann.

  8. ute42 says:

    Das sieht wirklich schlimm aus. So sehr wir die Sonne und den herrlichen Herbst genießen, unser Land braucht dringend Regen.

  9. hanneweb says:

    Liebe Moni,
    das war eigentlich fast nicht anders zu erwarten bei unserem ewigen und fast regenfreien Sommer und hast es hier aber trotzdem sehr schön, gar nicht beängstigend ins Bild gesetzt.
    Gestern kam auch ein sehr interessanter Bericht darüber im TV. Davon, dass die großen Schiffe zur Zeit nicht fahren können, provitieren die kleineren Schiffe mit ihrer Fracht… und somit gibt es zumindest einen kleinen Ausgleich, was den einen nicht wirklich weh und den anderen sehr gut tut. So wurde es zumindest berichtet und kam es in der Sendung auch rüber.
    Liebs Grüßle von Hanne und hab noch einen richtig schönen Tag 🌞🍀

    • Moni says:

      Danke, liebe Hanne,
      sicher hat alles 2 Seiten, aber es nützt dem einen weniger, wenn es dem anderen schadet, denn irgendwann ist alles ausgeschöpft, auch die „gerechte“ Verteilung der 2 Seiten. 😉

      • hanneweb says:

        So gesehen hast du ja Recht liebe Moni. Nur…. kann man denn ändern, was die Natur uns schenkt, oder auch nicht schenkt sondern nimmt?
        Also machen wir wie immer das Beste daraus und hörte sich gestern, zumindest im Interview von den Kapitänen der großen sowie auch kleinen Frachtschiffen, entsprechend, die Macht der Natur akzeptierend an.😉

  10. Kirsi says:

    Ja ich genieße auch noch die schönen sonnigen Tage, aber … es hat eben alles 2 Seiten.
    Gestern Abend/Nacht hat es hier zwar geregnet, aber das ist immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein 🙁
    Meinem Garten merkt man es schon nicht mehr an, da stellt sich die Frage, was müssen für Mengen runterregnen damit es nicht mehr so aussieht.
    Auch im Harz sieht es bei den Talsperren sehr wasserarm aus!
    Liebe Grüße
    Kirsi

    • Moni says:

      Das Problem, liebe Kirsi,
      ist ja, wir bräuchten jetzt einen sogenannten mehrtägigen Landregen. Das könnte helfen.
      Wenn dann plötzlich Wassermassen runter kommen, hilft das nicht, wie wir ja jetzt gerade wieder in Frankreich sehen konnten. Das Land ist so ausgetrocknet, viel Wasser auf einmal würde da eher schaden, weil sich die Böden nicht vollsaugen können.

  11. Rosi says:

    oh ja.. nach einem kleinen Anstieg vor ein paar Wochen ist das Wasser jetzt wieder rapide gesunken ..
    hihi..
    du gehst in Bingen spazieren und ich in Bad Kreuznach 😉
    die Fährenbetreiber lassen teilweise ausbaggern dass sie anlegen können
    der Sommer wird teuer ..
    liebe Grüße
    Rosi

    • Moni says:

      So ist es, liebe Rosi,
      ich gehe wirklich sehr gerne in Bingen am Rhein entlang. 🙂
      Die Folgeschäden dieser anhaltenden Dürre werden auch erst nach und nach sichtbar!

  12. Elke says:

    Oh das tut weh liebe Moni.
    Ganz besonders wenn es solche grossen Flüsse mit viel Verkehr sind. Es sind beängstigende Bilder!

    Liebe Grüsse
    Elke

  13. Auweia, so heftig habe ich das bei uns am Rhein noch nicht gesehen.

    • Moni says:

      Für mich ist das auch das erste Mal,
      liebe Beate!
      Überschwemmungen und Hochwasser, ja, das kennen wir und sehen wir jedes Jahr, aber so eine Dürre bisher noch nicht!

  14. unsere Müritz, der größte Binnensee Deutschlands hat 50 % Wasser verloren, möge es weiter so schön bleiben.

  15. Elisabetta says:

    Liebe Moni,
    erschreckend ist dieses Bild vom Rhein und macht wirklich nachdenklich. Aber das hilft nix, denn jene, welche Entscheidungsträger sind, negieren das Klimawandelthema und deshalb findet der auch nicht statt ;-(((
    In Österreich ist die Wasserknappheit geteilt – im Norden (Oberösterreich etc. ) ist es auch trocken, aber wir im Süden haben noch kein Problem in dieser Hinsicht.
    Schönes Wetter gut, aber Landregen viiiieeeel besser 😉

    Liebe Grüße und hab‘ eine schöne Zeit
    Elisabetta

  16. Hier im pommerschen Plattland warten wir auch sehnlichst auf Regen. Unser Hausflüßchen, der Ryck, wird so schnell nicht trockenfallen weil er direkt ins Meer mündet und von da aufgefüllt wird. Aber das Land rundherum ist furzknochentrocken. Der Klimawandel wird in Zukunft wohl immer für so trockene Sommer sorgen. Das Starkwindfeld in der Höhe von etwa 10km über Grund (Jetstream) wird durch den kleiner werdenden Temperaturgegensatz zwischen der Polar- und Äquatorialregion immer schwächer, weshalb das Skandinavien-Hoch ziemlich ortsfest über Nordeuropa rumliegt. Dieses lenkt die atlantischen Tiefausläufer nach Norden.
    Übrigens könnte ich auch nur schwer der Versuchung widerstehen, zu Fuß zum Mäuseturm zu gehen. Lieben Gruß vom ollen grauen Wolf aus dem Land am Meer.

  17. Biggi says:

    Hallo liebe Moni,
    oh je… das ist erschreckend. Nach dem trockenem Sommer hatten alle gehofft das es im Herbst etwas Regen geben würde, aber dieser Wunsch ging leider nicht in Erfüllung.
    Das ist auch sehr bitter für die Ausflugsschiffe.

    Wo soll das noch hinführen… der Klimawandel lässt grüßen… wann werden die Menschen endlich wach.

    Liebe Grüße
    Biggi

  18. Antje says:

    Im August bin ich selbst noch an der Mäuseinsel vorbeigeschippert und hab damals schon gedacht, wie wenig Wasser da drin ist. Ein tolles Foto! Liebe Grüße Antje

  19. Magdalena says:

    Ich freue mich auch immer über schönes Wetter. Aber momentan wünsche ich mir den Regen sehr. Solche Bilder vom Rhein haben wir hier auch. Ich liebe den Fluss voll und mächtig, aber jetzt…

  20. manni says:

    Also ich mache bei diesem Beitrag keinen Like ! Ich finde es erschreckend und wir machen uns zu wenig Gedanken darüber. Klar wir können nichts ändern aber ich bin auch der Meinung dass dies mit dem Klimawandel zusammenhängt. Gestern gesehen dass im Mittelmeerraum sich Länder vor Regen kaum schützen können und bei uns scheint die Sonne. Ist zwar schön für uns aber schon bedenklich. Wir drehen den Wasserhahn auf und alles ist in Ordnung ! Wie lange noch ???? Also keinen Like nicht wegen deinem Beitrag sondern weil ich die Lage nicht gut finde

    • Moni says:

      Ist schon Okay, lieber Manni,
      wir machen uns sicher alle unsere Gedanken und hoffen, dass die Natur auch diese „Notzeit“ übersteht. Die Lage ist nicht nur nicht gut, inzwischen ist sie schon sehr bedenklich und Besorgnis erregend!

  21. Bellana says:

    Wir warten auch dringend auf Regen. Der Rasen ist dank Nebel und Tau wieder grün, aber das Grundwasser müsste jetzt für die Tiefwurzler unbedingt wieder aufgefüllt werden. Aber der Klimawandel wird ja immer noch nicht von allen ernst genommen…
    Grüßle Bellana

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