Leben mit Büchern #22

Bei der Durchfahrt auf dem Weg nach Bingen fällt mir in Büdesheim etwas auf.
Da sitzt doch ein gepflegter älterer Herr in der Morgensonne auf der Bank.
Er hält ein Buch in den Händen, offenbar hat er es gerade abgelegt
um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen.

Da ist sogar noch ein Plätzchen frei!
Ich frage mal, ob ich auch Platz nehmen kann und wer er denn sei.

Er lächelte nur und zeigte auf die Tafel, die neben ihm an der historischen Mauer hängt.
Jetzt weiß ich Bescheid, über ihn und die alte Sandsteinbank!

Genug geschaut und geplaudert. Ich muss jetzt weiter fahren.
Noch ein kurzer Blick zurück.
Ja, er bleibt sitzen und genießt und schweigt….

Kerkis Leben mit Büchern

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20 Responses to Leben mit Büchern #22

  1. hanneweb says:

    Wie hier zu lesen ist, war das früher offensichtlich eine sehr beliebte und belebte Bank, die deshalb ganz bestimmt sehr viel zu erzählen hätte liebe Moni.
    Aber der letzte Absatz der Informationstafel, bezüglich Nichtbeachtung, wird wohl dank dem so einladend lächelnden netten Herren darauf wohl nicht mehr zutreffen gelle. ?
    Liebs Grüßle von Hanne ??

  2. Klaus-Dieter says:

    es ist schön anzusehen, der Text an der Tafel informiert gut, danke dir, liebe Moni, mache es gut.

  3. Mir gefällt diese Bank und das Gedicht sehr. Es berührt und regt zum Nachdenken an.
    Liebe Grüße

    • Moni says:

      Danke, liebe Beate,
      ich finde auch, „Die Bank am Römer“Tafel macht das Innehalten bzw. auch Hinsetzen zu etwas Besonderem.

  4. do says:

    Schön, liebe moni, dass du auf deiner Fahrt aufmerksam warst und Herrn Schmitt auf seiner Bank bemerkt hast.
    Herzlich, do

  5. Elke says:

    Liebe Moni,
    Solche Skulpturen mit Buch Zusammenhang liebe ich besonders. Er schaut sehr sympatisch aus wie er da mit dem Buch in der Hand, die Sonne geniesst.
    Durch ihn wurde die Bank wieder beachtet. Der Spruch (die Erklärung) sagt es.

    Wunderbar diese Fotos zum Thema Bücher liebe Moni.

    Liebe Grüsse
    Elke

  6. Christa J. says:

    Liebe Moni,

    ich war vorhin schon mal bei dir, aber da wurden mir Wartungsarbeiten angezeigt mit dem Hinweise, ich solle später noch mal wieder kommen.
    Mache ich doch gerne….hier bin ich also und habe es nicht bereut.

    Ganz toll geschrieben hast du, was es mit dieser Bank, dem Buch, der Skulptur auf sich hat.
    Eines kannst du sicher sein, ich habe dieser alten Sandsteinbank einen Blick gezollt. 🙂

    Liebe Grüße
    Christa

  7. Liebe Moni,
    solche Kunstwerke mag ich sehr und erstrecht, wenn sie so schön erläutert werden. Lesende sieht man als Skulpturen immer mal wieder. Hoffen wir, dass uns die Bücher erhalten bleiben. Interessant fand ich den „Römer“. Den kenne ich eigentlich nur aus Frankfurt 😉 oder als Weinkelch (na, oder von den alten Römern).

  8. Jutta says:

    Liebe Moni,

    nicht nur die Bank mit dem Herrn gefällt mir sehr gut, sondern ich finde das Gedicht einfach wunderschön. Genau solche Gedichte liebe ich und könnte sie immer wieder lesen, wenn es geht sogar laut.

    Liebe Grüße
    Jutta

  9. Juliane says:

    Ich würde mich, liebe moni,
    dazu setzen und mental mit ihm reden.
    Irgendwie kindisch?
    Naja, aber er lädt ja dazu ein.
    Find ich.
    Herzliche Grüße…
    Juliane

  10. Nova says:

    Also da hätte ich auch angehalten, dafür bin ich viel zu neugierig wenn ich solche Skulpturen sehen. Finde es aber auch toll wenn man dann tatsächlich weiß warum-wieso-weshalb.

    Echt klasse, auch die „Ehrung der Bank“, denn im Grunde ist es doch wirklich so: keiner zollt Dank 😉

    Toll gemacht und dir ein dankeschön fürs Anhalten, Fotografieren und Zeigen.

    Liebe Grüssle

    N?va

  11. Ich habe leider überhaupt keine Fantasie, mir beschriebene Szenen in einem Buch vorzustellen. Das bereue ich sehr.
    Viele liebe Grüße aus dem Dschungel, Andreas

  12. twinsie says:

    welch wunderbarer Beitrag zu unserem Buchprojekt! Ein wunderschönes Gedicht und die Bank samt nettem Herrn lädt zum Hinsetzen ein!

    Liebe Grüße
    Eva

  13. Hallo liebe Moni!
    Neben diesem netten Herrn hätte ich auch verweilen mögen. Vielleicht hätte er mir ja etwas vorgelesen?
    Hach, einfach eine schöne Idee!

    Liebe Grüße

    Anne

  14. Agnes says:

    Eine schöne Skulptur, diese Art Kunst gefällt mir sehr, sie ist zu erkennen und sie hat eine Aussage.

    Der Herr auf der Bank ist doch bestimmt ein beliebtes Fotomotiv in dem Ort, und wahrscheinlich sitzen die meisten zwecks Foto neben ihm 😉
    Gruß
    Agnes

  15. Pat says:

    Sehr schön geschrieben. Ich muss auch immer wieder direkt nachschauen gehen, wenn ich solche Skulpturen sehe.
    LG Pat

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