Schmiedekunst # 11

von ELKE(Mainzauber) und BRIGITTE(Blechi)

Dieses uralte Weihwasserschälchen befindet sich in der Privatkapelle der Burg Prunn.

Es sieht wirklich ziemlich „gut benutzt“ aus: Der Boden ist uneben, die Seite, an der die Gläubigen vermutlich die überschüssigen Tropfen abgestreift haben, ist ein wenig ausgebuchtet und das Gleichgewicht wird etwas mühsam durch die schlanke Stange gehalten. Auf mich hat es aber wirklich sehr religiös gewirkt und einen – zumindest früher – gelebten Glauben sichtbar gemacht.

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17 Responses to Schmiedekunst # 11

  1. Lynn says:

    Ein tolles Foto, Moni! Und irgendwie rührt mich dieses Schälchen auch grade an – und spontan kam mir der Gedanke: was, wenn es erzählen könnte?

    Liebe Grüße, Lynn

  2. Gerd says:

    Ich dachte zuerst da wird bestimmt die Kollekte drin gesammelt. Aber jetzt wo Du es sagst, klar ein Weihwasserschälchen. ;-)

    LG Gerd

    • admin says:

      Lieber Gerd, Kollekten, sprich: Geld, wird grundsätzlich nur in geschlossenen Behältern gesammelt. Die haben da trübe Erfahrungen gemacht mit offenen Behältissen, denn äßliche, gierige Menschen haben eine Kleinigkeit hineingegeben und etwas mehr gleichzeitig herausgeholt. Oh ja, so schäbig waren die Leute! :)

  3. Himmelhoch says:

    Der eine sagt Kollekte, ich dachte, da wird das Wassersüppchen drin gekocht, wenn die Kirche mal auf Brot und Wasser-Diät sitzt. *grins* – Ein schönes Foto!

    • admin says:

      Liebe Clara, Deine Assoziation kann ich voll teilen. So etwas in etwas größer hing doch immer über dem offenen Feuer, gell.

  4. Jutta says:

    Liebe Moni,

    da hast Du wirklich etwas ganz Außergewöhnliches und Schönes gefunden. Da würde mich mal interessieren, wie lange das Schälchen da schon hängt.

    Liebe Grüße
    Jutta

  5. Elke says:

    Liebe Moni,
    das ist in der Tat mal ein ganz außergewöhnlicher Beitrag zum Projekt. Finde ich großartig.
    Danke für’s Zeigen und liebe Grüße –
    Elke

  6. kkk says:

    G.E.N.I.A.L
    Ich war sehr gespannt, nachdem Clara mir ein Wassersüppchen angekündigt hat.
    Dein heutiges Weihwasserschälchen gefällt mir sehr gut.
    Man müsste nur noch ein Teufelchen… ach ne ich bin lieb ;-)

    Teuflisch himmlische Grüsse lasse ich dir noch da ?

  7. Marianne says:

    Toll, dass du alles erklärt hast und das Foto an sich ist schon sehr gelungen, so etwas gefällt mir.
    Mal etwas anderes als Taufbecken.

    GLG Marianne ?

  8. Mandy says:

    Das sieht richtig, richtig toll aus! Ist mal was ganz anderes als immer diese Gitter und Tore, obwohl es da auch wunderschöne Schmuckstücke gibt.

    Für deinen Beitrag gibt es von mir ein Like. Ganz klare Sache. Und nun mach schön das Licht aus, die Augen zu und schnarch in Ruhe ;-)

  9. Brigitte says:

    Es ist schön, so viele verschiedene Motive innerhalb dieses Projekts zu sehen. Danke fürs Zeigen.
    Tschüssi Brigitte

  10. katerchen says:

    ein schönes Objekt..die Stille und Wüde des Ortes kommt auch gut rüber..
    LG vom katerchen

  11. Katja says:

    Hej Moni,

    danke für Deinen lieben Kommentar!!!

    Ich mag diese ornamentreichen alten Eisendinge äußerst gern. Alte Zäune haben es mir besonders angetan…

    Liebe Grüße
    Katja

  12. minibar says:

    Ein Weihwasserbecken.
    Das hängt ja echt so, als könne es den Überschlag schaffen. Herrlich alt ist es.
    Eine prima Idee.
    Bei uns haben sie steinerne Becken.

    • admin says:

      Liebe Babsi, so ist das ja in den meisten Kirchen, ich denke mal, aus Angst vor Diebstahl. Da freut man sich, wenn man mal etwas Altes sieht, aus einer Zeit, wo Kirchen noch heiliger Boden war.