Das „Deutsche Eck“

Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen „Deutsches Eck“. Und weil auf der BUGA 2011 in Koblenz das „Deutsche Eck“ in die Bundesgartenschau integriert ist, ist ein Besuch geradezu unumgänglich.

Das ist die Mosel….

…und das ist der Rhein…

…und hier genau treffen und vereinen sie sich!

Und viele, viele Besucher treffen sich hier auch! :mrgreen:

Im Jahre 1888, kurze Zeit nach dem Tode Kaiser Wilhelm I., entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen. Drei Jahre später, 1891, wählte der Enkel des Verstorbenen, Kaiser Wilhelm II., das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort. Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand, zugeschüttet.

Am 31.08.1897 war es soweit: Das kupfergetriebene Denkmal Kaiser Wilhelm I.
wurde in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht.

Das Monument ist heute Besuchermagnet für mehr als 2 Millionen Menschen
jährlich und gehört seit 2002 zum Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Selbstverständlich müssen an einem so geschichtsträchtigen Ort Fahnen wehen!

Selbst so etwas Profanes wie der Ring, an dem früher die Schiffe vertäut wurden,
bekommt am „Deutschen Eck“ ein historisch, furchterregendes Aussehen!

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17 Responses to Das „Deutsche Eck“

  1. Himmelhoch says:

    Die Fotos mit dem Reiterstandbild und dem Ring gefallen mir am besten. – Vor vielen, vieln Jahren war ich auf einer Fahrradtour dort, aber ich weiß nicht mehr sehr viel davon.
    Mit liebem Gruß von Clara

  2. ute42 says:

    Ein schöner informativer Bericht vom Deutschen Eck. Es ist lange her, dass ich dort war.
    Die Bilder sind sehr gut und mit gar nicht soooo viel Touristen 🙂

    • admin says:

      Liebe Ute, Du weisst doch, man wartet immer, bis nicht mehr ganz soviele Leute vor der Kamera herumscharwänzeln.:) Aber ich versichere Dir, es waren „Abertausende“!!! Allerdings ist das Gelände auch wirklich riesig, da verläuft sich einiges.:)

  3. Elke says:

    Danke für die schönen Bilder und die Infos dazu. Ich hatte mir so fest vorgenommen die BuGa zu besuchen, aber irgendwie ist es mal wieder nichts geworden und jetzt zieht‘ s mich auch nicht hin. Aber irgendwann fahre ich zumindest noch nach Koblenz.
    Lieben Gruß
    Elke

  4. Bärbeli says:

    Wunderschöne Fotos bei noch schönerem Wetter…. Toll finde ich deine Erläuterungen dazu. Danke!
    Übrigens ist meine Schrift dunkel auf gelb, bitte mal aktualisieren, dann müßte es gehen…
    LG

  5. Mandy says:

    Liebe Moni,

    ich schrieb schon einmal bei Gisela, dass ich mir so gern diese Ausstellung angeschaut hätte. Leider liegt das nicht gleich mal um die Ecke. Umso schöner finde ich dann immer solche Berichte von euch. So sind wir nicht ganz davon weg, sondern ein kleines Stück dabei.

    Schöne Bilder und herrlich erzählt. Beeindruckend fand ich das Foto, wo die beiden Flüsse sich verreinen.

    Danke auch für deinen Besuch bei mir. Hat mich echt richtig gefreut. Und nun wünsche ich dir einen schönen Abend. Mandy

  6. Marianne says:

    Kenne ich gar nicht, aber die Fotos sind absolut klasse.

    Ich weiß gar nicht, warum mein Feedreader alle Beiträge so verspätet bringt, ist ärgerlich ..grmpfh.

    Herzlichst ? Marianne

  7. Kerstin says:

    Danke für den Ausflug in deutsche Geschichte 🙂 dazu noch so schön bebildert!

    LG, kerstin

  8. Jutta says:

    Liebe Moni,

    wundervolle Fotos hast Du gemacht. Leider liegt Koblenz auch für mich ein bisschen weit weg, um so mal hinzufahren. Deshalb sehe ich mir ganz besonders gern Deine Bilder an und lese mit großem Interesse auch Deinen Anmerkungen dazu.

    Liebe Grüße
    Jutta

  9. carry007 says:

    hallo liebe moni, ja koblenz kenne ich aber es ist schon ein paar jahre her als ich da war.
    habe einiges wieder erkannt,dank deiner schönen bilder – und durch die buga hat sich koblenz
    bestimmt ordentlich heraus geputzt :mrgreen:
    ?lichst carry?

  10. Kerstin says:

    Tolle Fotos und gleich noch den Geschichtsunterricht anschaulich dabei *gg* So lob ich mir das!!
    Ich bin an Koblenz quasi immer nur vorbeigefahren – war nie wirklich dort. Aber so gehts mir leider mit vielen anderen schönen Orten in diesem Lande. So lange kann ich gar nicht leben, dass ich alles sehen kann *gg*
    vielen Dank fürs Mitnehmen!
    LG kerstin

    • admin says:

      Liebe Kerstin, das „Vorbeifahren“ und zwar in möglichst großem Abstand wird ja heute von den Städten bevorzugt. Ich bedauere es auch manchmal sehr, dass es einem wirklich schwer gemacht wird, in eine Stadt hineinzufahren.

  11. minibar says:

    Danke für die Infos.
    Wir waren im April mal einen halben Tag in Koblenz, nicht in der Buga, dazu war uns die Zeit zu kurz.
    Berichtet habe ich noch nicht davon, kam einfach noch nicht dazu, lach.
    Liebe Grüße

  12. Susanne says:

    Bei solch einem Traumwetter ist das mit Sicherheit ein wunderbares Ausflugsziel. Klasse Fotos zeigst Du uns. Du warst auf der BUGA? Hoffentlich zeigst Du uns auch ganz viele Fotos.

    LG Susanne

    • admin says:

      Liebe Susanne, ich habe schon etliche Bilder von der BUGA gezeigt (2-3 Beiträge) und das „Traumwetter“ war ja nur einen Tag lang. Deswegen war es proppevoll auf dem Gelände. Aber schön war es trotzdem! 🙂

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